VORNAME NAME (Geburtsjahr-Todesjahr): Gedichttitel (Entstehungsjahr)

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GOETHE Willkommen und Abschied

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan, fast eh gedacht. Der Abend wiegt schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wolkenhügel Sah kläglich aus dem Duft hervor, Die Winde schwangen leise Flügel, Umsausten schauerlich mein Ohr; Die Nacht schuf tausend Ungeheuer, Doch frisch und fröhlich war mein Mut: In meinen Adern welches Feuer! In meinem Herzen welche Glut! Dich sah ich, und die milde Freude floss von dem süssen Blick auf mich; Ganz war mein Herz an deiner Seite Und jeder Atemzug für dich. Ein rosenfarbnes Frühlingswetter Umgab das liebliche Gesicht, Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter! Ich hofft' es, ich verdient' es nicht! Doch ach, schon mit der Morgensonne Verengt der Abschied mir das Herz: In deinen Küssen welche Wonne! In deinem Auge welcher Schmerz! Ich ging, du standst und sahst zur Erden Und sahst mir nach mit nassem Blick: Und doch, welch Glük, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück!

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Kurzinformation hinauf

Autor/in: Goethe, Johann Wolfgang
Titel: Willkommen und Abschied
Thema: Liebe
Gedichtform: ?
Erscheinungsjahr: 1771/1789
Zeilen: 33
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Rezensent/in: Mikela Szolansky
Schwierigkeit: mittelschwer

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Verfasser/in hinauf

Main.Vorname Name, Neue Kantonsschule Aarau (Abteilung), hat drei weitere Favoriten:

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