Conrad Ferdinand Meyer (1875-1926): Fülle (1902)

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Gedichttext hinauf

Conrad Ferdinand Meyer

Fülle

Genug ist nicht genug! Gepriesen werde

Der Herbst! Kein Ast, der seiner Frucht entbehrte!

Tief beugt sich mancher allzu reich beschwerte,

Der Apfel fällt mit dumpfem Laut zur Erde.

Genug ist nicht genug! Es lacht im Laube!

Die saft'ge Pfirsche winkt dem durst'gen Munde!

Die trunknen Wespen summen in die Runde:

"Genug ist nicht genug!" um eine Traube.

Genug ist nicht genug! Mit vollen Zügen

Schlürft Dichtergeist am Borne des Genusses,

Das Herz, auch es bedarf des Überflusses,

Genug kann nie und nimmermehr genügen!

*Quelle:http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/mey_cf12.html
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Vorgelesen:
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Kurzinformation hinauf

Autor/in: Meyer, Conrad Ferdinand
Titel: Fülle
Thema: Herbst
Erscheinungsjahr: 1902
Zeilen: 12
Link: hier
Rezensent/in: Patrik Dober
Schwierigkeit: mittelschwer

Interpretation hinauf

Das Gedicht „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke (1875- 1926), geschrieben 1902, kann dem Symbolismus oder dem Impressionismus zugeordnet

Verfasser/in hinauf

Vorname Name , Neue Kantonsschule Aarau (4c), hat drei weitere Favoriten:

Quellen & Links hinauf

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-- PascalFrey - 22 Apr 2007

-- PatrikDober - 11 May 2007