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Guenter Zumbach

01 Jun 2004 - 13:17 | Version 1 |

DEUTSCHTHEMA KRIMI



Übungen zu Komm, Süsser Tod von Wolf Haas sholmes_i1.jpg
Imitieren seines Stils: Der Schluss

Der Brenner war jetzt gar nicht gut zu sprechen auf Mörder, schon gar nicht auf Mörderwitze. Den so ists doch mit den Witzen. Man finds auch nur lustig wenn man nicht gemeint ist. Sonst Witze gar nicht witzig. Da schwieg der Brenner auch lieber und nickte bloss zu des Polizisten Gesten. Ein Abendspaziergang durch den Wiener Zoo das wär doch was, doch leider hatte der geschlossen und so wurde halt nichts aus aus dem Spaziergang. Den wenn verschlossen, kommste nicht rein. Da lief er halt einfach so. Hauptsache weg vom den Polizisten, weg vom Tatort mit diesem grellen Blau. Gott sei dank setzte nun wieder seine treuste Kumpanin die Migräne ein, welche ein solch schönen Schleier über die unangenehmen Erinnerungen legt. Wieso unangenehm wirst du nun vielleicht denken? Er hat den Täter ja gefasst? So ist er halt nun mal unser Brenner, kaum hat er das Problem gelöst, rennt er schon dem nächsten hinterher. Doch nun nur nach Hause. Endlich Kleider loswerden. Duschen. Sobald als möglich auch gleich diesen Job loswerden. Untermstrich, Polizist irgendwie doch angenehmer. Angenehmer als der Tag, war auch die Nacht die er schlafend wie das vielzitierte Murmeltiert verbrachte und mit einem unerklärlichen Gefühl der Freiheit beendete. Dieses Gefühl der Freiheit wenn man schon am Morgen weiss, das der Tag keine Probleme oder Verpflichtungen bringen wird. Ein Tag wie dieser, den man einfach mit spazieren und nichtstun verbringen kann ohne das ein Junior einem blöd kommt. Ein Tag wie ein Blumengeschäft: Herrlich ohne Sinn und dabei angenehm duftend. Ein scheinbar ewiger Spaziergang ohne klares Ziel, spontan und frei aus dem Bauch raus. Schon interessant wohin einem diese Art von Spaziergang auch immmer hinführt. Jetzt musste der Brenner trotzdem noch lächeln, als ihm der Gedanke durch die Rüber schoss wahrscheinlich doch bei den Rettungsfahrern zu bleiben. Aber was sind schon Wahrscheinlichkeiten sprach der Brenner leise und legte die Rosen auf das Grab der Klara.


Übung zu Komm, Süsser Tod von Wolf Haas
Ich Erzählung: Man das ist ja genau die Sorte Bar querrstrich Restaurant die ich nicht mag. Ein undefinierbarer Gestank nach altem in Fett gebratenem Fett, eine Bedienung, die einem in ihrer Unfreundlichkeit, bedrohlich vertraut vorkommt und dann dieser Name, Golden Heart, der klingt wie der einzige Hit einer schlechte Boogie Woogie Rockband. Da passt es schön das auf einmal dieser komische Kerl neben mir und Nicole auftaucht und mich fragt ob ich der Brenner sei. Natürlich bin ich der Brenner will ich sagen, doch nun packt er mich schon mit seinen warmfeuchten Händen an den Schultern und schlägt mir voll ins Genick, was mir einen Schmerz bescherte den ich hier mal als höllisch bezeichnen möchte, auch wenn das an der Realität ziemlich vorbeischramt. Jetzt wird mir alles dunkel, der ganze Scheiss Schuppen dreht sich, was soll ich bloss tun, ich muss mich wehren, ich muss was sagen. Ich muss aufstehen, wow sind das meine Füsse? Nein, das sind ja seine, wer immer er ist. Wo ist Nicole, sie soll doch was tun, um ihr Leben schreien, ach was, sie soll um mein Leben schreien. Wo bin ich nun schon wieder? Ich muss einen gewissen Teil meiner Erinnerung verloren haben und zwar einen Interessanten Teil, den nun liege ich hier auf einer Bare und starre diese Wundervoll schlichte, weil weisse Decke des Krankenwagens an und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung warum.

Erlebte Rede: Man das war ja genau die Sorte Bar querrstrich Restaurant die er nicht mochte. Ein undefinierbarer Gestank nach altem in Fett gebratenem Fett, eine Bedienung, die einem in ihrer Unfreundlichkeit, bedrohlich vertraut vorkam und dann dieser Name, Golden Heart, der klingt wie der einzige Hit einer schlechte Boogie Woogie Rockband. Da passte es schön dass auf einmal dieser komische Kerl neben ihm und Nicole auftauchte und ihn fragte ob er der Brenner sei. Natürlich war er der Brenner, wollte er sagen, doch nun packte er ihn schon mit seinen warmfeuchten Händen an den Schultern und schlug ihm voll ins Genick, was ihm einen Schmerz bescherte den er hier wahrscheinlich als höllisch bezeichnen würde, auch wenn das an der Realität sicherlich ziemlich vorbeischramt. Jetzt wurde ihm alles dunkel, der ganze Scheiss Schuppen drehte sich, was sollte er bloss tun, er musste sich wehren, er musste was sagen. Er musste aufstehen, wow sind das seine Füsse fragte er sich? Nein, das waren ja die des unbekannten Angreifers, wer immer der war. Wo war Nicole, sie sollte doch was tun, um ihr Leben schreien, ach was, sie sollte um sein Leben schreien. Wo war er nun schon wieder? Er musste einen gewissen Teil seiner Erinnerung verloren haben und zwar einen Interessanten Teil, den nun lag er auf einer Bare und starrte diese Wundervoll schlichte, weil weisse Decke des Krankenwagens an und er habe keine Ahnung warum.

Auktoriales Erzählverhalten: Es war ein dunkler Mittwoch Abend und der Brenner sass zusammen mit der Nicole an einem ungedeckten Tisch, der so manche Geschichte zu erzählen in der Lage wäre, könnte er Sprechen, was er aber nicht kann, sonst hätte er ja auch den Brenner auf diese Fratze angesprochen, die er gerade zog, welche nur zu deutlich macht, wie sehr er diese Art von Bar querrstrich Restaurant verabscheut. Er würde wohl noch blöder dreinschauen, wüsste er, dass sich in diesem Moment ein Mann älteren Alters, doch jüngerer Statur, schweren Schrittes und wütendenden Gemüts auf ihn zubewegte. Nicole schlürfte an dem Eistee der gerade zusammen mit dem Toast Hawaii geliefert wurde und liess gekonnt aufreizend eine Haarsträhne fallen, welche sich jedoch im köstlich geschmolzenen Käse verfing und somit der Anmache eine ziemlich gegenteilige Wirkung verlieh. Wütend bestimmt schlug der Mann älteren Alters, jüngerer Statur die Türe auf und fragte sich völlig unerklärlich und selbstkritisch, was bloss aus den Träumen seiner Jugend geworden war. Nichts desto trotz näherte er sich schnell dem Typen den er erfolgreich mit zu Hilfe nahme einer Beschreibung als Brenner identifiziert hat, fest entschlossen, dessen Schädel ein paar originelle Fasseten zu verliehen. Nicole bekam nichts mit vom bunten treiben, weil sie sich gerade damit beschäftigte, ihre halbe Mähne aus dem köstlich geschmolzenen Käse zu befreien. Der Mann älteren alters, jüngerer Statur packte den Brenner an der Schulter und schlug ihm ins Genick, was diesen zum verfluchen seiner selbst anregte. Dem Brenner drehte alles bis ihm schliesslich sein achso geliebtes doch nur wenig gepflegtes Bewusstsein abhanden kam. Der Mann älteren Alters doch jüngerer Statur packte ihn und zog den Brenner ohne Mühe aus dem Golden Heart, wo er dessen abwesend leeres Gesicht gegen die schlecht verputzte Aussenwand des Lokals klatschte und dann seine Arbeit als getan betrachtete. Wieder fragte er sich, was nur aus ihm,dem einstigen Musterschüler, geworden war, . Er war schon lange wieder gegangen als die Nicole, noch mit köstlich geschmolzenem Käse in den Haaren den Brenner entdeckte und dies mit einem herzhaften schrei kommentierte. Trotzdem reagierte sie schnell und rief einen Krankenwagen, der dann, irgendwie wenig überraschend, auch tatsächlich kam und den Brenner, oder besser gesagt das was von ihm übrigblieb auflas und heimführte zu einer längst vergessenen Heimat. EPOS ENDE

DEUTSCHTHEMA: Hörspiele und Theater theater-brady-450.jpg


DraussenVorderTuer

DasVerhoerDesLukulus


Traeume

Da ich mir leider entfallen ist wie man hier eine schöne Darstellung durch Links erstellt und sich meine Motivation dies rauszufinden stark in Grenzen hält, schreibe ich meinen Kommentar zu dem Hörspiel "Träume" einfach hier unten hin.

Träume von Günter Eich

Günther Eich witmet sich in diesem Hörspiel, wie der Titel schon mehr als ahnen lässt, der Thematik der Träume. Diese ihm durch sich selbst verliehene Narrenfreiheit nutzt er auf eine, für diese Zeit, geschickt provokante Art und Weise. Manchmal auf eine absurde Art lustig, dann wieder brutal eklig, lotet er sein, durch die Thematik offengelgtes Terrain der unbegrenzten Möglichkeiten, voll aus. Sein alles eintscheidender Vorteil: Wenn jemand seine Arbeit als krank bezeichnet, kann er sich stets auf die allgemein bekannte abartigkeit von Träumen beziehen und sich so elegant aus der Affäre ziehen. Jedoch befürchte ich das seine Absicht der Kritik an der Nachkriegsgesellschaft, in dem Chor aus Empörung und Aufschrei klanglos untergegangen ist. Nur die wenigsten werden wohl verstanden haben, was er damit ausdrücken wollte. Nur wenige hörten wohl sein Bedürfniss.

Aus heutiger Sich was reinzuinterpretieren macht meiner Meinung nach aufgrund der zeitlichen Distanz und der, Gott sei dank, hoffnungslos verlorenen Aktualität der Thematik keinen Sinn mehr. Natürlich kann man daraus eine Grundstimmung dieser Zeit interpretieren. Ich glaube zum Beispiel den Vorwurf der Naivität rauszuhören. Den Vorwurf man glaube alles hinter sich zu haben, es gäbe keine Feinde mehr, obwohl man gerade damit beschäftigt ist sich neue Feinde und Gefahren zu schaffen. Aber, so glaube ich, ist es aus heutiger Sich unmöglich dieses Vergangene wirklichkeitsgetreu nachzuempfinden.

Das Höspiel selbst zeichnet sich durch seine zeitweise Originellen Geschichten aus, die aber nicht über gelegentliche, meist durch zu lahmes Sprechen mit zu vielen Pausen verursachte, Längen hinwegtäuschen können. Der Höhepunkt bildet der zweite Traum wo ein Ehepaar seinen Sohn an einen alten kranken Mann verkauft damit der sein Blut trinken kann. Man horcht auf, regt zum nachdenken an. Tiefpunkt ist die langweilige, von klishees durchzogene Trommelgeschichte. Die Sprecher leisteten eine recht gute Darbietung, wenn auch selten packend und manchmal unrealistisch (im Sinn von: "So spricht kein Schwein..."). Vermisst habe ich einen Soundtrack, oder zumindest einen roten Faden bildende Titelmelodie.

Alles in allem: Ganz in Ordnung, mit Schwächen in der Umsetzung

ENDE

DEUTSCHTHEMA: FILME lola_rennt_2.jpg


Hausaufgabe auf 24.08.04 Lesen Sie im Deutsch-Buch ab S. 432 - 435 (nicht das Kleingedruckte).

Lösen Sie die Aufgabe 1., S. 434. D.h. skizzieren Sie Plot, Mythos und Thema von 'Lola rennt'. Machen Sie sich Gedanken zum Text des Regisseurs Tom Tykwer auf S. 435 (Schicksal und Zufall).

Lola rennt

1.Plot: Manni, ein westdeutscher Grossstadt Kleinganove, verliert aufgrund eines Missgeschicks, die Gelder eines Drogendeals, die er seinem Boss, einem misstrauischen möchtegern Patten, rechtzeitig überbringen sollte. In Panik und ohne Hoffnung entschliesst er sich einen Supermarkt zu überfallen um so wieder zu seinem Geld zu kommen. Vorher rufft er noch seiner Freundin Lola an, um ihr von seinem Missgeschick zu berichten. Lola überredet ihn noch ein paar Minuten zu warten, damit sie eine Lösung für dieses verzwickt vertrikte Problem finden kann. Manni willigt ein und das Rennen gegen die Zeit beginnt. Lola hat nun 20 Minuten um das Geld aufzutreiben und Manni zu überbringen. Verzweifelt eilt sie zu ihrem Vater, einem hohen Tier in einer führenden Deutschen Grossbank, um von ihm, auf welche Art auch immer, das Geld zu kriegen. Hoffnunglos. Der Vater wirft sie voller Wut hinaus. ALs Lola dann, mit lerren Händen, bei Manni ankommt, ist es schon zu spät: Manni entschliesst sich den Supermarkt zu überfallen. Dies scheint zuerst sogar zu Glücken, endet dann aber tragisch, als Lola, auf ihrer gemeinsamen Flucht, von einem Beamten erschossen wird. Nun geht der, hier scheinbar zu Ende gegangene Film, erst so richtig los. Die Uhr wird zurückgedreht und Lola bekommt noch eine Chance. Mit jedem neuen Versuch, probiert sie einen anderen Weg aus, bis sie schliesslich, nach einer Serie kurioser Zufälle, das Geld zusammenbekommt und Manni rechtzeitig erreicht, der jedoch wiederum das Geld auch schon wieder gefunden hat und seinem Boss voller Freude überbringt. Ende Gut, alles Gutte. (Der Schluss ist besser als er tönt..........muss ja fast...:) 2. Mythos: Der Mythos von Zusammenspiel von Zufall und Schicksal 3. Thema: Schicksal und Zufall (und ja, es ist mir durchaus bewusst das hier gewisse Parralelen zum Mythos vorhanden sind....)

Gedanken zu den Gedanken: Ich stimme dem Herrn Tykwer bei seiner Meinung über Schicksal und Zufall durchaus zu, wenn ich auch denke das sich das Verhälltniss von Zufall und Schicksal mehr auf Zufall konzentriert. Also wäre meine Meinung eher "Nicht ganz alles ist Zufall", statt: "Nicht ganz alles ist Schicksal". Und stimme ich auch nicht seiner Theorie zu das wir die Dominosteine sind. Ich denke die Dominosteine sind all die Sachen um und herum. Wir haben einfach ziemlich oft die Gelegenheit sie umzustossen. Wir bestimmen wann wir sie umkippen und in welche Richtung. Wobei wir immer beachten müssen das dies auch das Umkippen anderer Dominosteine zu Folge hat. (Gibt es vielleicht doch einen tieferen Sinn hinter dem Domino Day??????)