Martin Opitz (1597-1639): Schönheit dieser Welt vergehet (....)

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Gedichttext hinauf

Rainer Maria Rilke
Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

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Vorgelesen:
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Kurzinformation hinauf

Autor/in: Martin Opitz
Titel: Schönheit dieser Welt vergehet
Thema: Vergänglichkeit
Erscheinungsjahr: ....
Zeilen: 12
Link: hier
Rezensent/in: Esther Hommes
Schwierigkeit: mittelschwer

Interpretation hinauf

Das Gedicht „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke (1875- 1926), geschrieben 1902, kann dem Symbolismus oder dem Impressionismus zugeordnet

Verfasser/in hinauf

Vorname Name , Neue Kantonsschule Aarau (4c), hat drei weitere Favoriten:

Quellen & Links hinauf

-- EstherHommes - 08 May 2007