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Hörspiel "Draussen vor der Tür"

Hörerfahrung:

Ich fand das Hörspiel zimlich gut, denn es zeigt schön die Sinnlosigkeit des Krieges. Auch fand ich es sehr überzeugend "gespielt" und das ganze Hörspiel sprach mich irgendwie an.

Verstehenshorizont:

- Geschichtlich: Die Geschichte wurde Ende des zweiten Weltkrieges geschrieben, desshalb können wir uns gar nicht richtig in diese schwierige Situation des heimkehrenden Soldaten versetzen und sie verstehen.

- Sprache: Eigentlich nicht gross unterschiedlich, es werden einfach etwas andere Ausdrücke als heute verwendet. Doch das trägt nichts zum "nichtverstehen" des Textes bei.

- Politisch: Die Geschichste spielt, wie schon gesagt, Ende des zweiten Weltkrieges. Die politische Lage war da natürlich eher schwierig -> Was sollte man nun mit den Deutschen machen, usw.

Allgemein finde ich es sehr schwierig, genau zu verstehen, was der Autor gemeint hat, da mir einfach die Forstellung einer solchen Situation fehlt.

Textbeschreibung

1. Äusserer Aufbau:

Der Text ist in verschiedene Szenen gegliedert:

- Als Beckmann nach hause kommt und seine Frau mit einem anderen findet uns sich nun ertränken will, aber wieder ausgespuckt wird.

- Er hat das erste mal ein Gespräch mit dem anderen.

- Beckmann wird vom Mändchen gefunden und aufegnommen, doch ihr Mann kommt nach Hause.

- Er will die Verantwortung (von den vielen Toten Soldaten unter seinem Komando) dem Oberst zurückgeben.

- Beckmann will sich als Kabaretist betätigen, wird aber vom Direktor abgewiesen.

- Beckmann sucht das Haus seiner Eltern auf, die mitlerweile schon gestorben sind.

Ich denke, dass der Autor uns bestimmte Dinge klar rüberbringen will: Dass der Krieg nie etwas gutes hervorbringt -> viele Soldaten kamen in die Heimat und hatten kein zu Hause mehr; Leute bringen sich vor Sorgen um; Die Menschheit ist sich nicht einmal im klaren darüber, was sie überhaupt anstellt und verschliesst die Augen vor der Wahrheit.

2. Spannungsaufbau

Ich finde, dass es eigentlich einen schönen Spannungsbogen gibt, der zum Schluss aber noch nicht "fertig" ist. Zu Beginn ist es noch weniger spannend, da man sich noch gar nicht richtig im Text zurechtfindet, doch dann wird es immer etwas spannender, da man überhaupt nicht erahnen kann was nun passieren könnte. Am Schluss ist es immer noch spannend, da man nicht so recht weiss, was nun mit dem "Anderen" los ist und ob noch etwas passiert oder nicht. Doch eigentlich sind die Handlungen gar nicht so spannend, doch die Gedankengänge, die Beckmann macht, bringen einem zum Nachdenken und so entsteht die Spannung.

3. Schauplätze und zeitliche Gliederung der Szene

Die zeitliche Gliederung ist nicht genau geschildert, man weiss einfach, dass es an einem Abend in der Nachkriegszeit spielt.

Schauplätze:

- Elbe (Beginn mit Selbstmordversuch)

- Beim Mädchen zu Hause (als sie ihn aufnehmen wollte und ihr Mann nach Hause kam)

- Beim Oberst zu Hause (als er seine Verantwortung abgebeb wollte)

- Im Büro des Direktors (als er Kabaretist werden wollte)

- Bei ehemaligen Haus seiner Eltern (er erfuhr, dass sie bereits tot sind)

- Elbe (der Schluss, der wie eine Art Zusammenfassung des ganzen ist)

4. Figurenkonstellation

Es ist nicht immer ganz klar wer und wie die verschiedenen Figuren sind, doch zum Schluss (bei der "Zusammenfassung") wird es eigentlich zimlich klar. Bei Beckmann ist es etwas kompliziert, da er eigentlich zwei verschiedene Figurten in sich hat (Opfer, Mörder).

Interpretation

1. biographische Methode

Borchert lebte ja zur Zeit des zweiten Weltkrieges, der für die viele Menschen eine sehr schlimme Zeit war. Ich denke, dass er in dieser Zeit sehr geprägt wurde und dass er mit Hilfe all seiner Erlebnissen so einen Text schreiben konnte. Wahrscheindlich hatte er auch Freunde, denen es wie Beckmann erganen war und ich denke, dass er durchs Schreiben seine Erlebnisse verarbeiten konnte.

2. psychoanalytische Methode

In diesem Text hat es eine psychologische These, die mir zimlich stark aufgefallen ist und zwar ist es "das zweite ich in uns". Der Andere, der immer wieder zu Beckmann spricht und ihn vom Selbstmord abhält stellt wahrscheindlich sein zweites ich dar. Er ist im Krieg wie zu einem anderen Mensch geworden und der Andere ist noch seine alte Person, die noch nicht so viel durchgemacht hat und an ihn glaubt, ihn ermutigt und ihm den rechten Weg zeigen will. Zum Schluss verschwindet der Andere ja, was bedeuten könnte, dass er nun ganz der andere Mensch ist und sich nun wahrscheindlich das Leben nehmen wird (falls er es noch nicht bereits getan hat).

3. literatursoziologische Methode

Ich denke, dass dieses Hörspiel einen zimlich grossen Einfluss auf dei Hörer gehabt hatte und ihn auch immer noch hat. Denn die auswegslose Situation wird so gut rübergabracht und die Gedankengänge von Beckmann sind so nachfühlbar, dass den Leuten schlagartig bewusst wird, was dieser Krieg überhaupt angerichtet hat. Es ruft die Hörer dazu auf, Kriege nicht zu akzeptieren und alles zu versuchen, damit es nicht noch einahl soweit kommen kann.

Hörspiel "Träume"

1. Leseerfahrung

Mir hat es ganz gut gefallen und es hat mich auch überhaupt nicht gestört, dass die Qualität nicht gerade die Beste war. Denn es gehört irgendwie dazu, da die verschiedenen Träume ja auch in einer Zeit spielen, in der man noch gar nicht so gute Kasetten herstellen konnte.

Die verschiedenen Träume beeindruckten mich zimlich, da es mir zeigte in was für einer Welt wier überhaupt leben! Es ist wie ein Traum, wir wünschen uns doch alle ein angenehmes Leben (angenehmer Traum) und wir wollen nicht erwachen, uns umsehen und merken wie verkehrt das Ganze überhaupt ist! Dabei vergessen wir auch die Leute, die in einem wirklichen Alptraum stecken und sich nicht einfach so in einem schönen verstecken können.

2. Verstehenshorizont

Wie bereits oben erwähnt hatte ich überhaupt keine Mühe mit der Sprache oder der Qualität. Ich fand es eigentlich ganz angenehm.

Vom Sinn her gesehen, habe ich es eigentlich auch gut verstanden, doch denke ich, dass mir viele Einzelheiten entgehen, da ich keine Erfahrungen (zum Glück) mit Nachkriegszeit hatte.

Beschreibung

Es ist eigentlich eine Radiosendung in der die Träume verschiedener Leute erzählt werden. Es sind alles Alpträume, die ein schlimmes Erlebnis aus der Nachkriegszeit darstellen.

Deutung

Ich denke, dass es einfach zeigen sollte, dass diese Zeit ein schreckliches Werk der Menschheit war und dass es eigentlich jeder Zeit wieder soweit kommen könnte, wenn wir weiter träumen.

Wertung

Es sollte wahrscheindlich die Leute dazu aufrufen, die Vergangenheit nicht einfach so zu vergessen, sondern aus den Fehlern, die andere (oder sogar sie selber) gemacht haben zu lernen.

Ich denke, dass es bei den Leuten aber nicht so angekommen ist, da sie sich nicht schon wieder mit Krieg usw. befassen wollten. Im Anhang kann man ja die verschiedenen Rückmeldungen lesen, die nicht immer so positiv klangen.

Film "Lola rennt"

Plot

Lola, die etwas ausgeflipt ist, hat einen Freund namens Manni, der den Überbringer eines Drogendeals ist. Alles läuft perfekt, doch im Tramm vergisst er die Tasche mit 100'000 Mark, die dann von einem Landstreicher genommen wird. In 20 Minuten sollte er sich mir den Dealern treffen und das Geld übergeben sonst wird er umgebracht. Verzweifelt ruft er Lola an, der normalerweise immer etwas einfällt, und bittet sie um Hilfe. Sie rennt zu ihrem Vater, um von ihm in 20 Minuten 100'000 Mark zu bekommen, doch der hat seine eigenen Probleme. Nun gibt es drei Geschichten, die immer wieder von forne anfangen und ein anderes Ende haben.

1. Ende: Lola bekommt von ihrem Vater nichts und er erzählt ihr, dass er gar nicht ihr Vater sei. Nun wird Manni ungeduldig und bricht im Laden ein, um das Geld zu stehlen. Lola kann ihn nicht mehr aufhalten, also hilft sie ihm. Doch be der Flucht werden sie von Polizisten geschnappt und Lola wird ausversehen erschossen.

2. Ende: Lolas Vater ist zimlich gemein zu ihr und will ihr nichts geben. Nun bedroht sie ihn mit der Pistole des Wächters. Sie kommt rechtzeitig zu Manni, doch er wird von einem Laster überfahren.

3. Ende: Lola bekommt kein Geld von ihrem Vater, also geht sie ins Kasino und gewinnt 100'000 Mark. Während dessen sieht Manni den Landstreicher und kann ihm das Geld wieder abnehmen. Als Lola zurück kommt hat er das Geld bereits übergeben.

Zwischen den verschiedenen Geschichten führen Manni und Lola ein Gespräch, das auf ein anderes Ende hindeutet.

Mythos

Lola hat eine scheinbar unmögliche Aufgabe (in 20 Minuten 100'000 Mark aufzutrieben), in der sie noch zusätzlichen Ärger bekommt (ihr Vater).

Thema

Das Thema ist die verschiedenen Schicksalen und das Einflussnehemen aufs Schicksal (die verschiedenen Enden und die kurzen Schicksale der Passanten, die sich immer wieder verändern).

-- JudithRemund - 30.08.05

Innerer Monolog