RezensionSchneiderHunkelermachtSachenAlexRudolf

"Komm süsser Tod" von Wolf Haas

1.Innerer Monolog

Nicole und ich beteten die Strasse. Die Kirchenglocke, die sich in der katholischen Kirche gleich gegenüber des "Golden Heart" befindet schlägt viermal kurz hintereinander. Die Stille, die ich so sehr schätze wird unbarmherzig gebrochen. Ich fühle bereits jetzt den Kater den ich nach dem Erwachen haben werde. Das laute penetrante Drönen dieser Glocke veruracht einen pochenden Schmerz in meinem Schädel.

Nicole und ich schlendern die Strasse entlang, vertieft in ein Gespräch über die grauenhaften Ereignisse der letzten paar Wochen. Ich bemerke einen Lastwagen, der im Schrittempo neben uns herfährt. Ich bin zugegebenermassen verwirrt. Der Fahrer guckt aus dem heruntergekurbelten Fenster mit einer Miene, die ausgestellt werden sollte. Ich habe noch nie eine derartige Hackfresse gesehen. Ich schlage Nicole vor einen schnelleren Gehstil zu wählen. Nicht aus Angst oder so..nein.. nein.. eher aufgrund eines Gefühls, welches in meiner Magengegend heranwächst. Ein sehr ungutes Gefühl - leicht zu verwechseln mit sämtlichen Magendarmkrankheiten, die es gibt. Die beiden Kerle steigen nun aus dem Lastwagen aus. Sie kommen auf uns zu - verdammt.. das gibt Probleme. Der eine, ich vermute es war der Fahrer, fragt mich," Bist du der Brenner?". Noch bevor ich ihm eine Antwort geben kann, verpasst mir der andere, der überigens auch der Fahrer sein könnte - weil auch Hackfresse, eine derartige Watschn, dass ich nicht mehr weiss wo hinten und vorne ist. Ich nehme den Aufprall auf den harten Betonboden wahr.. was danach passiert nicht mehr.

2.Erlebte Rede

Nicole und Brenner betraten die Strasse. Die Kirchenglocke, die sich gleich in der katholischen Kirche gegenüber des "Golden Heart" befindet schlug viermal kurz hintereinander. Die Stille, die Brenner so sehr schätzt wurde unbarmherzig gebrochen. Er fühlte bereits jetzt den Kater den er nach dem Erwachen haben würde. Das laute penetrante Drönen dieser Glocke verurachte einen pochenden Schmerz in seinem Schädel.

Nicole und er schlenderten die Strasse entlang, vertieft in ein Gespräch über die grauenhaften Ereignisse der letzten paar Wochen. Brenner bemerkte einen Lastwagen, der im Schrittempo neben den beiden herfuhr. Brenner war zugegebenermassen verwirrt. Der Fahrer guckte aus dem heruntergekurbelten Fenster mit einer Miene, die ausgestellt werden sollte. Brenner hatte noch nie eine derartige Hackfresse gesehen. Er schlage Nicole vor einen schnelleren Gehstil zu wählen. Nicht aus Angst oder so..nein.. nein.. eher aufgrund eines Gefühls, welches in seiner Magengegend heranwuchs. Ein sehr ungutes Gefühl - leicht zu verwechseln mit sämtlichen Magendarmkrankheiten, die es gibt. Die beiden Kerle stiegen nun aus dem Lastwagen aus. Sie kamen bedrohlichen Schrittes auf Brenner undNicole zu. Der eine, Brenner vermutete es war der Fahrer, fragte ihn," Bist du der Brenner?". Noch bevor er ihm eine Antwort geben konnte, verpasste ihm der andere, der überigens auch der Fahrer sein könnte - weil auch Hackfresse, eine derartige Watschn, dass er nicht mehr wusste wo hinten und vorne ist. Er nahm den Aufprall auf den harten Betonboden wahr.. was danach passierte nicht mehr.

3. Auktoriale Erzählweise

Der Brenner und die Nicole verliessen gerade das "Golden Heart", als die Glocke der katholischen Kirche vier Uhr schlug. Die beiden waren leicht angeheitert, von einem Suff kann jedoch ganz und gar nicht die Rede sein. In ein tiefes Gespräch verwickelt schlenderten die beiden der Strasse entlang. B