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Beats Weblog


Angefangen am 15 Apr 2014 - 12:23 - Version 2

Ja, ich zahle mit meinen Daten für kostenloses WLAN am Bahnhof

Seit ein paar Tagen hat die SBB am Bahnhof Arth-Goldau ihr kostenloses WLAN installiert und wirbt auch auf Plakaten dafür:

freewlan.jpg

Seit gestern nutze ich dieses Angebot. Ich musste zur einmaligen Anmeldung meine Handynummer angeben, mehr nicht. Als ich in meinem Umkreis auf dieses Angebot aufmerksam gemacht habe, erhielt ich postwendend mehrere Warnungen zugeschickt: "Du bezahlst mit Deinen Daten für das kostenlose Internet."

Ja, das bin ich mir bewusst. Ich kenne die entsprechenden Zeitungsartikel und auch den Grundsatz "Wenn das Produkt nichts kostet, dann bist Du das Produkt." Das gilt für Facebook, Google, Twitter und auch das kostenlose WLAN der Swisscom. Meine Nutzung des SBB-WLANs ist ein bewusster Entscheid. Und zwar ein spezifischer Entscheid. Ich heisse damit nicht die bedingungslose Datensammlerei aller möglichen digitalen Dienste gut und ich habe meine Entscheidung auch auf Grund der Tatsache gefällt, welche persönlichen Informationen die SBB durch meine WLAN-Nutzung erhält.

Konkret habe ich mir u.a. folgendes überlegt:

  • Mir ist es egal, wenn die SBB weiss, wann ich mich an welchen ihrer Bahnhöfe aufhalte.
    • Wenn das dazu dient, dass die Dienstleistung besser wird, wenn ich an diesen Bahnhöfen bin: Umso besser.
    • Wenn das dazu führt, dass ich im Zug weniger gefragt (und damit bei der Arbeit gestört) werde, wo ich hinfahre: Umso besser.
    • Wenn ich das nicht wollte, dürfte ich auch keine Tickets mehr per Internet bestellen. Damit erhält die SBB nämlich praktisch die gleichen Informationen.
  • Bei der SBB handelt es sich um einen schweizerischen Staatsbetrieb. Da setze ich andere Massstäbe als bei internationalen, rein kommerziellen Unternehmen.
  • Meine Datenlieferung ist freiwillig und jederzeit von mir kündbar. Wenn ich nicht getrackt werden will, kann ich jederzeit auf die Nutzung des Dienstes verpflichten und die entsprechende WLAN-Einstellung in meinem Handy wieder löschen.
  • Mein Telecom-Provider hat die weitaus besseren Standortdaten von mir. Für Geheimdienste dürften die SBB-Daten belanglos sein, denn mein Telecom-Provider hat - notwendigerweise - die besseren Standortdaten von mir als die SBB. Weder kann ich sicher sein, dass diese Daten nicht geheimdienstlich verarbeitet werden noch weiss ich mit Sicherheit, ob mein Telecom-Provider meine Standortdaten nicht auch kommerziell verwertet (schon nur zur Optimierung seiner eigenen Dienstleistungen).


 
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Angefangen am 15 Apr 2014 - 11:52 - Version 1

Offenes Review-Verfahren bei iTeL

Soeben habe ich mein erstes Gutachten für einen eingereichten Artikel bei der neuen Zeitschrift iTeL abgegeben. Das besondere daran? Praktisch alles an dieser Zeitschrift ist offen: "iTeL ist eine Open Access-Zeitschrift. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen zunächst eine Eingangsprüfung (Access Review) in der Redaktion, die von einem der HauptherausgeberInnen begleitet wird. Daran schliesst sich das Offene Begutachtungsverfahren an (vgl. Grafik). Mit der Einreichung erklären sich AutorInnen bereit, dass ihr Beitrag als Diskussionspapier namentlich oder anonymisiert online zugänglich gemacht wird und dort von FachgutachterInnen begutachtet sowie von interessierten Lesern gegebenenfalls kommentiert wird."

itel02.png

Doch nicht nur die eingeladenen Gutachter können Rückmeldungen zu den bereits online verfügbaren Artikeln abgeben: Alle können das:

itel01.png

Ich bin gespannt, wie sich das Open Review Verfahren anfühlen wird wink

 
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Angefangen am 15 Apr 2014 - 11:29 - Version 1

Elektro-Vespas

Weil ich kürzlich mehrfach auf das Thema zu sprechen kam, hier im Blog der Hinweis: Vespas gibt es auch in elektrisch! wink

"Mein" Twike-Garagist rüstet seit ca. zwei Jahren unter dem Namen Vesp@VerdeE Vespas mit einem elektrischen Antrieb aus:

Stilvoll, emissionsfrei, retro und e-kultig.. so sind Thomas Bechtigers Vesp@VerdeE ..aber auch ausgerüstet mit leistungsfähigen Motoren (5-10kW), Rekuperation; Wlan/Android Akku-Kontrolle und je nach Kundenwunsch auch mit Schnellladung (33/66min)und grösserem Akku-Pack (LiPoFe4?).Dadurch sind Reichweiten von bis zu 50 – 200 km möglich und erst noch mit 85 km/h. Kurze Ladezeiten ohne spezielle Ladeinfrastruktur erlauben auch grössere Reichweiten innert nützlicher Zeit. Ausserdem kann Vesp@Verdee als mobiler Energiespeicher dank Wechselrichter als Steckdose für verschieden 220 V Geräte wie Musikanlage, Laptop, Gartengeräte usw. genutzt werden, und das alles bei Enegiekosten von CHF 10.-- pro 1000km.

verspaverde.jpg


Beitrag der Sendung CashTV

 
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Angefangen am 11 Apr 2014 - 11:07 - Version 2

Überarbeitung des Lehrplans 21

Die Mühlen der schweizerischen Bildungspolitik (Biblionetz:w02311) mahlen: Heute, am 11. April 2014 findet die Pressekonferenz zur Überarbeitung des Lehrplans 21 (Biblionetz:w02172) statt.

lp21medienkonferenz.jpg
Quelle: @ChristianAmsler

Hauptaussagen:

  • Am Abgabetermin von Ende 2014 wird vorerst festgehalten
  • Der Umfang des Lehrplans 21 soll um 20% gekürzt werden
  • In gewissen Bereichen wird das Anforderungsniveau gesenkt

Für den Bereich ICT und Medien wird zur Verbindlichkeit folgende Aussagen gemacht:

Fazit der Konsultation:

In der Konsultationsfassung des Lehrplans 21 gibt es drei fächerübergreife Themen: Berufliche Orientierung, ICT und Medien sowie die fächerübergreifenden Themen unter der Leitidee Nachhaltiger Entwicklung. Dem Lehrplanentwurf liegt dabei der Grundsatz zugrunde, dass die zu den fächerübergreifenden Themen zu erwerbenden Kompetenzen und Inhalte in die Fachbereiche integriert werden und dass auf diesem Wege sichergestellt wird, dass die Kompetenzen erworben werden. Zu diesem Konzept gibt es Kritik aus unterschiedlicher Perspektive: Bei Beruflicher Orientierung sowie ICT und Medien wurde bereits vor der Konsultation festgestellt, dass sich nicht alle Kompetenzen und Inhalte in die Fachbereiche integrieren lassen. Ohne eine klare Zuordnung der Kompetenzen zu Zeitgefässen und der Zuweisung von Verantwortung an einzelne Lehrpersonen lasse es sich nicht sicherstellen, dass der Lehrplan auch wirklich umgesetzt werde.

Und als Folge der

Auftrag zur Überarbeitung
Berufliche Orientierung sowie ICT und Medien werden neu zu Modullehrplänen. Module umfassen zeitlich und inhaltlich begrenzte Aufgaben der Schule, für die die Kantone Zeitgefässe bereitstellen und die Zuständigkeiten regeln. Die Modullehrpläne gliedern sich wie die Fachbereichslehrpläne: Sie enthalten einleitende Kapitel und einen Kompetenzaufbau. Allerdings wird darauf verzichtet, zu Kompetenzen, die integriert in Fachbereichen erworben werden, noch einmal im Modullehrplan einen Kompetenzaufbau darzustellen. Stattdessen werden in den einleitenden Kapiteln die Bezüge dargestellt.

Inhaltlich wird festgestellt:

Die Medienbildung wird kontrovers diskutiert: Die einen fordern, die Chancen und Gefahren der Mediennutzung, insbesondere auch Fragen des Jugend- und Datenschutzes, sollten bereits früher als im Entwurf vorgesehen in der Schule thematisiert werden und ein grösseres Gewicht erhalten. Andere fordern zu diesen Themen eine Klärung der Zuständigkeit der Schule in Abgrenzung zum Elternhaus mit der Stossrichtung, mehr Zuständigkeiten der Familie zuzuordnen und Auftrag und Verantwortlichkeit der Schule einzugrenzen.
Der Stellenwert der Informatik wird ebenfalls kontrovers beurteilt. Wirtschaft und auf Technik fokussierende Verbände sowie einzelne Kantone verlangen, dass der Informatik ein grösserer Stellenwert zugemessen wird: Der Unterricht in Informatik soll früh einsetzen. Daten, Algorithmen und Programmieren sollen Teil der Volksschulbildung für alle werden. Die Gegenposition meint, Algorithmen, Datenstrukturen und Programmieren überfordere die Volksschule, die Ziele seien zu hoch gesetzt, und solche Ziele sollten allenfalls als Freifach für stärkere Schülerinnen und Schüler angeboten werden.
Die Integration der Anwendungskompetenzen in die Fachbereiche ist unbestritten.

und darauf wird abgeleitet:
Auftrag zur Überarbeitung
Anstelle des fächerübergreifenden Themenlehrplans ICT und Medien arbeitet die im Herbst 2013 eingesetzte Arbeitsgruppe ICT und Medien einen Modullehrplan aus. Die Anwendungskompetenzen (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation) bleiben in den Fachbereichslehrplänen eingearbeitet.

Weitere Informationen:

Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang wieder einmal auf das Positionspapier von ICTswitzerland: Digitale Kompetenzen benötigen mehr Verbindlichkeit im Lehrplan 21 (Biblionetz:t15700)

 
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Angefangen am 10 Apr 2014 - 22:37 - Version 1

Sitzungen und Conference-Calls

So schon lange nicht mehr erlebt, aber ich mag mich noch gut erinnern:


via eduhub.ch

(unter anderem darum hassen Geeks Sitzungen (Biblionetz:a00625) wink

 
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Angefangen am 07 Apr 2014 - 22:13 - Version 1

Microsoft-Ärger nach Samsung-Ärger

Vor etwa drei Wochen hatte ich ja bemerkt, dass Samsung klammheimlich mein Windows-Backup abgeschaltet hatte. Doch auf den Samsung-ärger folgte dann einfach der Microsoft-Ärger: Das wiedererwachte Windows-Backup motzte ab diesem Tag jeden Morgen mit der Meldung 0x81000033 Zu wenig Speicherplatz für Backup:

backup01.jpg
Bild typähnlich, habe keinen eigenen Screenshot gemacht

Tja, das staunt der Laie und der Experte wundert sich: Da hat man also eine grössere Festplatte im Notebook und ein halbes Terabyte Platz auf der externen Festplatte und trotzdem motzt Windows-Backup. Ein paar Google-Recherchen war der Fall klar (aber keineswegs verständlich):

Windows 7 und 8 legen (keine Ahnung weshalb) bei der Installation eine 100MB kleine (bei Windows 8 350MB nicht viel grössere) Partition zum Starten des Betriebssystems an. Und diese Partition kann bald mal voll werden, wenn sich Windows alle Änderungen an ihr merkt und niemand ein Backup macht (z.B. weil Samsung das abgestellt hat...). Und warum ist es schlimm, wenn eine Partition vor dem Backup voll ist? Weil das *ç#!-Windows-Backup zuerst eine lokale Kopie gewisser Daten machen will, bevor es ein Backup auf ein anderes Laufwerk macht. D.h. wenn von den 100 MB mehr als 50MB belegt sind, dann ist nix mehr mit Backup frown

Das Internet ist voll von klagenden Windows-Usern und entsprechenden Ratschlägen beim Fehler 0x81000033. Da werden die abenteuerlichsten Dinge vorgeschlagen, die dem Backup-Gedanken meist diametral entgegenlaufen und für Otto-Normaluser absolut jenseits sind:

  • "Löschen Sie doch die Startpartition. Windows startet dann zwar nicht mehr, aber mit der Recovery-Konsole von Windows lässt sich dieses Problem beheben."
  • "Machen Sie die Startpartition grösser mit einem Partitionsprogamm, das sie von einem externen Medium booten müssen. Das lässt sich z.B mit Linux machen."
  • "Löschen Sie das USN Journal (shorthand form of Update Sequence Number Journal, also known as Change Journal), das geht allerdings nur, wenn Sie als Administrator vorgängig den Windows-Schutz deaktivieren."_
  • etc. usw.
  • siehe z.B. hier, hier, hier, hier, hier oder hier

WTF?

Lösen liess sich das Problem schliesslich mit einer Anleitung von DELL, wie man die Startdateien auf das normale Windowslaufwerk rüberkopiert. Da auch diese Anleitung etwas seltsam ist (es werden einfach alle Sätze als Auflistung durchnummeriert, auch wenn nicht alle Sätze Schritten im Prozess entsprechen), hier der Versuch einer einfacheren Anleitung für Windows 7:

  1. Der System Reserved Partition einen Laufwerksbuchstaben zuweisen
    1. Win-R drücken und diskmgmt.msc gefolgt von Enter eintippen
    2. Mit Rechtsclick "Laufwerksbuchstaben ändern" auf der "System Reserved Partition" auswählen (die ist 100MB klein)
    3. Hinzufügen wählen (es wird automatisch einer ausgewählt)
  2. Eine Administrator-Konsole öffnen (cmd als admin starten)
  3. reg unload HKLM\BCD00000000 ausführen
  4. robocopy e:\ c:\ bootmgr ausführen (wobei e: der Buchstabe der "System Reserved Partition" ist)
  5. robocopy e:\Boot C:\Boot /s ausführen
  6. Mit dir c:\ /ah testen, ob die Dateien und Verzeichnisse auch wirklich kopiert worden sind
  7. bcdedit /store c:\boot\bcd /set {bootmgr} device partition=C: eintippen
  8. bcdedit /store c:\boot\bcd /set {memdiag} device partition=C: eintippen
  9. Der System Reserved Partition den Laufwerksbuchstaben wieder wegnehmen und C: als aktiv markieren
    1. Zum Diskmanagement zurückkehren
    2. Laufwerksbuchstaben der "System Reserved Partition" entfernen
    3. Laufwerk C: als aktiv markieren
  10. Neustarten und hoffen...

 
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Angefangen am 07 Apr 2014 - 09:42 - Version 1

Bye Bye, Office 2003

Während man überall lesen kann, dass Microsoft morgen, am 8. April 2014 den Support für Windows XP einstellen wird, ist selten die Rede davon, dass Office 2003 ebenfalls sein end of life erreicht hat.

eol-xp.jpg

Während mich das Ende von Windows XP höchstens in Bezug auf den PC-Support näherer Verwandter interessiert, hat mich das EOL von Office 2003 etwas stärker beunrhigt: Das Biblionetz wird mit MS-Access 2003 betrieben...

Den Wechsel auf Access 2007 habe ich damals verworfen, weil eine Migration - mindestens der Erinnerung nach - mit einem grösseren Programmieraufwand verbunden gewesen wäre. Nun habe ich am Wochenende eine Migration auf MS Access 2010 versucht (nur nichts überstürzen, MS Access 2013 ist sicher noch zu neu und unausgereift... wink ).

Das grösste Problem bestand darin, die Datei überhaupt lesen zu können, ohne dass Access 2010 einfach allen Code löschen wollte, weil er scheinbar nicht lesbar war. Als diese Klippe umschifft war (vor der Ausführung von Code als erstes in Access 2010 frisch kompilieren), lief meine Datenbank inkl. Code ohne eine einzige Änderung problemlos weiter.

eol-xp2.jpg

Das 18jährige Biblionetz wird somit bis auf weiteres mit MS Access 2010 betrieben werden (angefangen hatte ich Ende 1996 mit Access 95)....

 
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Angefangen am 14 May 2013 - 16:05 - Version 6

Digitales Meeting-Notfall-Set

Gefühlt jedes zweite Mal zücke ich in letzter Zeit ein Gadget aus meinem digitalen Meeting-Notfall-Set , um den Fortgang eines Meetings, Vortrags oder sonstigen Treffen sicher zu stellen, bei dem digitale Werkzeuge zwar eingeplant, aber nicht zu Ende gedacht worden sind.

digitaler-notfallkoffer.jpg

Das Set besteht aktuell aus folgenden Komponenten:

  • Logitech Präsentationsfernbedienung mit Laserpointer und Timer zur diskreten Anzeige der Restredezeit. Funktioniert auf Anhieb ohne Treiberinstallation. Bisher überall.

  • Mobiler Access-Point mit Ethernet-Anschluss um einen Seminarraum mit verfügbarem Kabelinternet innert 30 Sekunden mit WLAN auszustatten. Details siehe BringYourOwnAccessPoint.

  • Mobiler Access-Point mit hook-to-hotspot-Funktion um an einem Ort, wo man kostenpflichtig und/oder passwortgeschützt genau ein Gerät aufs WLAN bringen darf, einen ganzen Gerätezoo auf Netz zu bringen. Mein aktuelles Modell: DIR-505. Details siehe DieWolkeInDerHosentasche.

  • Steckadapter 230 Volt CH -> Euro um als Schweizer auch im umliegenden Ausland Strom tanken zu können (meist habe ich zwei dabei, denn der andere Schweizer hat seinen Adapter meist vergessen)

  • Steckadapter 230 Volt Euro -> CH, damit dem ausländischen Referenten nicht vor Ende der Redezeit der Saft ausgeht (denn der weiss im Gegensatz zum vergesslichen Schweizer von oben nicht mal, dass in der Schweiz nicht nur die Währung, sondern auch die Stecker (und auch sonst alles) anders ist.

  • Ein USB-to-iOS-Device-Kabel (Sorry, Android-User...)

  • Ein Multistecker-Adapterset mit Kabel, bei dem man zwar physisch ein USB to Ethernetkabel zusammenstecken kann, dann aber nicht erwarten sollte, dass das auch läuft.

  • Ein "Sie können alles dalassen, aber wir können den Raum nicht abschliessen"-Anti-Diebstahl-Kabel

  • Ein Schweizer Sackmesser mit Torx-Schraubenziehern etc. Wenn alles andere nichts hilft.

Warum ich das alles täglich mit mir herumtrage, meist um danach anderen aus der Patsche zu helfen? Weil mich die vermutlich 500 Gramm Gewicht weniger ärgern als der unsinnige Unterbruch von Sitzungen und Präsentationen, nur weil jemand technische Banalitäten vergessen hat. Eigennützige, altruistische digitale Entwicklungshilfe.


"Sackmesser": Der deutsche Leser zuckt vermutlich bei der helvetischen Variante des "Taschenmessers" zusammen. ;-)

-- MatthiasDreier - 15 May 2013

Hach, mir als nicht nur digitalem Pfadfinder spricht so etwas aus der Seele. So ähnlich ist meine Tasche auch immer gepackt. Aber über die Router würde ich mich gerne noch mal mit dir unterhalten.

-- AlexTee? - 01 Sep 2013


So, auch an der Didacta 2014 hat sich mein digitales Meeting-Notfall-Set bewährt - insbesonder meine Aldi-Talk-Prepay-SIM-Karte, wo ich für 2 Euro während 24h 1GB Daten transferieren kann. Aber an Messen wie der didacta kommen natürlich auch immer neue Wünsche auf und so muss ich mir schon überlegen, ob ich dieses Verbindungskabel in mein Notfallset integrieren sollte:

gardena.jpg

 
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Angefangen am 21 Feb 2012 - 18:27 - Version 7

Apple Airplay

Die Kurzdefinition von Airplay bei Wikipedia lautet derzeit folgendermassen:

AirPlay ist eine Schnittstelle zur kabellosen Übertragung von Inhalten von iOS- und Mac-Geräten auf AirPlay-fähige Empfängergeräte wie Lautsprecher, AV-Empfänger und Stereosysteme oder Fernseher. Technisch ist AirPlay ein Streaming-Protokoll, das von Apple entwickelt wurde und von anderen Herstellern für den Einbau in Empfangsgeräte lizenzierbar ist.

Salopper ausgedrückt können auf Knopfdruck Töne, Bilder und Videos von Apple-Geräten auf Stereoanlagen, Lautsprecher, Fernseher und Beamer gesandt werden. Dies ist für Lehr- und Lernszenarien sehr interessant, siehe dazu das Posting Demokratisierung des Beamers.

In diesem Posting versuche ich einige technische Aspekte der proprietären Schnittstelle zu dokumentieren. Als erstes eine Tabelle, welche Apple-Geräte welche Medienformate auf welche anderen Apple-Geräte senden können:

von auf Apple TV auf Airport Express
alle iDevices Audio Audio
iPhone 4, iOS 5 Audio, Bilder, Video Audio
iPhone 4s, iOS 5 Audio, Bilder, Video, Bildschirmkopie Audio
iPad iOS 5 Audio, Bilder, Video Audio
iPad 2 iOS 5 Audio, Bilder, Video, Bildschirmkopie Audio
iPod Touch 4. Generation (Aktuelle Version) Audio, Bilder, Video Audio
Mac OS Mountain Lion Audio, Bilder, Video (Bildschirmkopie?) Audio

Das Protokoll wird von Apple einerseits lizenziert, so das Anbieter von Lautsprechern, Stereoanlagen etc. Airplay in ihre Geräte einbauen können. Andererseits wurde das Protokoll auch gehackt, so dass nun auch für Nicht-Apple-Geräte Software verfügbar ist, die Airplay versteht. Ich hatte noch zu wenig Zeit, mit allen Programmen herumzuspielen, Ziel wäre auch hier eine Liste von verfügbarer Software und ihrer Möglichkeiten:

Programm Betriebssystem Kosten Empfängt Sendet Bemerkungen
Aerodrom MS Windows 10 Euro Bilder, Audio, Videos, (keine Bildschirmkopien!) - Läuft bei mir nicht ganz stabil.
AirReceiver MS Windows open source Nur Audio! -  
iTunes MS Windows / Mac OS X kostenlos - Audio  
Hacksugar: Live AirPlay Mac OS X noch nicht verfügbar Bilder, Audio?, Video?, Bildschirmkopie - Beta-Version, Aussage zum Audio-Stream ist mir nicht ganz klar.
Airserver for OS X Mac OS X 15$ Bildschirmkopie, Bilder, Töne, Video (auch von mehreren Quellen) - kein Jailbreak nötig
Airserver App iOS 8$ Bilder, Audio, Videos - Jailbreak notwendig
Airserver for Windows Windows (DirectX? 9) 15$ Bildschirmkopie von iPhone 4S und uPad 2/3 , Bilder, Audio, Videos(auch von mehreren Quellen)    
Reflector MS Windows / Mac OS X 13$ Bildschirmkopie, Bilder, Audio, Videos (auch von mehreren Quellen)   Kann empfangenes Material aufzeichnen
AirReceiver Android 3$ Bildschirmkopie, Bilder, Audio, Video    
XBMC Linux kostenlos Bilder, Audio, Video    

Mit einer solchen Software kann beispielsweise der Notebook der Lehrperson an einen Beamer angehängt und per WLAN als Empfänger von Bild, Ton und Video von SchülerInnen-Geräten dienen.

Hallo,

nur nochmal zu Klarstellung:

Um einen Windows Tablet PC wireless mit meinem HDMI fähigen Beamer zu verbinden, bräuchte ich nur die AppleTV? Box und z.B. Aerodrom auf dem Tablet?

Damit könnte ich dann ruckelfrei z.B. youtube Videos, die auf dem Tablet PC Videos auf dem ebenfalls per WLAN aus dem Internet abgespielt werden, auf den Beamer bringen?

Ich frage, weil wir bisher Projector Server verwenden (auch ca. 130.- EUR, wie Apple TV), um per WLAN ein Bild vom Tablet zum Beamer zu bekommen. Aber die erhältlichen Projector Server liefern leider bisher nur ruckelnde Videos, und dabei keinen Ton. Für Videos mit Ton biten diese Geräte einen eigenen Player, aber der spielt keine Steams, youtube Videos aus dem Netz ab ...

Wenn die Lösung über Airplay läuft, wäre das eine echte Alternative!

-- JoergThelenberg - 18 Mar 2012

Nein, die vorgestellten Lösungen gehen anders rum: Der Notebook hängt direkt am Beamer und danach können alle möglichen Apple-Geräte via Notebook und z.B. Aerodrom ihr Bild an den Beamer senden.

-- BeatDoebeli - 18 May 2012

 
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Angefangen am 23 Mar 2014 - 21:17 - Version 1

Didacta-Besuch 2014

Ja, es wurde bereits mehrfach richtig gedeutet: Die Zitate bei bildungsklick.de zu Lernen mit dem Smartphone in der Schule, Einsatzkonzepte für digitale Medien und Lehrpersonen fit für "neues" Lernen machen sind tatsächlich Anzeichen dafür, dass ich an der didacta 2014 in Stuttgart sein werde.

Ich bin vom Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend in Stuttgart und habe zwei offizielle Termine:

  • Do 27.03.2014 14:00 - 14:45 Raum C 3.2 Michele Notari & Beat Döbeli Honegger Session zum Wiki Weg des Lernens
  • Do 27.03.2014 16:00 - 17:15 Stand 1K71 Forum Bildung Podiumsdiskussion Individuelle Förderung mit digitalen Medien

Daneben werde ich sicher zuweilen am Stand 1H55 vom hep verlag anzutreffen und dank deutscher SIM-Karte auch per Internet erreichbar sein. Wer ist auch da? Ich freu mich über spannende Gespräche und Ideen...

Siehe auch:

 
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Topic revision: r31 - 13 Feb 2013 - 08:39:07 - BeatDoebeli
 
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