JuliesKurzgeschichte

Diebstahl in der Mensa

Ein Student der Neuen Kantonsschule Aarau, zahlte das Essen in der Mensa nicht. Als er seine gewünschte Mahlzeit bekam, lief er mit dem Tablett an der Kasse vorbei, ohne zu zahlen.

Der 17-jährige Junge zahlte sein Essen in der Mensa nicht. Er lief einfach an der Kasse vorbei. Dann liess er sich nieder und ass. Die Angestellte bemerkte den Diebstahl erst später, da ein Augenzeuge dieses Geschehen meldete. Doch diese Tat hatte noch Folgen. Man knüpfte sich diesen Jungen vor. Zur 100-fränkigen Busse kam noch dazu, dass er einen Mittag lang in der Mensa abwaschen müsse. Der Junge wollte diese Busse nicht zahlen. Wutentbrannt rannte er aus dem Schulgebäude!! „ Ich war zu müde, und so kaum im Stande irgendetwas noch zu machen oder denken.“ Wenn er diese Tat wirklich unabsichtlich begangen hat, wird auf der nächsten Konferenz dieses Thema nochmals besprochen. Nach Angaben der Zeugen, ist diese Strafe zu streng. Doch um sicher zu gehen dass der Dieb nicht lügt, muss er noch einige Fragen mit dem Lügendetektor beantworten. Nach der Befragung des Direktors dieser Schule, wurde diese harte Strafe nur angewendet, um solch weitere Geschehen zu verhindern. Diesen Montag musste er sich einigen Untersuchungen untergehen lasse, so wie der Test mit dem Lügendetektor. Es stellte sich heraus dass er die Wahrheit gesagt hatte. Den folgenden Tag darauf, gab es noch eine Konferenz. In dieser wurde zum letzen Mal besprochen, wie man nun den 17-jährigen zu bestrafen habe und man wollte dieses Thema au endgültig abschliessen, den der Junge wurde seit dem sehr in der Schule gehänselt. In der Mensa flösste man ihm ständig Sprüche wie „ Hast du schon gezahlt?“ , „Zahlen nicht vergessen!“ ein. „ Ich habe keine Freude mehr an der Schule seid diesem Ereignis! , sagte er mit traurigen Augen. Aus lauter Mitleid muss er nun keine Busse zahlen und auch nicht abwaschen. Seine Mitschüler bekamen schnell davon Wind, dass er unschuldig war. Als Entschuldigung für das gemeine Verhalten der Schüler, schenkten sie im 20 Gutscheine für die Mensa.

meldung Am Montag, den 15. November, gab es beim Sport der Schülerinnen einen Unfall in Aarau. Die 16-Jährige Studentin der Neuen Kantonsschule Aarau, machte einen Salto. Da in dieser Stunde die Lehrerin Noten machte, wollte sich diese besonders anstrengen. Sie nahm zuviel Anlauf, überschlug sich, und landete mit dem Kopf auf dem Boden. Glücklicherweise war sie nicht bewusstlos. Die Lehrerin brachte sie unentwegt ins Spital, wo man eine leichte Hirnerschütterung feststellte. Seit diesem Unfall werden hertere Massnahmen zum Schutz der Schüler, während des Sports, eingeführt, damit es nicht mehr zu solchen grobialen Unfällen kommt.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

30 Aug 2005 - 11:31 | Version 11 |
Interview "Zur Zeit"

(Maria Bucher)

Ihr unglaubliches Lächeln auf dem Gesicht, lässt jede schlechte Laune verschwinden. Kein Wunder, denn ihr Idol ist Julia Roberts. Die 16 Jährige ist immer auf Achse. Neben dem Lesen, Fussball spielen und Musik hören, geht sie in die Jungschar. Und wie soll Maria mit 3 Geschwistern, 7 Katzen und 3 Hasen zu Ruhe kommen?!! Wenn sie dazu kommt, geht sie mit ihren Kollegen und Kolleginnen nach Aarau. Dort verfällt sie dem Shoppen. Ihre grosse Leidenschaft ist das Reisen. Sie kennen sicher Leute, welche stundenlang vor dem Computer sitzen, bis ihre Augen viereckig werden. Nun ja, zu denen gehört auch Maria. Trotzdem bezeichnet sie sich nicht als Computergenie. Wenn es um das Thema Film geht, ist Maria sofort dabei. Sie lässt sich fast keinen Film entgehen. Jede Art von Musik gefällt ihr, ausgeschlossen die Schlager- und klassische Musik. Ein normaler Wochentag beginnt um 6 Uhr mit dem Aufstehen. Gelassen frühstückt sie und nimmt den Bus. Danach geht sie den ganzen Tag zur Schule. Mittags isst Maria in der Mensa, da der Schulweg zu lang wäre, um nach Hause zu gehen. Abends, erledigt sie gründlich ihre Hausaufgaben. Doch das Wort Spass vergisst sie nicht. Also zückt sie ein Buch hervor, oder unternimmt noch etwas mit ihren Freunden. Wenn die Sonne sich allmählich dem Horizont nähert, gönnt sie sich ein Bad. Irgendwie muss man ja den Stress des Tages abbauen und verarbeiten. Völlig erschöpft geht sie dann schlussendlich ins Bett.

„Mein Vater ist Kinderarzt und meine Mutter Lehrerin“, daraus lässt sich vielleicht erklären, warum sie sich in Zukunft mit Berufen wie Krankenschwester oder Lehrerin befassen will. „Kenia“, dieses Land liebt Maria abgöttisch, „ wenn ich älter bin, möchte ich vielleicht nach Kenia auswandert“, schildert sie. Doch woher die Zuneigung zu diesem Land kommt, weiss sie selber nicht. Eine ähnliche Frage wäre, warum man Schokolade gerne hat. Dazu kommt, dass sie sich sehr für andere Kulturen interessiert. Ein weiterer Grund, der sie in nach Kenia zieht.

Diese Studentin ist dazu noch sehr musikalisch. Sie spielt Flöte und Klavier, doch hat sie den Unterricht schon seit einiger Zeit aufgegeben. Sprachen haben Maria schon immer fasziniert vor allem das Englisch. Doch mit dem Französisch kommt sie weniger gut zu Schlag. Ihr Motto jedoch heisst: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"! , und so konnte Maria bis jetzt jedes Problem überwältigen.

„Die EU soll kein europäisches USA werden!“ , lautet der entschlossene Satz von Maria. Warum? Ganz einfach. Jedes Land soll seine eigene Kultur behalten, und sie nicht mit anderen vermischen. So kann jedes Land seine Spezialitäten und vieles mehr mit Stolz repräsentieren. Wenn man dann an Italien denkt, kommen die Gerichte, wie Spaghetti und Pizza nicht mehr zum Ausdruck, weil demnach alles vereinheitlicht wäre. Maria fühlt sich nicht besonders verbunden mit der EU, obwohl sie Verwandte in Italien hat. Sie verneint die Frage, ob sie die EU-Zugehörigkeit in anderen EU-Ländern festgestellt hat, welche sie in der Schweiz vielleicht nicht zu spüren bekam, was auch verständlich ist, da sie nicht oft im Ausland ist. Höchstens in den Ferien, doch dann reist die 16-Jährige meistens mit ihrer Familie nach Griechenland. Maria könnte sich durchaus vorstellen, in einem EU-Land zu leben oder arbeiten. In welchem Land ist ihr jedoch noch nicht klar.

Ob die Nichtzugehörigkeit der Schweiz ein Vor- oder Nachteil ist?! Maria meint beides: Ein deutlicher Vorteil wäre die Währungsreform. Als Nachteil empfindet sie den Gütertransport. Doch im Grossen und Ganzen ist Maria über die Stellung der Schweiz zufrieden. Sie denkt, dass die Schweiz nicht zur EU gehören sollte, da sie dann an Identität verlieren würde. Wie denken wohl die anderen EU-Länder über uns? Bei dieser Frage lächelt Maria und zögert etwas: „Dieses reiche demokratische Land, will nach eigenem Willen darauf verzichten, dem politischen Europa zuzugehören, nur damit sie Aufmerksamkeit gewinnt, und nicht von Identität verliert!!?“ Kann schon sein, dass sie so über uns denken, wer weiss...... Sie hat festgestellt, dass die Schüler verschieden auf die Nicht-Zugehörigkeit der Schweiz zu Europa reagieren..... Für gewisse Ausländer wäre es sicher vorteilhaft, da sie dann weniger Probleme hätten die Grenzen zu passieren. Aber den meisten ist es so ziemlich egal, vor allem denen, die selber Schweizer sind. Wie es in Zukunft weiter gehen wird, weiss sie nicht. Doch es ist durchaus möglich, dass die Schweiz sich dem EU-Beitritt in einigen Jahren fügt.