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Beats Weblog


Angefangen am 14 May 2013 - 16:05 - Version 3

Digitales Meeting-Notfall-Set

Gefühlt jedes zweite Mal zücke ich in letzter Zeit ein Gadget aus meinem digitalen Meeting-Notfall-Set , um den Fortgang eines Meetings, Vortrags oder sonstigen Treffen sicher zu stellen, bei dem digitale Werkzeuge zwar eineplant, aber nicht zu Ende gedacht worden sind.

digitaler-notfallkoffer.jpg

Das Set besteht aktuell aus folgenden Komponenten:

  • Logitech Präsentationsfernbedienung mit Laserpointer und Timer zur diskreten Anzeige der Restredezeit. Funktioniert auf Anhieb ohne Treiberinstallation. Bisher überall.

  • Mobiler Access-Point mit Ethernet-Anschluss um einen Seminarraum mit verfügbarem Kabelinternet innert 30 Sekunden mit WLAN auszustatten. Details siehe BringYourOwnAccessPoint.

  • Mobiler Access-Point mit hook-to-hotspot-Funktion um an einem Ort, wo man kostenpflichtig und/oder passwortgeschützt genau ein Gerät aufs WLAN bringen darf, einen ganzen Gerätezoo auf Netz zu bringen. Mein aktuelles Modell: DIR-505. Details siehe DieWolkeInDerHosentasche.

  • Steckadapter 230 Volt CH -> Euro um als Schweizer auch im umliegenden Ausland Strom tanken zu können (meist habe ich zwei dabei, denn der andere Schweizer hat seinen Adapter meist vergessen)

  • Steckadapter 230 Volt Euro -> CH, damit dem ausländischen Referenten nicht vor Ende der Redezeit der Saft ausgeht (denn der weiss im Gegensatz zum vergesslichen Schweizer von oben nicht mal, dass in der Schweiz nicht nur die Währung, sondern auch die Stecker (und auch sonst alles) anders ist.

  • Ein USB-to-iOS-Device-Kabel (Sorry, Android-User...)

  • Ein Multistecker-Adapterset mit Kabel, bei dem man zwar physisch ein USB to Ethernetkabel zusammenstecken kann, dann aber nicht erwarten sollte, dass das auch läuft.

  • Ein "Sie können alles dalassen, aber wir können den Raum nicht abschliessen"-Anti-Diebstahl-Kabel

  • Ein Schweizer Sackmesser mit Torx-Schraubenziehern etc. Wenn alles andere nichts hilft.

Warum ich das alles täglich mit mir herumtrage, meist um danach anderen aus der Patsche zu helfen? Weil mich die vermutlich 500 Gramm Gewicht weniger ärgern als der unsinnige Unterbruch von Sitzungen und Präsentationen, nur weil jemand technische Banalitäten vergessen hat. Eigennützige, altruistische digitale Entwicklungshilfe.


"Sackmesser": Der deutsche Leser zuckt vermutlich bei der helvetischen Variante des "Taschenmessers" zusammen. ;-)

-- MatthiasDreier - 15 May 2013

 
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Angefangen am 28 Jan 2013 - 21:40 - Version 2

Beta-Version von Scratch 2.0 online (Update)

Endlich ist es soweit: Seit heute ist die Betaversion der Programmierumgebung Scratch 2.0 unter http://scratch.mit.edu online!

Scratch 2.0 from ScratchEd on Vimeo.

Die wesentlichsten Neuerungen von Scratch 2.0:

  • Player und Editor online als Flash-Programm:
    • kein Java-Player mehr, aber auch keine iOS-Kompatibilität
    • keine lokale Installation mehr nötig, alles im Browser
  • Prozeduren in Form von eigenen Blöcken (Build your own Blocks, BYOB)
  • Netzvariablen: Daten lassen sich in der Cloud speichern und gemeinsam nutzen
  • Cloning: Objekte können sich selbst klonen
  • Bewegungserkennung mit Webcam
  • mehr...

 
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Angefangen am 13 May 2013 - 17:55 - Version 1

MaKey MaKey

http://makeymakey.com/

 
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Angefangen am 09 Apr 2013 - 15:18 - Version 3

Wie der Oberlehrer in der Schule helfen könnte

Neulich habe ich mich bei Twitter vertippt (kann ja vorkommen). Kurze Zeit später wurde mein Tippfehler vom Oberlehrer moniert:

oberlehrer01.jpg

Hmm? Wer nimmt sich denn da die Mühe, meine Tippfehler anzumahnen? Eine kurze Recherche später war mir klar: Das muss ein automatischer Bot sein, 242553 Tweets schreibt niemand einfach so per Hand:

oberlehrer02.jpg

Der Bot scheint ein paar gängige Rechtschreib- und Grammatikfehler programmiert zu haben und reagiert darauf mit unterschiedlichen Einleitungssätzen.

Na dann lieber Bot: Testen wir dich doch mal, wie gut du die Grammatik der deutschen Sprache beherrscht:

oberlehrer03.jpg

Die Antwort liess nicht lange auf sich warten:

oberlehrer04.jpg

Damit war klar, der Oberlehrer ist tatsächlich ein Programm und kein Mensch und dieses Programm hat Grenzen bei der Mustererkennung:

oberlehrer05.jpg

Tja, und daraus könnte man doch ein spannendes Schulprojekt mit Informatik und Deutsch machen: Man nimmt den Oberlehrer als Anlass, etwas über Regeln und Muster im Fach Deutsch und im Fach Informatik zu lernen und unter Umständen einen eigenen entsprechenden Bot in Informatik zu programmieren, z.B. mit regulären Ausdrücken.


Coole Idee! Erinnert mich an meinen Versuch, 2003 mit Regulären Ausdrücken eine pseudo-linguistische Wortstammnormalisierung für Soekia zu implementieren. Dabei lernt man viel über Sprache und Reguläre Ausdrücke!

-- MatthiasDreier - 10 Apr 2013

Super Idee, Beat, ich versuche mal, etwas in diese Richtung zu machen. Ich dachte übrigens schon, der Oberlehrer sei in Pension gegangen, weil er sich bei mir nicht mehr gemeldet hat wink

-- KurtJakob - 04 May 2013

 
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Angefangen am 29 Apr 2013 - 23:00 - Version 1

HP Elitebook Revolve 810

Von mir gänzlich unbemerkt hat HP doch wieder einen neuen Business-Tablet-PC herausgebracht: Den HP Elitebook Revolve 810:

revolve01.jpg

Sieht schickt aus, ist 1.4kg schwer und kann bis 12GB RAM fassen und eine 256 GB SSD. Dass er im Gegensatz zum HP2760p kein Modem eingebaut hat, kann man verschmerzen, aber der fehlende VGA-Anschluss ist schon schwieriger zum Schlucken, nicht alle besitzen bereits einen Beamer mit DisplayPort.

Derzeit brauche ich aber (hoffentlich) keinen neuen Tablet-PC, das Posting war nur Chronistenpflicht und für mich die Erleichterung, dass Tablet-PCs noch nicht tot sind (auch wenn sie zugegebenermassen im Massenmarkt nie richtig gelebt haben...)

Hier der Grössenvergleich zum 2760p:

revolve02.jpg

 
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Angefangen am 27 Apr 2013 - 12:07 - Version 2

Das Beat-Loch erklären

Joachim Wedekind (Biblionetz:p02497) hat mich in seinem Blogposting das Blog-Twitterstöckchen … wie ich Twitter nutze mit dem Zuwerfen eines Stöckchens aufgefordert, ich solle nochmals das Beat-Loch erklären und Auskunft über meine Twittergewohnheiten geben. (Hier zur Geschichte des Begriffs Beat-loch)

Hmm, Kettenbriefe mag ich eigentlich ähnlich gerne wie das followen auf Twitter, aber ich springe jetzt mal über meinen Schatten und versuche das zu erklären, obwohl doch twtrland.com bereits alles sagt, oder nicht?

beatloch-01.jpg

1.) Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Ich bin seit dem 18. April 2009 (sagt twtrland.com) bei Twitter unter dem phantasielosen Namen @beatdoebeli zu finden und nutze Twitter praktisch ausschliesslich beruflich. Twitter hat für mich drei Hauptfunktionen:

  • Es ist ein Bekanntmachungskanal für Aktivitäten anderswo. In den letzten zwei Jahren meine ich festgestellt zu haben, dass die Zahl der RSS-Nutzenden abgenommen hat. Poste ich etwas im Weblog, dann wird das irgendwie gelesen. Mache ich jedoch zusätzlich bei Google+ (Biblionetz:w02262) und bei Twitter (Biblionetz:w02116) einen Hinweis auf das Blogposting, nimmt die Zahl der Zugriffe auf das Posting stark zu (und zwar nicht nur von automatisierten bots).

  • Es ist ein Werkzeug für meine periphere Aufmerksamkeit. Twitter dient mir dazu, gewisse Themen und vor allem auch Tagungen am Rande im Blick zu haben und zu merken, wenn sich etwas spannendes tut. Ich habe darum zahlreiche Suchabfragen auf Hashtags und sonstige Begriffe eingerichtet, so dass ich mitbekomme, wenn jemand dazu etwas twittert.

  • Es ist ein öffentlicher Backchannel bei Tagungen und Konferenzen. Angefangen hat es bei einer Tagung 2009, als ich merken musste, dass die interessanten Gespräche nicht primäre vorne am Rednerpult, sondern eben bei Twitter liefen. Aus meiner Sicht müsste es nicht Twitter sein, in der Schweiz bevorzuge ich Skype-Chat als Tagungsbackchannel - denn eigentlich muss ein solcher Backchannel nicht weltöffentlich sein. Aber gemäss Metcalfe's law (Biblionetz:w00861) muss es halt eine Plattform sein, bei der möglichst viele dabei sind...

2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Zu meinen beruflichen Themen ;-), also zu verschiedensten Aspekten des Zusammentreffens von Digitalem und Bildung. Twitrland meint:

beatloch-02.jpg

3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?

Wenn ich nicht grad aufgrund eines Tweets ein Blogposting schreiben muss, das mich eine halbe Stunde kostet, vermutlich eine halbe Stunde pro Woche. Und damit das nicht mehr wird, followe ich niemandem. Ich weiss, dass mir dadurch sicher viele spannende Anregungen entgehen. Aber ich will mir schlicht nicht die Zeit nehmen, auch alle Tweets zu überfliegen, die mich nicht interessieren und die vom Essen, Schlafen, Katze streicheln der potenziellen Follower handeln. Eine Frage von Signal-Noise bzw. der Aufmerksamkeitsökonomie (Biblionetz:w00502).

4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?

Am meisten Zeit verbringe ich derzeit vermutlich auf Google+, weil sich dort aus meiner Sicht für meine Themen derzeit die interessantesten Diskussionen entwickeln und ich auch das Interface schätze. Bei Facebook (Biblionetz:w02039) bin ich zwar dabei, aber eher lustlos. Daneben betreibe ich noch dieses Weblog (Biblionetz:w01272).

5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?

Auf dem Desktop ist immer ein Twitterfenster offen (für irgendwas hat man ja drei Bildschirm...), auf den mobilen Geräten nutze ich Twitter praktisch nie.

6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?

Wasndas? Nö, keine Ahnung, weiss nicht mal was das ist. (Mit dieser Aussage lande ich vermutlich im Topf mit der deutschen Justizministerin, die 2005 gefragt hat, was denn ein Browser sei. Bin trotzdem zu faul, um den Begriff nachzuschlagen)

7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?

Siehe 1.)

8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?

Eine 5 (Vorsicht Schweizer Notenskala). Warum keine 6? Weil ich es trotz allem leicht problematisch finde, dass für diesen Dienst ein kommerzielles Unternehmen den de-facto-Standard hält und kein offenes, von einem einzelnen Unternehmen unabhängiges Protokoll. Gatekeeper (Biblionetz:w02191) und so...

9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?

janetter unter Windows 7 auf einem Tablet-PC.

So, hätte ich das nun hinter mich gebracht. Nun noch der unangenehmste Teil: Ich sollte noch andere verknurren, diese Fragen auch zu beantworten. Tja, dann frage ich doch mal bei Marc Pilloud (@nextmene) und bei Padi Bernhard (@PadiBernhard) an. Sorry wink

Ich nehme hiermit das Blog-Twitterstöckchen auf: Ich Twittere nicht, ich blogge nicht, ich poste ganz selten und like kaum. Obwohl ich vielerorts (Twitter, Google+, Facebook, etc.) einen Account besitze. Ich followe, readere, etc. und bin dort meist als stiller Konsument unterwegs - fast gegenteilig zu Beat (@beatdoebeli).

-- MarcPilloud - 27 Apr 2013

 
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Angefangen am 12 Mar 2013 - 23:09 - Version 3

Wie soll die Schule auf den Leitmedienwechsel reagieren - revisited

Vor fast genau zwei Jahren - am 31. März 2011 habe ich hier im Blog bereits einmal gefragt: Wie soll die Schule auf den Leitmedienwechsel reagieren?

Im heutigen Eröffnungsreferat am GDI in Rüschlikon habe ich unter dem Titel 0 und 1 - aber nicht schwarz und weiss: Der Leitmedienwechsel und das Schweizerische Bildungssystem im zweiten Teil diese Frage erneut gestellt und visualisiert:

img035.png

img036.png

Biblionetz:f00154 Wie soll die Schule auf den Leitmedienwechsel reagieren?

img037.png

Biblionetz:a01180 Leitmedienwechsel-Reaktion 0: Gar nicht

img038.png

Biblionetz:a01181 Leitmedienwechsel-Reaktion 1: Integration in alle Fächer

img039.png

Biblionetz:a01182 Leitmedienwechsel-Reaktion 2: Es braucht ein Fach

img040.png

Biblionetz:a01183 Leitmedienwechsel-Reaktion 3: Es braucht beides

img041.png

Biblionetz:a01184 Leitmedienwechsel-Reaktion 4: Wer redet noch von Fächern?

img042.png

Biblionetz:a01185 Leitmedienwechsel-Reaktion 5: Wer redet noch von Schule?

img043.png

Biblionetz:a01186 Leitmedienwechsel-Reaktion 6: Wer redet noch von Bildung?

Die Folien können hier heruntergeladen Powerpoint-Dokument und unter einer CC-BY-NC-SA-Lizenz genutzt werden


 
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Angefangen am 02 Feb 2013 - 14:51 - Version 9

Wenn die Wolkenbox den Fritz nicht mag - dann liegts an UPNP-IGD/NAT-PMP (Update)

Disclaimer: Inhalt technisch und kurzlebig. Hilfe erbeten von Leuten, die DHCP erklären und V92 pfeifen können wink

Anfang Jahr hatte ich mir eine grössere Netzwerkfestplatte (eine Lacie Cloudbox 3TB) gekauft, um das übliche Jahresbackup zu machen und das bisherige NAS ausser Haus zu lagern.

cloudbox01.jpg

Laut Anleitung hat die Box zu Beginn bis zu 10 Minuten zum Initialisieren und sollte danach dauerhaft blau leuchten. Dummerweise hat mein Exemplar ca. 20 Minuten blau geblinkt und danach rot geleuchtet. #grummel Also nachschauen, was das bedeutet:

cloudbox02.jpg

Gut, resetten und wieder 20 Minuten warten. Gleiches Resultat. #grummel2

Die Cloudbox kriegt eine IP-Adresse, reagiert auf Pings und reagiert die ersten 20 Minuten sogar auf http-Anfragen, allerdings immer mit der gleichen Antwort: "your device may be powering on."

Am nächsten Tag im Büro an einem anderen Router ohne Internet-Anschluss versucht. Funktioniert, leuchtet brav blau. Nach Hause genommen, angeschlossen, 20 Minuten gewartet. Rot. #grummel3

Support-Ticket bei Lacie eröffnet, Problem geschildert. Antwort von Lacie:

In ihrem Fall liegt wahrscheinlich ein Hardwaredefekt vor, welchen wir ihnen im Rahmen ihrer Garantie beheben werden.

Bitte wenden Sie sich zur Überprüfung bzw. Reparatur an Ihren Händler, von dem Sie das Gerät erworben haben.

Cloudbox ins Geschäft zurückgebracht. 14 Tage gewartet. Gerät wieder abgeholt. Antwort Reparaturservice: "Bei uns läuft das Gerät einwandfrei. Es muss an ihrer Konfiguration liegen".

Tatsächlich: Gerät nach Hause genommen, angeschlossen. 20 Minuten gewartet. Rote LED. Gerät an anderen Router (ohne Internet) angeschlossen: Funktioniert. #grummel4

Gegooglet nach lacie cloudbox fritzbox. Resultat:

Hallo,
ich habe mir eine Lacie Cloudbox und an meine Fritzbox angeschlossen aber ich bekomme die zwar in der Fritzbox zu sehen kann aber nicht zugreifen die blinkt immer Blau schon mehrmals die Cloudbox redetet aber nichts. Muss ich was bestimmtes in der Fritzbox einstellen damit die geht ???
Danke schonmal
Gruß
Didi

OK, die Cloudbox scheint die Fritzbox nicht zu mögen. Und jetzt? An meiner Fritzbox hängt bereits seit langem eine älteres Lacie NAS, eine Lacie Space. Die kann es offenbar mit der Fritzbox, nicht aber die neue.

Woran könnte es liegen?
  • Gigabit-Anschluss?
  • Dass es bereits eine Lacie im Netz hat (habe ich allerdings auch mal abgeklemmt)
  • IPV6? (Meine aber, alles derartige auf der Box deaktiviert zu haben).
  • Weitere Vorschläge?

Problem gelöst (bzw. eingegrenzt)

Tja, als Informatiker konnte ich es nicht lassen und habe - nachdem ich rausgefunden hatte, wie ich dran komme - angefangen die Logfiles der Cloudbox zu studieren. Das hat mich dann zur Lösung gebracht:

Die Wolke und der Fritz verstehen sich prächtig, wenn man entweder die IP-Adresse der Cloudbox manuell einstellt (also auf DHCP verzichtet) oder dann die automatische Port-Weiterleitung deaktiviert:

cloudbox03.jpg

Ich erklär mir's so: Die Cloudbox möchte mit Fabrikeinstellungen dem Fritz sagen, er solle doch gewisse Ports automatisch an die Cloud umbiegen, damit die Cloudbox aus dem Internet erreichbar ist. Der Fritz stellt sich aber (berechtigterweise) stur ("da könnte ja jeder kommen und sagen, was ich wohin routen muss! Wer ist da der Router??") und verweigert das. Die Cloudbox gibt sich darüber so beleidigt, dass sie 3 Mal rebootet und danach die rote Fahne - äh LED - rauslässt.

So, liebe LaCie, jetzt fixt das mal mit der nächsten Firmware...

Hier noch etwas technischer:

Aus dem Logfile unicorn_core.log beim Booten an der Fritzbox, beim Versuch Port Forwarding zu aktivieren:
Jan 22 14:58:50 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@205] 2 UPnP device(s) detected in 250 ms
Jan 22 14:58:50 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@220] UPnP: Internet Gateway Device found: http://192.168.1.1:49000/upnp/control/WANIPConn1
Jan 22 14:58:50 wolke [DEBUG resource.set@484] Setting config value unicorn.network.port_mapping.protocol to [UPnP-IGD]
Jan 22 14:58:51 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@205] 2 UPnP device(s) detected in 250 ms
Jan 22 14:58:51 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@220] UPnP: Internet Gateway Device found: http://192.168.1.1:49000/upnp/control/WANIPConn1
Jan 22 14:58:51 wolke [INFO __init__.toggle_port_mapping@469] Set up UPnP-IGD rule: port 443
Jan 22 14:58:58 wolke [INFO __init__.init@123] Initializing unicorn...
Exakt nach dem Logfile-Eintrag der versuchten Portweiterleitung via UPnP-IGD startet die Cloudbox neu...

Und so sieht das an einem anderen Router aus:
Jan 22 15:51:18 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@205] 1 UPnP device(s) detected in 250 ms
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@220] UPnP: Internet Gateway Device found: http://192.168.1.1:80/wpppc_cont
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.upnp_discovering@226] UPnP-IGD: This IGD cannot be used for port forwarding
Jan 22 15:51:19 wolke [ERROR libnatpmp.get_natpmp_server@187] NAT-PMP: failed to get gateway's public address [NATPMP_ERR_NOGATEWAYSUPPORT: the gateway does not support NAT-PMP]
Jan 22 15:51:19 wolke [DEBUG resource.set@484] Setting config value unicorn.network.port_mapping.protocol to []
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.toggle_port_mapping@438] toggle_port_mapping REMOTE_ACCESS
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.toggle_port_mapping@438] toggle_port_mapping TORRENT
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.toggle_port_mapping@438] toggle_port_mapping SFTP
Jan 22 15:51:19 wolke [INFO __init__.toggle_port_mapping@438] toggle_port_mapping FTP
Hier stürzt die Cloudbox nicht ab, sondern kommt im Bootprozess weiter.

Problemlösungen bis zum nächsten Firmwareupdate von LaCie

Wie lässt sich das Problem denn nun kurzfristig lösen?

  • Man lässt in der Fritzbox UPNP zu:
    • Entweder für immer
    • oder bis man in der Cloudbox eine statische IP eingestellt hat
  • Man nutzt temporär einen anderen Router um in der Cloudbox eine statische IP-Adresse einzustellen
  • Man schliesst die Cloudbox direkt mit einem Ethernetkabel an den eigenen Computer, um danach der Cloudbox eine statische IP-Adresse zu geben (ungetestete Lösung)

Das nächste Problem: Bei mir lässt sich SFTP nicht aktivieren. Der Support meint lapidar, bei ihnen im Labor würde es funktionieren, ich solle doch die aktuellste Firmware installieren und die Box frisch aufsetzen. Nein danke, mit der Box-Installation habe ich schon zu viel Zeit verbracht...

-- BeatDoebeli - 09 Feb 2013

genau das war auch mein Problem. danke für die hilfe

-- HugoM - 23 Mar 2013

genau das war auch mein Problem. danke für die hilfe

-- HugoM - 23 Mar 2013

Ich hatte dasselbe Problem und konnte es mit diesem Beitrag lösen. Vielen Dank dafür. Vom LaCie?-Support kam bisher keinerlei sinnvolle Info zu diesem Problem.

Jetzt habe ich noch ein weiteres Problem mit der Cloudbox: die Zeitsynchronisation geht nicht. Hat da vielleicht noch jemand eine Idee dazu? Wäre super, wenn ich das auch noch lösen könnte.

Gruß, Martin

-- MartinThanheimer - 23 Apr 2013

 
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Angefangen am 23 Apr 2013 - 17:50 - Version 1

Gemeinsam Texte kommentieren - aber wie konkret?

Der Computer vereinfacht das gemeinsame Erarbeiten von Texten, so sagt man wink (Biblionetz:a01169). Insbesondere Wiki wird dieses Potential nachgesagt (Biblionetz:a00889). In der Tat: Wikipedia (Biblionetz:w01269) ist das prominenteste Beispiel dafür, dass kollaboratives Schreiben (Biblionetz:w02023) funktionieren kann und sogar brauchbare Ergebnisse dabei herauskommen.

Wikis (Biblionetz:w01268) sind bezüglich Strukturlosigkeit extrem: Ein leeres Blatt Papier, bzw. eben ein leeres Formularfeld ist alles, was ein klassisches Wiki an Struktur mitbringt. Selbst bei Wikipedia sind nicht viel mehr technische Strukturen hinzugekommen im Laufe der Jahre: Seiten lassen sich unterdessen abschnittweise bearbeiten und Lexikonartikel werden von der zugehörigen Diskussion getrennt. Mehr ist da aber nicht. Es ist erstaunlich, dass selbst bei Wikipedia keine technische Möglichkeit besteht, sich bei der Diskussion einen bestimmten Textausschnitt des Artikels zu referenzieren. Entweder der Bedarf dafür besteht nicht oder aber die Artikel sind so fluid, dass sich Referenzen gar nicht zuverlässig herstellen liessen.

Ich suche derzeit technische Umsetzungen, um im Internet gemeinsam Texte kommentieren zu können. Dabei soll es eine klare Zweiteilung zwischen Grundtext und Kommentaren geben. Theoretisch ganz einfach - doch welche konkreten Lösungen existieren derzeit im Netz?

Google Docs

Eine attraktive Variante stellt Google Docs dar. Man stellt das Dokument in Google Docs, gibt den gewünschten Personen (bis zu anonym weltweit) Lese- und Kommentarrechte und schon können beliebige Textabschnitte markiert und kommentiert werden.

Praktisches Beispiel: Das Whitepaper Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland unter http://goo.gl/pnJ4o

texte-kommentieren-01.jpg

Nachteile:
  • Google Docs bietet keine semantischen Navigationsmöglichkeiten in den Dokumenten, d.h. ich kann z.B. keine Kapitelstruktur immer links im Fenster anzeigen lassen oder einfach zum nächsten Kapitel verlinken.
  • Wie lange Google diesen Dienst zu welchen Konditionen anbieten wird, ist unklar.

CommentPress Core

CommentPress Core ist ein Plugin zu Wordpress, welches das absatzweise Kommentieren von Texten (Pages oder Postings) ermöglicht. Dabei wird in einer Spalte die Struktur des Textes (Kapitel o.ä.) oder die Kommentare zum akutellen Textteil angezeigt. Ausprobieren kann man das z.B. hier:

texte-kommentieren-02.jpg

Digress.it

Eine Weiterentwicklung von CommentPress stellt Digress.it dar. Es wurde von Eddie Tejeda, dem ehemaligen Entwickler von CommentPress aufgrund seiner Erfahrungen neu entwickelt. Mir sind die Unterschiede noch nicht so klar, gewisse Erklärungen findet man hier: http://cowriting.trincoll.edu/alternative/

Ausprobieren kann man es z.B. hier: http://digress.it/examples/

Highlighter

Das Wordpress-Plugin Highlighterwird seit November 2010 nicht mehr weiter entwickelt.

Weitere Tools?

Welche weiteren Tools müsste ich mir genauer anschauen? Vorschläge gerne als Kommentar:


 
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Angefangen am 29 Nov 2012 - 17:34 - Version 5

Aufrüsten gegen Telefon-Spam

Angefangen echt störend zu werden hat der Telefon-Spam bei mir 2007, also vor fünf Jahren (siehe SPITistDa). Seither das Ausmass weiterhin zu, 2011 musste ich einen ersten manuellen Spamfilter auf meiner Telefonzentrale installieren, um noch in Ruhe zuhause arbeiten zu können (siehe WennMaschinenMiteinanderReden).

Nun fangen die verd... Firmen auch noch auf dem Handy an und nerven an den unmöglichsten Orten. Zeit also auch für mich, wieder eine Stufe aufzurüsten.

Die Firma tellows, bei der die Community störende Anrufe in eine Datenbank eintragen und auf einer Nervskala von 0 bis 9 taxieren kann, bietet jetzt kostenpflichtig sowohl eine Android- und iOS-App als auch eine importierbare Liste für die Fritzbox an. Beide Lösungen sperren die Anrufe nicht, informieren aber immerhin den User, welcher Ärger am anderen Ende der Leitung droht. Beim Handy lässt sich diesen Anrufen ein stummer Klingelton zuweisen, so dass man gar nicht mehr mitbekommt, wenn Anrufe erfolgen.

Auf dem iPhone wird es technisch so gelöst, dass drei zusätzliche Kontakteinträge mit den Nervstufen 7, 8 und 9 erstellt werden. Ruft eine solche Nummer an, ist das auf dem Display entsprechend sichtbar:

tellows01.jpg

Ärgerlich ist nur, dass die iPhone-App im Schweizer App-Store nicht erhältlich ist, sondern nur im deutschen App-Store. Und was ich nicht ganz verstehe, ist der Preisunterschied zwischen der App und der Liste für die Fritzbox: Während die App irgendwas um die drei Euro kostet, verlangt Tellows für die XML-Liste für die Fritzbox 10 Euro. Mein (technisches) Verständnis sagt mir, dass der Inhalt eigentlich derselbe ist (Listen mit unterschiedlich nervigen Spam-Anrufern) und man bei der iPhone-App sogar noch eine App gazu bekommt, die den Import und die Aktualisierung übernimmt, bei den Fritzbox-Listen aber nur die nackten Listen.

Wie lange dauert es noch, bis AVM selbst eine entsprechende Blacklist-Funktion anbieten wird ("Sperre alle Nummern, die im Telefonbuch SPAM sind") ?

Update: Heute kam im Radio der Hinweis auf ein Kästchen der westschweizer Konsumentenorganisation FRC für CHF 70.- das vor das (Analog-)Telefon geschaltet wird und ca. 2'000 unerwünschte Werbenummern gespeichert hat und diese dann blocken soll.

-- BeatDoebeli - 29 Nov 2012

Die Schweiz braucht ein neues Gesetz mit Opt-In. Viele Grüße von einem, der froh ist, in Deutschland in Ruhe gelassen zu werden...

-- TorstenOtto - 29 Nov 2012

Lieber Torsten, die Gesetzgebung ist seit April 2012 in der Schweiz auch Opt In. Aber derzeit gibt es die Firmen noch, da bisher zu wenig geklagt worden ist.

-- BeatDoebeli - 29 Nov 2012

Update 16.04.2013: Seit März 2013 ist die Tellows-App nun für CHF 3.- auch im Schweizer App-Store von Apple erhältlich.

-- BeatDoebeli - 16 Apr 2013

 
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Topic revision: r31 - 13 Feb 2013 - 08:39:07 - BeatDoebeli
 
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