RezensionSchlumpfErwinMord

Draussen vor der Tür

Lese-/ Hörerfahrung Zum lesen ist die Geschichte dehr spannend. Sie ist nicht monoton zum hören und sie ist spannender als die restlichen Hörspiele, die wir bis jetzt gehört haben. Man versetzt sich in diese Zeit zurück und ist Teil der Geschichte. Klärung des Verstehenshorizonts Sprachlich ist die Geschichte recht mit alten (älteren) Wörtern ausgestattet. Die Wörter sind sorgfältig gewählt. der Inhalt ist sehr interessant. Es stechen ganz deutlich gewisse Charaktere hervor, es sind immer Gegensätze vorhamden (Got, Tod). Das politische Weltbild ist klar. Es wird gegen die unnützen Kriege besprochen, die viele Menschenleben forderten.

Textbeschreibung

1.Äusserer Aufbau Der Text ist klar aufgebaut in mehrere unterschiedlich lange Szenen. Bochert hat versucht einige Beispiele hervorzuheben.Z.B. die Soldaten, die wieder nach Hause kamen nach etlichen Jahren, wobei sie merken mussten, dass der ihrige Platz schon wieder besetzt war, oder die Soldaten wurden nicht damit fertig, oder hatten ihre ganze Jugend im Krieg verloren und viele hatten, als die zurück kamen keine Familie mehr.

2.Spannungsaufbau Die Spannung im Text wird durch Bocherts Gedanken erzeuht. Er lässt einem daran denken, wie das Ende ausgehen wird.

Schauplätze und zeitliche Gliederung der Szenen Die Schauplätze sind durch Szenen abgegrenzt. Vorspiel an der Elbe versuchter Selbstmord an der Elbe (1. Szene) beim Mädchen (2. Szene) beim Oberst (3. Szene) beim Direktor (4. Szene) bei Frau Kramer (5. Szene) eine nochmalige Zusammenfassung (5. Szene)

Zeitlich spielen sich die Szenen genau nach dieser Reihenfolge ab, wobei man die genaue Zeit nicht kennt.

4.Figurenkonstellation Charakterisierung: Man ist sich nicht immer sicher, wer diese Personen alle sind. Am Ende der 5. Szene wird es dann immer klarer. Was man von Anfang an weiss ist, dass der alte Mann Gott ist und der Beerdigungsunternehmer der tod sein soll. Ausführungsgrad: Ich denke der Ausführungsgrad ist komplex. Beckmann simbolisiert ja auch einen Mörder und gleichzeitig ein Opfer.

3 Interpretationsmethoden

1.biografische Methode: Ich denke das Hörspiel hat etwas mit Bocherts Leben zu tun, da Bochert ja selbst auch mit dem Krieg konfrontiert wurde. vielleicht wollte bochert ja über sich selbst schreiben und hat diese Figur eingeführt. 2.literatursoziologische Methode: Bochert wollte uns zum nachdenken anregen. Er wollte uns die schlechten Zeiten nach den Krieg für den Soldaten näher bringen. Man soll begreifen, dass sie es niemals einfach hatten. 3.geistesgeschichtliche Methode: Ganz klar hat die Kriegszeit Bochert geprägt, sonst hätte er dieses Hörspiel nicht geschrieben.

Träume

Das Hörspiel hatte bei mir keinen guten Einstieg. Durch die schlechte Qualität des Tons und des langsamen sprechens im ersten Traum langweilte ich mich am Anfang ein wenig. Mit der Zeit wurde es aber immer wie interessanter. Nach den ersten beiden Träumen kam man langsam ins grübeln, den die Träume liessen einem schon über die eint und anderen Sachen nachdenken. Auch die Stimmen wurden richtig gewält, dass soll heissen, dass dem Thema entsprechen die richtige Stimme eingesetzt wurde. Zum Bsp.: beim 3. Traum die Panik machende Familie, in der die Mitglieder den richtigen Ton genau trafen und die Stommung voll rüber brachten. Der Verstehenshorizont ist eigentlich auch nicht schwer. Die Träume sollen zum überlegen anregen und das tun sie auch. Man macht sich über vieles in diesen Träumen seine eigenen Gedanken und durch lebt diese Träume auch selbst während dem Hörspiel. Die Beschreibung ist auch sehr klar. Eich beschreibt zu dieser Zeit die Dinge, die immer noch in der grossen Welt lauern. Er öffnet den Läuten die Augen, die die schon wieder verschlossen haben. Er erklärt es auch einfach, so dass jeder den Sinn hinter den einzelnen Träumen sieht. Die Deutung ist jedem selber überlassen, aber es lauft immer gleich heraus. Er spricht auf die Probleme an, die immer noch herrschen. Er will die Leute nicht in Sicherheit wiegen. Er will ihnen die wahre Welt zeigen und ihnen zeigen, dass sie sich nicht davor zu verschliessen brauchen. Meine Wertung ist gut. Er hat am Anfang vielleicht keinen guten Start gebracht, aber im grossen und ganzen ist es spannen und es regt vorallem zum nachdenken an. Vorallem vergisst man es nicht mehr so schnell und das ist ja auch ein Sinn dahinter.

"Lola rennt"

Plot: Manni verliehrt einen Beutel mit viel Geld, den er seinem "Chef" aushändigen sollte an einen Penner. Er ruft seine Freundin an und erzählt ihr alles. Diese macht sich sofort auf den Weg um ihm zu helfen. Sie erlebt 3 verschiedene Versionen, wie sie ihm helfen könnte. Alles spielt sich immer wieder von vorne ab und alle 3 Versionen haben eine Unterschiedliche Handlung und ein unterschiedliches Ende. Am Ende erleben die zwei ein glückliches Ende und sind erst noch reicher als zuvor.

Mythos:

-Schicksal oder Zufall, der uns tagein, tagaus begleitet

-können wir unser Schicksal beeinflussen

Thema: Der Konflikt sind die verschiedenen Schicksalsschläge, die man, wenn man nur etwas ein wenig anders macht, verändert. ( glaube ich zumindest smile )

"Komm süsser Tod", von Wolf Haas

  • Innerer Monolog
Das ist ein schöner Abend, ein wirklich schöner Abend. Nicole ist so hübsch. Sie benebelt meine Sinne,oder ist das der Rauch hier in dieser Bar. Wir gehen wohl besser, Nicole zeigt auch schon langsam Müdigkeitsanfälle,das sehe ich an den immer langsamer werdenden Mimik von ihr. Oder sind das meine Sinne, wie mich langsam aufs Kreuz legen? Ich habe wohl einen oder 2 zuviel getrunken. Besser, wenn wir jetzt gehen. Der fette Kerl da drüben am Tisch beobachtet mich auch schon eine gewisse Zeit lang, oder schlielt der einfach so fest?! Das Golden Heart ist auch nicht wirklich besser als unser Kellerstübel im Kreuzretterzentrum. Die Angelika Lanz verwundert mich auch ganz schön. Arbeitet die doch wirklich bei der Konkurenz und das erst noch mit vollem Körpereinsatz. Die geizt wohl nie mit ihren Reizen. Die werde ich schon noch ausquetschen! Raus aus dieser Bude und ab an die frische Luft,mhhh tut das gut. Ich habe wollig warm, obwohl der Wetterbericht kalt gemeldet hat. Dass muss wohl an der Nicole liegen, bei der wird einem so richtig heiss. Was findet sie wohl nur an mir? Mein Aussehen lässt zu wünschen übrig und eine tolle Vergangenheit habe ich auch nicht..Ops,jetzt bin ich fast in eine Laterne gelaufen. Naja, kann passieren. Das kommt davon, wenn man zwei Laternen sieht. Nicole findet es ziemlich lustig. Sie hat so weiche Hände und ihr Haar erst... Was ist den das für ein Auto, dass dort zufährt? Ein Lieferwagen, hat fast ein bisschen die Grösse eines Rettungswagens.Jetzt hält der doch tatsächlich an. Wäre toll einmal Nicole meinen Wagen zu zeigen, mein Motor brummt schon ganz schön.. Was wird sie wohl davon halten? Jetzt kommen da ein Dicker und ein Dünner aus dem Auto raus. Sehen grimmig aus, denen gehe ich mit Nicole wohl besser aus dem Weg. Sie hat kalte Hände bekommen und lacht nicht mehr. Die beiden sehen komisch aus, richtig gespenstig. Die Augen des Dicken visieren mich an, der hat kleine Glubschaugen. Jetzt kommen sie auf uns zu, die werden Nicole nichts tun, sonst trett ich denen einen in ihren Allerwertesten. Jetzt sind sie nur noch 2 Meter von mir entfernt. Der einte hat ein schlechtes Parfum,riecht wie abgestandene Wäsche. Der redet jetzt mit meiner Nicole. Mist, irgend etwas ist im Gange, der schickt meine Nicole weg. Sie macht sich auf und davon, sieht so aus, als ob ihr der Teufel folgen würde. Der Dünne stiert mir mit seinen Pickeln in die Augen. Was ist das für ein pochender Schmerz auf meiner Schläfe, mir wird ganz anders. Was ist den los, ich will noch ein bisschen schlafen. Hör auf mich wach zu rütteln.Was ist den los? Was ist das für ein gleissendes Licht? Warum habe ich so Kopfschmerzen? Woher kommen jetzt plötzlich all die Leute um mich herum?! Oh nein, ich bin in einem Rettungswagen und erst noch in einem der Rettungsbundtruppe. Welche Schande!!!

  • Erlebte Rede
Das war ein schöner Abend, ein wirklich schöner Abend. Nicole sah so hübsch aus. Sie benebelte seine Sinne,oder war das der Rauch in dieser Bar. Es war wohl Zeit zu gehen, Nicole zeigte auch schon langsam Müdigkeitsanfälle,das sah er an den immer langsamer werdenden Mimik von ihr. Oder waren es seine Sinne, wie ihn langsam aufs Kreuz legenten? Er hatte wohl einen oder 2 zuviel getrunken. Besser, wenn er nun daran dachte zu gehen. Der fette Kerl da drüben am Tisch beobachtete ihn auch schon eine gewisse Zeit lang, oder schlielte der einfach so fest zu ihm rüber?! Das Golden Heart war auch nicht wirklich besser als sein Kellerstübel im Kreuzretterzentrum. Die Angelika Lanz hatte ihn aber schon verwundert. Arbeitete die doch wirklich bei der Konkurenz und das erst noch mit vollem Körpereinsatz. Die geizte wohl nie mit ihren Reizen. Die würde er schon noch ausquetschen! Er wollte nur raus aus dieser Bude und ab an die frische Luft,das tat ihm gut. Er hatte wollig warm, obwohl der Wetterbericht kalt gemeldet hatte. Dass musste wohl an der Nicole gelegen haben, bei der wurde einem so richtig heiss. Was fand sie wohl nur an ihm? Sein Aussehen liess zu wünschen übrig und eine tolle Vergangenheit hatte er auch nicht.. Jetzt wäre er fast in eine Laterne gelaufen. Naja, konnte passieren. Das kam davon, wenn man zwei Laternen sah. Nicole fand es ziemlich lustig. Sie hatte so weiche Hände und ihr Haar erst... Was war den das für ein Auto, dass dort auf ihn zufuhr? Ein Lieferwagen, hatte fast ein bisschen die Grösse eines Rettungswagens.Jetzt hielt er an. Er hätte es toll gefunden einmal Nicole seinen Wagen zu zeigen, sein Motor brummte schon ganz schön.. Was hätte sie wohl davon gehalten? Jetzt stieg da ein Dicker und ein Dünner aus dem Auto raus. Sahen grimmig aus, denen wollte er ich mit Nicole besser aus dem Weg gehen. Sie hatte kalte Hände bekommen und lachte nicht mehr. Die beiden sahen komisch aus, richtig gespenstig. Die Augen des Dicken visierenten ihn an, der hatte kleine Glubschaugen. Jetzt kamen sie auf ihn zu, die würden Nicole nichts tun, sonst würde er denen einen in ihren Allerwertesten treten. Jetzt waren sie nur noch 2 Meter von ihm entfernt. Der einte hatte ein schlechtes Parfum,roch wie abgestandene Wäsche. Der redete jetzt mit seiner Nicole. Irgend etwas war im Gange, der schickte seine Nicole weg. Sie machte sich auf und davon, sah so aus, als ob ihr der Teufel folgen würde. Der Dünne stierte ihm mit seinen Pickeln in die Augen. Was war das für ein pochender Schmerz auf seiner Schläfe, ihm wurde ganz anders. Was war den los, er wollte noch ein bisschen schlafen. Er werte sich gegen das wachrütteln .Was war den los? Was war das für ein gleissendes Licht? Warum hatte er so Kopfschmerzen? Woher kamen jetzt plötzlich all die Leute um ihn herum?! Er war in einem Rettungswagen und erst noch in einem der Rettungsbundtruppe.

  • Auktoriales Erzählverhalten
Das war ein schöner Abend, ein wirklich schöner Abend. So einen schönen hatte der Brenner schon lange nicht mehr erlebt, seit der dazumals die dicke Veronika ausgeführt hatte. Und wenn du mich fragst, er hat schon ganz glasige Augen von der Nicole. Sie benebelte wohl seine Sinne. Das Golden Heart war vollgepumpt mit dickem undurchdringlichem Rauch, es verschlug einem fast den Atem. Es war wohl Zeit zu gehen, Nicole zeigte schon langsam Müdigkeitsanfälle,das sah der Brenner an den immer langsamer werdenden Mimik von ihr. Oder waren es seine Sinne, wie ihn langsam aufs Kreuz legenten? Er hatte wohl einen oder 2 zuviel getrunken. Es ist wohl besser langsam aufzubrechen, bevor unser Freund noch eins auf die Mütze kriegt von den fetten Kerlen da drüben, die ihn schon die längste Zeit anstarren. Wäre ja nicht das erste Mal, dass er in eine Schlägerei verwickelt würde. Der Brenner hat schon so manchen Kampf geleistet. Meiner Meinung nach ist das Golden Heart auch nicht wirklich besser als dasalte Kellerstübel im Kreuzretterzentrum und da wird mir der Brenner recht geben. Die Angelika Lanz hatte ihn aber schon verwundert. Arbeitete die doch wirklich bei der Konkurenz und das erst noch mit vollem Körpereinsatz. Wie der Brenner da so denkt, dass die liebe Angelika aber nicht mit ihrem Reizen geizt, strömt ein kalter Luftzug durch die Bar. Er wollte nur raus aus dieser Bude und ab an die frische Luft,das tat ihm gut. Er hatte wollig warm, obwohl der Wetterbericht kalt gemeldet hatte. Bald würde ihm nicht mehr so wollig warm sein,wirst schon sehen wiso.. Der Brenner dachte sich nichts dabei, das musste wohl an der Nicole gelegen haben, bei der wurde einem so richtig heiss. Was fand sie wohl nur an ihm? Das ist etwas, dass ich bis heute nicht versteh. Sein Aussehen liess zu wünschen übrig und eine tolle Vergangenheit hatte er auch nicht.. Jetzt wäre er fast in eine Laterne gelaufen. Naja, kommt davon,wenn man zu viel schüttet. Da sieht man oft zwei Laternen. Nicole fand es ziemlich lustig. Sie hatte so weiche Hände und ihr Haar erst. Unmissverständlich steht der Brenner auf sie, was er ihr auch deutlich zu spüren gibt. Was war den das für ein Auto, dass dort auf ihn zufuhr? Ein Lieferwagen, hatte fast ein bisschen die Grösse eines Rettungswagens.Jetzt hielt er an. Er hätte es toll gefunden einmal Nicole seinen Wagen zu zeigen, sein Motor brummte schon ganz schön.. Was hätte sie wohl davon gehalten? Wohl nicht mehr als die dicke Veronika.. Jetzt stieg da ein Dicker und ein Dünner aus dem Auto raus. Wenn der Brenner doch nur schon gewusst hätte, dass das zwei Schlägertypen waren, hätte er sich vieles ersparen können, aber eben.. Sahen grimmig aus, denen wollte er ich mit Nicole besser aus dem Weg gehen. Sie hatte kalte Hände bekommen und lachte nicht mehr. Die beiden sahen komisch aus, richtig gespenstig. Die Augen des Dicken visierenten ihn an, der hatte kleine Glubschaugen. Jetzt kamen sie auf ihn zu, die würden Nicole nichts tun, sonst würde er denen einen in ihren Allerwertesten treten. Langsam bekam es der Brenner mit der Angst zu tun, wer doppelt sieht kann bekanntlich nicht gut kämpfen. Jetzt waren sie nur noch 2 Meter von ihm entfernt. Der einte hatte ein schlechtes Parfum,roch wie abgestandene Wäsche. Der redete jetzt mit seiner Nicole. "Geh du schon mal vor, ich komme gleich nach!" Irgend etwas war im Gange, der schickte seine Nicole weg. Sie machte sich auf und davon, sah so aus, als ob ihr der Teufel folgen würde. Und da sah man es wieder, wird es einmal brenzlig, sind die Frauen die ersten, die verschwinden. Aber der Brenner konnte ja nicht wissen, dass der Muffelsack ihr mit einem Messer gedroht hatte. Der Dünne stierte ihm mit seinen Pickeln in die Augen. Mit einer blitzschnellen Bewegung stiess der Dicke von hinter mit seiner Hand auf den Schädel vom Brenner. In Sekundenbruchteilen brach die Welt vor seinen Augen zusammen. Was war das für ein pochender Schmerz auf seiner Schläfe, ihm wurde ganz anders. Sein Magen krampfte sich verzweifelt zusammen, so als ob er nach Luft schnappen wollte. Was war den los, er wollte noch ein bisschen schlafen. Er werte sich gegen das wachrütteln .Was war den los? Was war das für ein gleissendes Licht? Warum hatte er so Kopfschmerzen? Woher kamen jetzt plötzlich all die Leute um ihn herum?! Er war in einem Rettungswagen und erst noch in einem der Rettungsbundtruppe. Man muss das peinlich für den Brenner gewesen sein, er wurde von der eigenen Konkurenz aufgeschnapt.

  • Schluss des Buches frei erfunden im Wolf Haas-Stil
Hätte ich doch blos nie begonnen mit dem herumschnüffeln, hat sich der Brenner gesagt. Immer nur Ärger mit der Kripo, woher hatte er das auch schon mal gehört? Er war wirklich selber Schuld, da stimmst du mir doch auch zu?! Jedemfalls nach dem Rausschmiss in der Kreuzrettungstruppe stand er jetzt auf der Strasse, ohne Zuhause und ohne Arbeit. Nur seinen Gedanken überlassen. Weisst schon, Gedankengänge und so. Doch du glaubst doch nicht im ernst, dass ihn das gehindert hätte den Fall weiter zu verfolgen. Die Lösung war zum greifen nah, da war sich der Brenner sicher. Ohne es zu wissen pfiff er wieder eine Melodie vor sich hin, die er selber aber nicht war nahm. Der Hansi Munz hat ihm vor dem Rausschmiss noch einen merkwürdigen Satz gesagt: "Wenn ich der Bimbo wär, würde ich mich im Grabe umdrehen." Der Hansi hat aber nicht bemerkt, dass der Brenner lautols mitgehört hatte, sonst wäre ihm dieser Satz wohl nicht über die Lippen gekommen. Aber der Brenner hat ihm drei Sekunden danach schon wieder vergessen gehabt. Gehirnschwund und so. Seine Gedanken schweifen schon wieder zur Klara zurück. Seit er mit ihr vorgestern im Kino war, hat er viel an sie gedacht. Weisst schon, der Brenner und Frauengeschichten, eine ewig windende Kette. Wie er da so in der Jakobsstrasse dahinschlenderte, kan der Brenner an einem Kiosk vorbei. Gerade lieferte ein junger Mann die neuen frischen Zeitungen von heute. Warum da nicht gleich eine kaufen, hat sich der Brenner gefragt. "Kann man schon eine kaufen? Oder sind die nur zum bewundern da?", hat der Brenner die Kioskfrau gefragt. "Macht 1 Euro",

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