Erörterung "Die Kleinen vorneweg"

Christine Holchs Text handelt von der Jugend-, wenn nicht sogar der Kinderkriminalität. „Die Kleinen vornweg“ wirft Fragen auf, wie man mit den heutigen Kindern umgehen soll, welche sich strafbar machen, allerdings noch nicht einmal strafmündig sind. Die Stadt Bremen wird derzeit von einer Jugendgang terrorisiert, welche mehrmalig die kleinsten Mitglieder vorschicken, um diverse Stände und Läden auszurauben. Aufgrund dieser Gang spaltet sich die Stadt in zwei Hälften. Erstere möchte die „kleinen Biester“ am liebsten ins Gefängnis einsperren, die andere Hälfte glaubt, dass der Staat die Schuld trägt und sich nicht ausreichend um „seine“ Kinder kümmert. Das grösste Problem bei der ganzen Angelegenheit ist das Alter der Kinder; viele sind zu jung um in irgendeiner Weise bestraft zu werden, sodass sich die Bremer nicht einig sind, wie man sich bestmöglich mit dem Thema auseinander setzen soll. Einige sind jedoch der Meinung, dass dieser Fall von der Öffentlichkeit breitgetreten wird und dass man sich darüber nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen sollte. Christine Holch nimmt zu diesem Problem nicht klar Stellung und stellt erst einmal beide Seiten vor. Einzig der letzte Satz weist auf ihre Meinung hin: „All dies (soziale Stützen) aber hat man noch gar nicht probiert.“ Damit wünscht sie sich eindeutig mehr Unterstützung von Seiten des Staates.

Es ist schwierig, zu dieser Geschichte klar eine Seite zu beziehen, denn man kann die Sache aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. „Das Thema ist in der Öffentlichkeit hochgekocht“, wird es in einer Zeitung tituliert. Schon immer haben die Medien bei solchen Tatbeständen Blut geleckt und sich darauf gestürzt wie die Aasgeier. Oft wird ein Thema erst durch die Zeitung zu einem richtigen Problem, das man zu lösen sucht. Aber ist das hier auch der Fall? Das Ganze wäre auch in aller Munde ohne Hilfe der Öffentlichkeit, da die Jugendbande, wie es scheint, bereits halb Bremen überfallen hat. Man muss auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Medien ihren Teil zur Lösung dieser Angelegenheit beisteuern, denn so gibt es mehr Bürger, die Bescheid wissen und somit mehr Meinungen und mehr Lösungsansätze verbreitet werden.

Christine Holch zweifelt mit ihrem Schlusssatz „All dies aber hat man noch gar nicht probiert“ die Autorität des Staates an. Sie möchte damit ausdrücken, dass die Kinder falsch erzogen worden sind und ihnen jetzt, wo es so unentbehrlich scheint, nicht geholfen wird. Das erscheint mir als einleuchtendes Argument, sollte doch der Beistand des Staates stets gewährleistet sein. Nun stellt sich aber die Frage, ob solch eine Hilfe tatsächlich funktioniert hätte oder ob sich die Kinder dagegen aufgelehnt hätten. Einen Versuch wäre es jedoch allemal wert.

Schlussendlich sollte man die Kinder nicht versuchen einzusperren oder ihnen mit Bestrafung drohen, da dies bei Jugendlichen in diesem Alter vermehrt auf taube Ohren stösst. Vielmehr müssten wir versuchen, auf sie einzugehen und versuchen, ihr Verhalten zu verstehen, da wir den Grund für ihr Benehmen nicht kennen. Vielleicht findet sich so eine gute Lösung für dieses Problem und die Stadt Bremen kann sich in Ruhe erneut anderen Angelegenheiten widmen.

ProbeSchreibtestFlorence?

#1 Auftrag: Innerer Monolog

04 May 2008 - 19:16 | Version 16 |

Der Piano-Mann

...der sogenannte "Piano-Mann" schreiben sie! Welch Unerhörtheit! Wie können die es wagen mich so zu bezeichnen? Die haben ja keine Ahnung von meinem Schicksal!! Zum Glück kann ich mich wieder erinnern, was genau alles geschehen ist. Endlich bin ich wieder in Bayern, meiner geliebten Heimat! Aber wie hat eigentlich alles angefangen? Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein...

Alles begann an einem regnerischen Tag im letzten Jahr, als mich meine Freundin verlassen hat...-Schatz, es ist zu Ende!- hat sie gesagt! Ich bin dann durch den strömenden Regen gelaufen und habe gedacht: Wie konnte sie das tun, wir haben uns doch geliebt! Aber was habe ich denn falsch gemacht? Am besten, ich vergesse sie!!- Ja, das Wetter passte wirklich zu meiner Stimmung. Und was war dann? Ach richtig, ich entsinne mich! Ich wollte nach Paris, aber nicht als Kellner, wie die Presse schreibt, nein, ich wollte damals und auch noch heute ins Moulin Rouge, denn ich bin ja so begeistert von diesem Film, ein richtiger Fan! Naja, aber als ich da war, bin ich nicht reingekommen, ich bin ja noch nicht mal zwanzig...-Bonsoir, je veux, äääh, aller dans le moulin rouge.-Tu as déjà 20 ans?-Öööhm, non...- Also beschloss ich, mein Glück woanders zu versuchen...

Und dann, daran erinnere ich mich noch recht gut, stand ich doch 4 Stunden an diesem verfluchten Bahnhof, weil dieser blöde Zug einfach nicht kommen wollte! Ich habe mich damals tödlich aufgeregt, aber ich wollte einfach nach England, also nahm ich sogar diese Strapazen auf mich...-Autsch, können sie denn nicht aufpassen, wohin sie mit ihrem Koffer fahren?? Oh Gott, wo bleibt denn mein Zug, der hat jetzt schon 2 Stunden Verspätung! Das gibts doch nicht!!

Tjaja, aber als ich dann da ankam war es einfach der totale Horror! Denn ich hatte nicht bedacht, dass ich gar kein Englisch kann. Also versuchte ich einen Sprachkurs zu besuchen, nur leider war alles schon ausgebucht.- Äääähm, sorry, can I ööö, do a puhu, was heisst denn Sprache? Ach das stehts ja, längwitsch, genau, habe ich doch schon mal gehört, a language course?? No sorry, we don't have any places left! Ja, irgendwie hatte ich das Gefühl. ich sollte gehen.. das war so bescheuert, ich habe mich so genervt und irgendwie war ich auch vom Leben enttäuscht, also habe ich mich damals entschlossen, Selbstmord zu begehen...- Ich kann nicht mehr, ich weiss einfach nicht mehr was ich tun soll, es ist doch alles sinnlos!! Aber als ich dann auf diesem Felsen an der Küste von Kent stand, da konnte ich es einfach nicht! Und was ist dann passiert? Irgendwie ist von da an alles in einem dunklen Nebel, aber ich glaube mich zu erinnern, dass ich ausgerutscht bin und runtergefallen bin. Ja, ich glaube so war es, und dann bin ich mit dem Kopf voran mitten in die stürmische See gefallen und dan habe ich wahrscheinlich mit dem Kopf an einem Felsen angschlagen... Es muss so gewesen sein, ich meine, ich wollte mich ja gar nicht umbringen, also nachher auf jeden Fall nicht...

Aber wenn ich es recht bedenke hatte ich wirklich extrem Glück, dass die Polizei meine Uhren und den Schmuck nicht gefunden hat, die ich aus diesem Antiquitätsladen entwendet habe und welche ich nachher in diesem Klavier versteckt hatte, auf dem ich dann spielte. Ich meine, kein Wunder kann ich es, ich bin ja auch Musikstudent... Das hat die Polizei ganz schön verwirrt!! haha ich bin doch einfach so gescheit!! Auf jeden Fall hat mein Raubzug wirklich perfekt geplant! Denn wer weiss, ob ich wirklich einen Gedächtnisverlust hatte?? Mit diesem Gedanken stand er auf, legte die Zeitung beiseite und ging zum Klavier in welchem immer noch die Beute steckte und verliess das Haus, um die Sachen zu verkaufen, nicht ohne den Hintergedanken, mit dem Geld etwas für seine Ex-Freundin zu kaufen...

#2 Auftrag: Erlebte Rede

Der Piano-Mann

...der sogenannte "Piano-Mann" schreiben sie! Welch Unerhörtheit! Wie können die es wagen ihn so zu bezeichnen? Die haben ja keine Ahnung von seinem Schicksal!! Zum Glück kann er sich wieder erinnern, was genau alles geschehen ist. Endlich ist er wieder in Bayern, seiner geliebten Heimat! Aber wie hat eigentlich alles angefangen? Ach ja, jetzt fällt es ihm wieder ein...

Alles begann an einem regnerischen Tag im letzten Jahr, als ihn seine Freundin verlassen hat...-Schatz, es ist zu Ende!- hatte sie gesagt! Er ist dann durch den strömenden Regen gelaufen und hatte gedacht: Wie konnte sie das tun, sie hatten sich doch geliebt! Aber was hatte er denn falsch gemacht? Am besten, er würde sie vergessen!!- Ja, das Wetter passte wirklich zu seiner Stimmung. Und was war dann? Ach richtig, er entsinnte sich! Er wollte nach Paris, aber nicht als Kellner, wie die Presse schrieb, nein,er wollte damals und auch noch heute ins Moulin Rouge, denn er ist ja so begeistert von diesem Film, ein richtiger Fan! Naja, aber als er da war, ist er nicht reingekommen, er war ja noch nicht mal zwanzig...-Bonsoir, je veux, äääh, aller dans le moulin rouge.-Tu as déjà 20 ans?-Öööhm, non...- Also beschloss er, sein Glück woanders zu versuchen...

Und dann, daran erinnerte er sich noch recht gut, stand er doch 4 Stunden an diesem verfluchten Bahnhof, weil dieser blöde Zug einfach nicht kommen wollte! Er hatte sich damals tödlich aufgeregt, aber er wollte einfach nach England, also nahm er sogar diese Strapazen auf sich...-Autsch, können sie denn nicht aufpassen, wohin sie mit ihrem Koffer fahren?? Oh Gott, wo bleibt denn mein Zug, der hat jetzt schon 2 Stunden Verspätung! Das gibts doch nicht!!

Tjaja, aber als er dann da ankam war es einfach der totale Horror! Denn er hatte nicht bedacht, dass er gar kein Englisch konnte. Also versuchte er einen Sprachkurs zu besuchen, nur leider war alles schon ausgebucht.- Äääähm, sorry, can I ööö, do a puhu, was heisst denn Sprache? Ach das stehts ja, längwitsch, genau, habe ich doch schon mal gehört, a language course?? No sorry, we don't have any places left! Ja, irgendwie hatte er das Gefühl, er sollte gehen.. das war so bescheuert, er hatte sich so genervt und irgendwie war er auch vom Leben enttäuscht, also hatte er sich damals entschlossen, Selbstmord zu begehen...- Ich kann nicht mehr, ich weiss einfach nicht mehr was ich tun soll, es ist doch alles sinnlos!!- Aber als er dann auf diesem Felsen an der Küste von Kent stand, da konnte er es einfach nicht! Und was war dann passiert? Irgendwie war von da an alles in einem dunklen Nebel, aber er glaubte sich zu erinnern, dass er ausgerutscht war und runtergefallen ist. Ja, er glaubte so war es, und dann war er mit dem Kopf voran mitten in die stürmische See gefallen und dann hatte er wahrscheinlich mit dem Kopf an einem Felsen angschlagen... Es muss so gewesen sein, er meinte, er wollte sich ja gar nicht umbringen, also nachher auf jeden Fall nicht...

Aber wenn er es recht bedachte hatte er wirklich extrem Glück, dass die Polizei seine Uhren und den Schmuck nicht gefunden hatte, die er aus diesem Antiquitätsladen entwendet hatte und welche er nachher in diesem Klavier versteckt hatte, auf dem er dann spielte. Er meinte, kein Wunder konnte er es, er war ja auch Musikstudent... Das hatte die Polizei ganz schön verwirrt!! haha er war doch einfach so gescheit!! Auf jeden Fall hatte sein Raubzug wirklich perfekt geplant! Denn wer weiss, ob er wirklich einen Gedächtnisverlust hatte?? Mit diesem Gedanken stand er auf, legte die Zeitung beiseite und ging zum Klavier in welchem immer noch die Beute steckte und verliess das Haus, um die Sachen zu verkaufen, nicht ohne den Hintergedanken, mit dem Geld etwas für seine Ex-Freundin zu kaufen...


_Sehr ausführliche, detailreiche Geschichte mit einer schönen überraschenden Wendung am Schluss. Meist überzeugt es, wie Sie den Piano-Mann sich stückweise erinnern lassen, z.T. wirkt seine Erinnerung allerdings etwas zu gekonnt. Der Schluss des i.M. ist plötzlich in der Er-Form gehalten, das müssten Sie noch ändern. Bei der e.R. muss die Erinnerung im Plusquamperfekt stehen, weil ja die Rahmengeschichte bereits im Präteritum steht._

#3 Auftrag : Auktorialer Erzählverhalten

Der Piano-Mann

Juwelen

Wir befinden uns in einer Psychiatrischen Anstalt, irgendwo in deutschen Rheinland-Pfalz, alles ist sehr steril und pingelig gepflegt und normalerweise war alles recht ruhig und still, doch soeben hört man einen Jubelschrei:"Ja,endlich, er spricht! Dann erzählen sie uns mal, was genau eigentlich passiert ist. Wer sind sie überhaupt?", fragte ein grosser, gut gebauter Mann, etwa um die dreissig, mit blonden Haaren und strahlend blauen Augen. Wie sich im Verlaufe des Gesprächs herausgestellt hat, war er der leitende Chefarzt namens Dr.Philipp Kautz. Ihm gegenüber sass ein etwa 20-jähriger Mann, der kränklich aussah. Dieser antwortete ihm mit schwacher Stimme:" Ich heisse Rüdiger und komme aus Bayern.Es ist etwas peinlich, aber ich muss es mir jetzt einfach von der Seele reden. Ich muss ihnen was gestehen; ich bin ein Kleptoman. Glauben sie mir, ich bin nicht stolz darauf." Der Chefarzt dachte bei sich:" Am besten, ich alarmiere gleich die Polizei, doch vorher will ich unbedingt diese Geschichte hören!" Darum fragte er Rüdiger auch gleich, was denn geschehen sei. "Ja, das war so. Es war ein gewöhnlicher Morgen an einem normalen Sonntag. Wie so oft las ich die Zeitung und trank meinen Kaffee. Doch ich wusste gleich, dass irgendetwas anders war an diesem Tag, denn ich wollte meinen Kaffee schwarz trinken und nicht, wie sonst üblich mit Milch. Nun ja, ich dachte, ich hätte meine Kleptomanie überwunden, doch als ich dann ein Foto von einer Juwelenausstellung im englischen Kent sah, konnte ich nicht mehr klar denken. Ich wusste nur, dass ich diese Juwelen unbedingt haben wollte. Und wenn ich unbedingt etwas stehlen muss, dann fange ich total an zu zittern und kann mich erst beruhigen, wenn ich einen perfekten Schlachtplan geschmiedet habe." Doch hier unterbrach ihn der gutaussehende Chefarzt:" Entschuldigung, wenn ich sie einfach so unterbreche, aber ich würde gerne wissen, ob sie schon einmal in psychiatrischer Behandlung waren. Oder versuchten sie alleine, ihre Stehlsucht ind den Griff zu kriegen?" Beschämt schlug Rüdiger die Augen nieder und antwortete:" Nein, ich war noch nie in solch einer Behandlung. Es war nicht so, dass ich nichts gegen meine Sucht hätte unternehmen wollen, aber ich habe mich so geschämt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, zu einem Psychiater zu gehen. Verstehen sie mich?" Darauf sagte Herr Kautz:" Ja, ich verstehe sie, aber wissen sie was? Nach diesem Gespräch kommen sie einfach zu mir in die Behandlung. Ich bin mir sicher, ich kann ihnen helfen. Aber was haben sie dann gemacht?" Rüdiger antwortet." Dann bin ich in den nächsten Zug gestiegen und während der Zugfahrt habe ich mir dann überlegt, wie genau ich es anstellen will, die Juwelen zu stehlen." Und bei dem Wort Juwelen leuchteten seine Augen auf und er wurde ganz enthusiastisch beim weitererzählen. "Naja, als ich dann dort ankam, habe ich Tag und Nacht diesen Laden beobachtet und nach etwa 2 Wochen habe ich dann den perfekten Plan gehabt. In einer Nacht und Nebel-Aktion bin ich dann in dieses Geschäft eingestiegen und habe mir diese Schmuckstücke gekrallt. Doch als ich dann im Hotel war und meine Beute angeschaut habe, dachte ich einfach nur -Oh nein, was habe ich getan??- Ich wusste plötzlich nicht mehr weiter, denn diese Juwelen kann man nicht so einfach verkaufen, ich meine, die erkennt ja jeder und niemand will mit diesem Raub in Verbindung kommen... Also beschloss ich, sie in dieses Klavier zu tun, das in meiner Suite stand." Bei diesen Worten unterbrach ihn Herr Kautz:"Sie waren in einer Suite? Woher hatten sie denn das Geld?" Doch mit einem Mal verstand er, wo genau Rüdiger das Geld herhatte. Und er wusste, es war sicher nicht Rüdigers Geld, mit dem er das Zimmer bezahlt hatte. Und er behielt Recht."Sie müssen mich nicht so vorwurfsvoll anschauen, aber ich sah diese Handtasche einer alten Frau im Zug liegen und habe sie mitgehen lassen... Und als ich die Juwelen dann versteckt hatte, wollte ich mich nur noch umbringen, weil ich nicht mehr mit dieser Sucht leben wollte... Tja, dann stand ich dann da auf dieser Klippe in Kent und überlegte hin und her. Doch plötzlich dachte ich, dass es am Besten wäre, wenn ich einfach zu einem Psychiater gehen würde. Mit diesem Entschluss drehte ich mich um und... rutschte aus." Der Chefarzt fragte gespannt:"Und was passierte dann?" Mürrisch antwortete Rüdiger:"Ja, das weiss ich doch nicht mehr, von da an herrscht bei mir im Kopf nur noch gähnende Leere. Aber sie können es sich ja denken. Ich muss irgendwo mit dem Kopf aufgeschlagen haben und irgendwer hat mich dann gerettet. Aber ich weiss es auch nicht so genau. Und nun bin ich hier aufgewacht. Mehr weiss ich eben auch nicht."Darauf sagte der Arzt nachdenklich:" Sie wissen schon, was ich jetzt tun muss. Ich muss die Polizei holen." "Neeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiin!!!!", schrie Rüdiger,"bitte tun sie das nicht. Können sie nicht einfach so tun, als hätte ich ihnen nichts erzählt?? Ich habe ihnen vertraut!!" "Es tut mir Leid, aber es geht nicht anders." Dann stand er auf und sagte als abschliessendes Wort:" Ich werde ihnen noch etwas zu Essen auf ihr Zimmer schicken lassen." Dann ging er in Gedanken versunken aus dem Zimmer. Als nun die Polizei eintraff und sie mit dem Arzt ins Zimmer gingen, wurden sie Zeugen einer grausigen Fundes: Rüdiger lag reglos da, überall war Blut, er hatte sich mit dem Messer vom Essen die Pulsadern aufgeschnitten und verblutete sofort, da er sowiso fast kein Blut mehr in sich hatte nach seinem Unfall. Alle Anwesenden waren geschockt. Und das einzige das man noch als Beweismittel von diesem Menschen hatte, waren die Juwelen, die sich glücklicherweise noch in diesem Klavier befanden. Und das alles nur für ein paar Juwelen.