Jakob van Hoddis (1887-1942): Weltende (1911)

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Gedichttext hinauf

Jakob van Hoddis
Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
in allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
an Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Quelle:
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Vorgelesen:
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Kurzinformation hinauf

Autor/in: Hoddis, Jakob van
Titel: Weltende
Thema: Natur
Erscheinungsjahr: 1911
Zeilen: 12
Link: hier
Rezensent/in: Clemens Brunner
Schwierigkeit: mittelschwer

Interpretation hinauf

Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis (1887-1942), geschrieben 1911, kann dem Symbolismus oder dem Impressionismus zugeordnet

Verfasser/in hinauf

Clemens Brunner , Neue Kantonsschule Aarau (3A), hat drei weitere Favoriten:

Quellen & Links hinauf

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-- PascalFrey - 22 Apr 2007

-- ClemensBrunner - 11 May 2007