ProbeSchreibtestJoelle

KurzkrimiJoelleLaeser

lachen

-- JoelleLaeser - 30 Aug 2005

Sicht von Autor

Ach nein jetzt muss ich schon wieder über diesen Trottel schreiben. Das ist doch immer das selbe, in Afrika verhungern die Menschen es geht ihnen richtig schlecht und hier haben wir nichts besseres zu tun als über irgendeinen Dahergelaufenen eine mega Story zu schreiben. Schon schlimm was die Leute interessiert und wo sie die Augen schliessen. Was hat dieser piano- man was andere nicht haben. Interessiert es irgend jemanden, ob irgend ein Psycho Klavier spielen. Also gut beginnen wir mal die Geschichte zu schreiben. Hmm...ist das langweilig. Ich glaube ich erfinde ein paar Dinge dazu dann wird die Geschichte vielleicht ein bisschen spannender. Also er soll ein Deutscher sein. Ja wiedereinmal die Deutschen wusste ich es doch.

Piano- man

Ich kann einfach nicht mehr. Wieso ich? Es war doch keine Absicht. Ich bin ein Looser, ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Ich arbeitslos... das passiert doch nur den anderen. Was soll ich Bettina, Roger und meiner geliebten Lydia erzählen. Nein, nein das tu ich mir nicht an. Lieber springe ich von dieser Brücke. Ich muss es einfach tun ich würde sonst alle nur enttäuschen. Ich kann nicht. Ich muss. Hilf mir Gott wie soll es weitergehen? Soll ich meine Tat gestehen? Nein die Konsequenzen sind viel zu gross ich kann nicht. Springen, nicht springen. Was soll ich tun? Äh ich falle, gleich ist es vorbei. Bilder, Bilder, meine Familie, ich, gleich aus, gleich aus.....

Ich lebe noch! Was ist passiert? Wieso bin ich nass am ganzen Körper? wo bin? Was habe ich gemacht? Da kommt jemand, doch ich will niemanden sehen, mit niemandem reden. Es soll mich niemand erkennen. Oh bitte lieber Gott ich will jetzt niemanden sehen bitte nicht. Wieso schüttelt mich dieser Mann so fest. Ich bin ja da aber ich will nichts sagen, ich kann nicht. Wieso schreit der mir so ins Gesicht? So viele Menschen überall. Ich falle gleich wieder in Ohnma....

Ich habe hunger, durst. Es ist mir richtig schlecht. Wo haben mich diese Menschen hingebracht? Es sollen mich doch alle in Ruhe lassen. Ich will mit niemandem sprechen und ich werde auch nicht sprechen. Ich habe so hunger. Ich fühl mich gar nicht wohl, ich will so schnell es geht hier raus. Doch das scheint niemanden zu interessieren. Alles ist weiss um mich herum. Ich will hier raus bitte.

Erlebte Rede

Er konnte einfach nicht mehr. Wieso er? Es war doch keine Absicht gewesen. Er war ein Looser, er wusste echt nicht mehr was er machen sollte. Er arbeitslos..., das passierte doch nur den anderen. Was sollte er Bettina, Roger und seiner geliebten Lydia bloss erzählen. Nein, nein das wollte er sich nicht antun. Lieber wäre er von dieser Brücke gesprungen. Er musste es einfach tun, er hätte sonst alle nur enttoschen. Doch er konnte nicht. Aber er musste. "Hilf mir Gott wie soll es weitergehen?", schrie er. Hätte er seine Tat gestehen sollen? Nein die Konsequenzen waren viel zu gross gewesen, er konnte nicht. Springen, nicht springen. Was hätte er tun sollen? Er sprang. Er sah Bilder, seine Familie, sich selbst, doch gleich wird es aus sein, gleich aus...

Er lebte noch! Was war passiert? Wieso war er nass am ganzen Körper? Wo war er? Was hat er gemacht? Da kam jemand, doch er wollte niemanden sehen, mit niemandem reden. Es sollte ihn niemand erkennen. "Oh bitte lieber Gott", dachte er. Er wollte jetzt niemanden sehen. Wieso schüttelte ihn ein fremder Mann so fest. Er war ja da aber er wollte nichts sagen, er konnte einfach nicht. Wieso schrie dieser Mann ihm so ins Gesicht? So viele Menschen sah er überall. Er fiel ihn Ohnmacht.

Als er wieder erwachte hatte er Hunger und Durst. Es war ihm richtig schlecht. Wo hatten ihn diese Menschen hingebracht? Es hätten ihn doch alle in Ruhe lassen sollen. Er will mit niemandem sprechen und er wird auch nicht sprechen. Er hatte so Hunger. Er fühlte sich gar nicht wohl, er wollte so schnell es ging hier raus. Doch das schien niemanden zu interessieren. Er wollte bloss dort raus!

auktoriales Erzählverhalten

Sollte er springen oder nicht", ging dem Piano- Mann immer wieder durch den Kopf. Er stand in seinem perfekten, schönen, schwarzen Kellneranzug. Nun war es aus. Sein Traumjob hatte er verloren und er fühlte sich richtig mies, was man auch verstehen kann. Er kämpfte mit den Tränen, doch es gelang ihm nicht diese zurückzuhalten. Er überlegte nicht allzulange, was sowieso nichts gebracht hätte, sondern er sprang von der Brücke. Es war zu spät er hatte es nun gewagt. Bilder zischten in einer wahsinnigen Geschwindigkeit an ihm vorbei. "Gleich wird es aus sein", wusste er. Als er jedoch wieder die Augen öffnete, merkte er, dass er gar nicht tot war. Wieso nicht, er hatte schon wieder versagt. Ein junger Bauernsmann, kam auf ihn zu. Er hatte den unbekannten schon einige Zeit beobachtet. Er ging auf den völlig durchnässten Fremdling zu und schüttelte ihn heftig um ihn ganz aufzuwecken. Doch der völlig durchnässte Mann hatte keine Kraft und keine Lust mehr dem Bauer eine Antwort zu geben. Er presste die Augen fest zusammen um kein Gespräcj anfangen zu müssen. Er fühlte sich so elend, das konnte man sich gar nicht vorstellen. Der junge Bauer war mit dieser Situation völlig überfordert und rief einen Krankenwagen nachdem sein "Patient" das Bewusstsein verlor. Einige Zeit später traf der Krankenwagen ein. Sie fuhren den Mann in die nächste Klinik und er wurde dort in die Psychiatrische Klinik eingewiesen, da man Selbstmord vermutete. Als schliesslich der Patient wieder zu sich kam ging es ihm ganz mies. Er fühlte sich elend und hatte riesen durst und hunger. Er wusste nicht wo er war, das einzige was er wusste, war, dass er hier raus wollte!!!

neutrales Erzählverhalten

Ein junger Mann im schönen, schwarzen Anzug stand vor der Brücke. Immer wieder wagte er einen Blick in die Tiefe. Er kämpfte mit den Tränen, doch konnte diese nicht zurückhalten. Er zitterte am ganzen Körper und lief immer wieder hin und her. Er gab dauernd Fluchwörter von sich. Mehrere Male kletterte er über die Gitter der Brücke, ging dann aber doch wieder zurück ins Sichere. Sein Blick sah dann plötzlich wild entschlossen aus. Er holte Anlauf und sprang in die Tiefe. Er prallte mit einem lauten "platsch" auf und wurde vom Wasser mitgerissen. Er verlor das Bewusstsein und erwachte erst am nächsten Tag. Er lag an einem Strand, völlig durchnässt und kraftlos. Ein Bauer kam auf ihn zu und schüttelte ihn heftig. Doch der junge Mann reagierte kaum. Er öffnete die Augen, schloss sie aber kurz darauf wieder. Nach zahlreichen, scheiternden Versuchen den jungen Mann auf die Beine zu stellen informierte er den Krankenwagen. Dieser brachte den Mann in eine Klinik in der er wenige Stunde wieder zu sich kam. Er fühlte sich sichtlich unwohl und hatte grosse Angst. Er sah erstaunt um sich und fragte sich wo er denn nun gelandet sei. Er hatte riesigen hunger und verdurstete fast doch das schien in dieser Klinik niemanden zu interessieren.


_Gut gelingt es Ihnen, das Fetzenartige des inneren Denkens und Fühlens in den ersten beiden Texten sprachlich umzusetzen. V.a. die Teile, wo die Figur extrem handelt. Z.T. sind die Übergänge allerdings zu überhastet. Dies v.a. im auktorialen Text. Dieser könnte noch mehr mit Spannung arbeiten, wenn Sie sagen, was Sie noch nicht sagen._



Stilübungen Normabweichend

En Bsuecheri em Alter vo 35 Johr het em Konsthus vo Bregenz, sBeld met em Name "Nude in Mirror" met mehrer Messerstech verwüstet. Lut Agabe vo de Polizei het die Frau nach Betrachte vom Beld eres Sackmässer us em Hosesack gno ond het 4 Chratzer vo öpe 40 cm Längi gmacht. Si esch denn vo Bsucher überrascht ond öberwältigt worde ond so het mer das Ganze chöne stoppe. Grönd för eres Verhalte send ned vorhande, sie muess sech jetzt vome Grechtspsychiater lo ondersueche.

Eine 35- jährige Frau mit braunen, langen Haaren betrat anfangs Semptember das Kunsthaus in Bregenz. Die junge 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren betrachtete das Gemälde, das den Namen "Nude in Mirror" trug. Die junge 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren schien genervt, denn sie hatte einen feuerroten Kopf. Die junge 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren griff dann schliesslich in ihre Hosentasche und zog etwas metallisches, glänzendes hervor. Es war nicht etwa eine Münze, die die 35- jährige Frau mit braunen, langen Haaren in der Hand hielt sondern, man höre und staune, ein Sackmesser. Die junge 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren klappte dieses auf und setze in der oberen, linken Ecke auf. Die 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren blickte noch einmal rasch nach hinten und zog dann einen langen, langen, langen Strich über das Gemälde. Man höre und staune, denn es reichte der 35- jährigen Frau mit braunen, langen Haaren noch nicht sie wiederholte es noch drei Mal. Doch dann kam ein etwa 36- jähriger Mann mit kurzen, blonden Haaren und packte die Frau von hinten. Der etwa 36- jährige Mann mit kurzen, blonden Haaren schrie laut und gewann so die Aufmerksamkeit der anderen Besucher mit entweder langen, kurzen, schwarzen, braunen, blonden, roten oder grauen Haaren. Ein 60- jähriger Mann mit natürlich grauen Haaren alarmierte schliesslich die Polizei. Der 45- jährige Polizist mit kurzen, schwarzen Haaren nahm die 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren schliesslich fest und zehrte sie ins Polizeiauto. Die 35- jährige Frau mit langen, braunen Haaren muss sich jetzt durch einen Gerichtspsychiater untersuchen lassen. Mich nähme es Wunder ob dieser Psychiater lange, kurze, schwarze, braune... Haare hat. Man höre und staune, die Geschichte ist nun zu Ende und über die Folgen, die die Frau nun zu tragen habt müsst ihr euch schon selbst informieren.