ProbeSchreibtestCarina

Der Pianomann

15 Sep 2005 - 13:19 | Version 9 |

Die Reise mit dem Eurostar von Paris nach England

1. Innerer Monolog

Dieser Zug fährt ja extrem schnell! Ich wünschte ich hätte meinen Job nicht verloren! Ich fühle mich miserabel! Warum nur habe ich meinen Job nicht mehr? Mein Exchef ist nicht nett, furchtbar, er ist ein A... "Ist da noch frei, Mister?"-"Ja."-Mann, sieht die bescheuert aus! Die Hosen hat sie fast bis zum Kinn hinaufgezogen, die Schuhe sind aus dem Mittelalter, das T-Shirt-kein Kommentar! Muss die jetzt unbedingt hier hinsitzen?! Ich wollte eigentlich alleine hier im Abteil sein! ...

Meine Güte, was mache ich bloss ohne Job? Ich kann doch ohne Geld nicht überleben! Jetzt sitze ich da, wie ein Häufchen Elend, denke über mein Schicksal nach, mann was macht das für eine Falle! Und doch klebe ich irgendwie nur an diesem Thema fest: Was wird aus mir in England?! Ich bin irgendwie voll abgesifft! Warum nur? Kann ich mich noch retten? "Ja klar, kann man immer!",sagt eine innere Stimme. "Nein, dir ist nicht mehr zu helfen!",sagt eine andere innere Stimme in meinem Kopf. Oder doch im Bauch, oder nur im Hirn? Naja, auch egal!

Jetzt fahre ich schon eine Stunde und mir geht es immernoch nicht besser! Ich fühle mich so schlecht! Ich bin völlig am Ende! Ich mag nicht mehr! Die ganze Welt ist scheisse! Was mache ich jetzt? Ich habe kein Geld, keine Arbeit, keine Freunde, keine Verwandte, und überhaupt nichts! Ausser eine Menge Sorgen und Probleme! Warum... "Reisen sie beruflich nach England?"-Mann,was will jetzt die von mir? Ich will doch der nicht antworten! Ich will soviso mit niemandem reden! Das mach ich auch nicht! Genau, ich gebe diesem komischem Weib einfach keine Antwort! Es ist so still, und sie schaut mich so komisch an! Die nervt! Ich hoffe nicht, dass sie noch weiter fragt! Ich will mit niemandem sprechen!...

Endlich, die lange Zugfahrt ist zu Ende! Aber eigentlich fühle ich mich noch beschissener als vorher! Was soll ich jetzt bloss tun?..........

Der Pianomann

Die Reise mit dem Eurostar von Paris nach England

2. Erlebte Rede

"Dieser Zug fährt ja extrem schnell!", dachte er. Er wünschte sich er hätte seinen Job nicht verloren! Er fühlte sich miserabel! "Warum nur habe ich meinen Job nicht mehr?", fragte er sich. " Mein Exchef ist nicht nett, furchtbar, er ist ein A...!", schimpfte er leise vor sich hin. "Ist da noch frei, Mister?"-"Ja.", sagte er gereizt.- "Mann, sieht die bescheuert aus! Die Hosen hat sie fast bis zum Kinn hinaufgezogen, die Schuhe sind aus dem Mittelalter, das T-Shirt- kein Kommentar! Muss die jetzt unbedingt hier hinsitzen?! Ich wollte eigentlich alleine hier im Abteil sein!",dachte er mürrisch. ...

"Meine Güte, was mache ich bloss ohne Job?", dachte er besorgt. Er konnte doch ohne Geld nicht überleben! Jetzt sass er da, wie ein Häufchen Elend, dachte über sein Schicksal nach. "Mann, was macht das für eine Falle!", dachte er besorgt. Und doch klebte er irgendwie nur an diesem Thema fest: Wie wird die Zukunft in England?! Er war irgendwie voll abgesifft! Warum nur? Kann er sich noch retten? "Ja klar, kann man immer!",sagte eine innere Stimme. "Nein, dir ist nicht mehr zu helfen!",sagte eine andere innere Stimme in seinem Kopf. Oder doch im Bauch, oder nur im Hirn? "Naja, auch egal!", dachte er schlussendlich.

Jetzt fuhr er schon eine Stunde und ihm ging es immernoch nicht besser! Er fühlte sich so schlecht! Er war völlig am Ende! Er hatte keine Kraft mehr! "Die ganze Welt ist scheisse!",dachte er hoffnungslos. "Was mache ich jetzt?", fragte er sich traurig. Er hatte kein Geld, keine Arbeit, keine Freunde, keine Verwandte, und überhaupt nichts! Ausser eine Menge Sorgen und Probleme!"Warum...?"- "Reisen sie beruflich nach England?"-"Mann,was will jetzt die von mir?", dachte er genervt. Er wollte doch der nicht antworten! Er wollte soviso mit niemandem reden! Deshalb kam er auf die Idee:"Das mach ich auch nicht! Genau, ich gebe diesem komischem Weib einfach keine Antwort!" Es war auf einmal so still, und sie schaute ihn so komisch an! "Die nervt!", stellte er unhöflicherweise fest. Er hoffte, dass sie ihn nicht noch weiter löchert, denn er wollte immernoch mit niemandem sprechen!...

Endlich, war die lange Zugfahrt zu Ende! Aber eigentlich fühlte er sich noch beschissener als vorher! Was sollte er jetzt bloss tun?..........


_Sehr intensives Erleben des Protagonisten, eindrücklich wiedergegeben. Die Gedankengänge wiederholen sich - das ist typisch für den realen inneren Monolog, wirkt aber mit der Zeit ermüdend. Dem Text fehlen die Hintergrundinformationen, welche den Zeitungsartikel vergessen machen. Mit den Ausrufezeichen spärlicher umgehen: 1 genügt. Runden Sie den Text ab._

Der Pianomann

Springen?

3. auktoriales Erzählverhalten

Er liegt in seiner Hängematte und genisst seinen feien Tag im Schatten der zwei grossen Birken in seinem Garten. Er greift in seine Hosentasche, um seine Armbanduhr hervor zu nehmen. Da fühlt er plötzlich etwas rundliches, kaltes in seiner Hand. Er zieht es aus seiner Tasche und ist sehr überrascht. Es ist ein Ring. Es ist "DER" Ring. Er fühlt sich sehr wohl und er ist mittlerweilen sehr zufrieden. Es war nicht immer so, nein. Vor ein paar Jahren war es noch ganz anders...

Er sass im Eurostar von Paris nach London und fühlte sich miserabel. Er hat seinen Job verloren und sitzt nun