DEUTSCH

07 Sep 2005 - 06:33 | Version 20 |

InterpretationKristina
KurzgeschichteKristina

23.09.04

Wegen Kälte ins Gefängnis - eigener Stil

Ich lese diesen kleinen Zeitungsartikel,der mir aber grad ins Auge gestochen hatte, als ich den Titel las. Ein Obdachloser ja einer, welcher auf Strassen lebt; klaute in einem Enkaufszentrum eine Jacke. Ich finde, dass echt lustig, aber wenn ich es mir recht überlege ist es eher zum weinen als zum lachen. Dieser arme Mann liess sich beim Klauen ertappen um ins Gefängnis zu kommen. Das nur weil er ein warmes Plätzchen haben wollte um den skrupellosen Winter zu überstehen. Dieser Mann tut mir jetz richtig leid. Wer weiss was er schon durchstehen musste? Ich finde man muss schon strak sein und vor allem Mut haben um die Freiheit aufzugeben und in einer Zelle sitzen. Die Richter bekamen mit ihm Mitleid und dieser wurde für sechs Monate verurteilt. Aber ich frage mich was dann? Jetzt hat er ja einen vorübergehenden Platz und dann? Wieso kann der italieniche Staat nichts für die Obdachlosen unternehmen?


_Kommentar bk: An welchem Text haben Sie weitergearbeitet? Ich konnte mich auf der Seite nicht orientieren._

10.09.2004

Stil: Zögern
Ich bin mir nicht mehr sicher, wo sich das ganze abspielte ... ich glaube in Kopenhagen. Auf einer Kirche? Auf der Autobahn? Auf einem Schiff vielleicht? Dort gab es ... ehm ich glaube es war ein Waschbecken ... nein es war eine Badewanne. Eine alte Frau ... oder nein ein alter Mann badete oder spielte... nein ich glaube es war beides. Der Mann war krank, nein doch nicht er war glaubs betrunken. Ich glaube, so wars. Er rief die Feuerwehr? Die Polizei? Den Krankenwagen? Oder vielleicht den Hochsee-Rettungskommando? ... gab mehrere Notrufe durch. Er hatte sich als Vater einer Familie ausgegeben oder doch nicht? Nein ich glaube, dass er sich, bin mir aber nicht 100% sicher, als Kapitän eines Frachters mit zwölf Mann Besatzung ausgab. Das ging dann so weiter, dass er während er mit seiner Bierflache hantierte ... Moment ... ich glaube es war sein Spielzeug mit dem er hantierte. Auf jedem Fall, glaube ich, dass er behauptet hat westlich oder östlich ... ich weiss nicht mehr genau wo in Seenot geraten zu sein. Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, aber ich glaube, dass ein Besatzungsmitglied sei ins Meer? See? Fluss? Von Bord gespült worden... Die Küstenwache oder war es doch die Polizei, welche dann ich glaube es waren Rettungsschiffe schickte ... oder doch etwas anderes? Aber was könnte es sein? Ich weiss es nicht mehr so genau.

_Kommentar bk: Sie richten sich sehr genau, bis in die Wortwahl hinein, nach dem Vorbild Q.s - der entstandene Text ist denn auch recht solide gebaut. Versuchen Sie nun, selber zu experimentieren, stilistisch auf eigenen Beinen zu stehen. Sie können das, Sie müssen es nur versuchen._

09.09.04

Originaltext:

TOMMY

AUDITIV
Ich komme durch mein Katzentürchen, welches dabei wie ein Meerschweinchen quietscht, höre wie die Goldkette, welche von meinem Maul herabhängt klimpern. Es ist Morgen früh und ich denke, dass mein Frauchen immer noch im Bett liegt. Doch als ich mit meinen fast lautlosen Schritten die Küche überquere, höre ich Alin mit einem Papier rascheln. Ich lasse die wertvolle Kette fallen und es ertönt ein metallisches Klingen. In diesem Moment dreht sich erschrocken mein Frauchen um. Ich höre zuerst ein lautes Ausatmen und dann höre ich lautes Stampfen, das von meinem Frauchen erzeugt wurde. Wutstaubend kommt sie zu mir und fängt mit mir schreiend an zu schimpfen...

VISUELL
Ich möchte durch meine kleine, rot-braune Katzentür, welche an einer alten aus Holz gemachten Terrassentür unten eingebaut ist, in die Küche hereingehen. Ich sehe das Ende der glänzenden Goldkette, welche aus meinem Maul herabhängt. Dieses Glänzen kann einen ja fast hypnotisieren, denke ich. Ich komme in die Küche herein. Die Küche sah früher weiss und glänzte immer schön, doch jetzt ist dies nicht der Fall. Sie sieht total verdreckt und eher grau aus; da spreche ich aber noch nicht von den hässlichen, total alten und schmutzigen Fussplatten. Ich glotze mein Frauchen an, welche einen blauen karierten Bademantel anhat. Sie dreht sich mit ihren alten abgenutzten Pantoffeln zu mir um und fängt mit einem komischen Gesichtszug, sieht dabei sehr lustig aus, zu schimpfen...

GERUCHLICH
Ich durchquere mein Katzentürchen. Draussen stank es nicht so fürchterlich wie hier in der Küche. Es stink nach verfaulten Eiern, so etwas wie Schweiss und altem Fleisch, wie beim Metzger. Ich frage mich was das soll. Nur die schöne Goldkette riecht anders. Sie riecht nach Metall so kalt. Unbeschreiblich. Mein Frauchen riecht auch irgendwie anders, hat wohl ein neues Parfüm gekauft. Plötzlich dreht sich mein Frauchen um und kommt schnell zu mir. Der Duft von ihrem neuen Parfüm kommt näher, es duftet nach Blumen, sehr angenehm vielleicht Rosen. Dann rieche ich plötzlich nichts mehr. Ich erwache von meinen „Träumen“ sozusagen. Meine böse Besitzerin fing eben an zu schreien...

GESCHMACKLICH UND TAKTIL
Ich laufe durch die Gartenwiese von Alin. Das Gras kitzelt an meinen Pfoten, es ist nass vom Morgentau. Ich beeile mich zu meiner Katzentüre, stosse diese mit meinem wuscheligen und sanften Kopf an damit sie aufgeht. Die Goldkette, welche in meinem Maul herumpendelt schmeckt bitter, hat eigentlich keinen richtigen Geschmack. Ich laufe über den hässlichen Fussboden, der ist sehr kalt und glatt. Manchmal stehe ich auf etwas kleines, hartes, spitziges drauf, dieses etwas ,was zum Beispiel ein Brotkrümel ist, verletzt dann meine empfindlich, weichen Pfoten. An diesem Morgen steht schon meine Alin in der Küche. Sie hat den flauschig, weichen Bademantel an, an dem ich so gerne meine Schlafstunden verbringe. Sie sieht heute etwas müde aus hat eher einen saueren Geschmack. Doch als mich Alin sieht entpuppt sich die sauere Alin als eine bittere Hexe …

Überarbeitung:

TOMMY

AUDITIV
Ich komme durch mein Katzentürchen, welches dabei wie ein Meerschweinchen quietscht, höre wie die Goldkette, von meinem Maul herabhängend, klimpern. Es ist Morgen früh und ich denke, dass mein Frauchen immer noch im Bett liegt. Doch als ich mit meinen fast lautlosen Schritten die Küche durchquere, höre ich Alin mit einem Papier rascheln. Oh nein! Ich lasse die wertvolle Kette fallen wodurch ein metallisches Klingen ertönt. In diesem Moment dreht sich erschrocken mein Frauchen um. Ich höre zuerst ein lautes Ausatmen und dann lautes Stampfen, das von meinem Frauchen erzeugt wurde. Wutstaubend kommt sie zu mir und beginnt mich in lauten Worten zu schelten...

VISUELL
Ich husche elegant durch meine kleine, rot-braune Katzentür, welche an der alten, aus Holz gemachten Terrassentür unten eingebaut ist, in die Küche. Ich sehe das Ende der glänzenden Goldkette, welche aus meiner kleinen, schwarzen Katzenschnauze herabhängt. Dieses Glänzen kann einen ja fast hypnotisieren. Ich betrete in die Küche. Die Küche war einst weiss und glänzte immer schön, doch jetzt ist dies nicht mehr der Fall. Sie sieht total verdreckt und eher grau aus; da spreche ich aber noch nicht von den hässlichen, total alten und schmutzigen Fussplatten. Ich glotze mein Frauchen an, welche einen blauen karierten Bademantel trägt. Sie dreht sich mit ihren alten, abgenutzten Pantoffeln zu mir um und fängt mit einem merkwürdigen Gesichtszug, sieht dabei sehr lustig aus, zu schimpfen...

GERUCHLICH
Ich durchquere mein Katzentürchen. Draussen stank es nicht so fürchterlich wie hier in der Küche. Es stink nach verfaulten Eiern, etwas Ähnlichem wie Schweiss und altem Fleisch, wie beim Metzger. Ich frage mich was das soll. Nur die schöne Goldkette riecht anders. Sie riecht nach Metall. Unbeschreiblich. Mein Frauchen riecht auch irgendwie anders; hat wohl ein neues Parfüm gekauft. Plötzlich dreht sich mein Frauchen um und kommt schnellen Schrittes zu mir. Der Duft ihres neuen Parfüms kommt näher, es duftet nach Blumen; sehr angenehm, vielleicht Rosen. Dann rieche ich plötzlich nichts mehr. Ich erwache von meinen „Träumen“, sozusagen. Meine böse Besitzerin fing eben an zu schreien...

GESCHMACKLICH UND TAKTIL
Ich wandle trunken durch die Gartenwiese von Alin. Das Gras kitzelt meine Pfoten. Es ist nass vom Morgentau. Ich eile zu meiner Katzentüre, stosse diese mit meinem wuscheligen und sanften Kopf an damit sie aufgeht. Die Goldkette, welche an meinem Maul herumpendelt schmeckt bitter; hat eigentlich keinen richtigen Geschmack. Ich laufe über den hässlichen Fussboden, der sehr kalt und glatt ist. Manchmal stehe ich auf etwas kleines, hartes und spitziges drauf. Dieses etwas, was zum Beispiel ein Brotkrümel ist, verletzt dann meine empfindlich, weichen Pfoten. An diesem Morgen steht schon meine Alin in der Küche. Sie trägt wiedereinmal den flauschig, weichen Bademantel, mit dem ich so gerne meine Schlafstunden verbringe. Sie fühlt sich heute etwas müde an; hat eher einen saueren Geschmack. Doch als mein Frauchen mich sieht, entpuppt sich die sauere Alin als eine bittere Hexe …

03.09.04

TOMMY

AUDITIV
Ich komme durch mein Katzentürchen, welches dabei wie ein Meerschweinchen quietscht, höre wie die Goldkette, welche von meinem Maul herabhängt klimpern. Es ist Morgen früh und ich denke, dass mein Frauchen immer noch im Bett liegt. Doch als ich mit meinen fast lautlosen Schritten die Küche überquere, höre ich Alin mit einem Papier rascheln. Ich lasse die wertvolle Kette fallen und es ertönt ein metallisches Klingen. In diesem Moment dreht sich erschrocken mein Frauchen um. Ich höre zuerst ein lautes Ausatmen und dann höre ich lautes Stampfen, das von meinem Frauchen erzeugt wurde. Wutstaubend kommt sie zu mir und fängt mit mir schreiend an zu schimpfen...

VISUELL
Ich möchte durch meine kleine, rot-braune Katzentür, welche an einer alten aus Holz gemachten Terrassentür unten eingebaut ist, in die Küche hereingehen. Ich sehe das Ende der glänzenden Goldkette, welche aus meinem Maul herabhängt. Dieses Glänzen kann einen ja fast hypnotisieren, denke ich. Ich komme in die Küche herein. Die Küche sah früher weiss und glänzte immer schön, doch jetzt ist dies nicht der Fall. Sie sieht total verdreckt und eher grau aus; da spreche ich aber noch nicht von den hässlichen, total alten und schmutzigen Fussplatten. Ich glotze mein Frauchen an, welche einen blauen karierten Bademantel anhat. Sie dreht sich mit ihren alten abgenutzten Pantoffeln zu mir um und fängt mit einem komischen Gesichtszug, sieht dabei sehr lustig aus, zu schimpfen...

GERUCHLICH
Ich durchquere mein Katzentürchen. Draussen stank es nicht so fürchterlich wie hier in der Küche. Es stink nach verfaulten Eiern, so etwas wie Schweiss und altem Fleisch, wie beim Metzger. Ich frage mich was das soll. Nur die schöne Goldkette riecht anders. Sie riecht nach Metall so kalt. Unbeschreiblich. Mein Frauchen riecht auch irgendwie anders, hat wohl ein neues Parfüm gekauft. Plötzlich dreht sich mein Frauchen um und kommt schnell zu mir. Der Duft von ihrem neuen Parfüm kommt näher, es duftet nach Blumen, sehr angenehm vielleicht Rosen. Dann rieche ich plötzlich nichts mehr. Ich erwache von meinen „Träumen“ sozusagen. Meine böse Besitzerin fing eben an zu schreien...

GESCHMACKLICH UND TAKTIL
Ich laufe durch die Gartenwiese von Alin. Das Gras kitzelt an meinen Pfoten, es ist nass vom Morgentau. Ich beeile mich zu meiner Katzentüre, stosse diese mit meinem wuscheligen und sanften Kopf an damit sie aufgeht. Die Goldkette, welche in meinem Maul herumpendelt schmeckt bitter, hat eigentlich keinen richtigen Geschmack. Ich laufe über den hässlichen Fussboden, der ist sehr kalt und glatt. Manchmal stehe ich auf etwas kleines, hartes, spitziges drauf, dieses etwas ,was zum Beispiel ein Brotkrümel ist, verletzt dann meine empfindlich, weichen Pfoten. An diesem Morgen steht schon meine Alin in der Küche. Sie hat den flauschig, weichen Bademantel an, an dem ich so gerne meine Schlafstunden verbringe. Sie sieht heute etwas müde aus hat eher einen saueren Geschmack. Doch als mich Alin sieht entpuppt sich die sauere Alin als eine bittere Hexe …

_Kommentar bk: Mir gefällt Ihre Idee, denselben Vorgang immer wieder ganz unterschiedelich zu beschreiben. Die Wirkung ist immer wieder eine ganz andere, man ist wie in einer andern Welt. Das Problem ist: Der Vorgang ist nicht wirklich abgeschlossen, kommt nicht zu einem Ende. Um den Text überzeugender zu gestalten, wäre es nötig, ein besseres Ende zu finden. - Wichtig: Achten Sie beim Schreiben auf die korrekte Verwendung der Wörter und Wendungen - fragen Sie sich immer: Sagt man das wirklich so? (Z.B. heisst es nicht 'entpuppen zu' sondern 'entpuppen ALS') Schlagen Sie im Zweifelsfall wenn möglich im Wörterbuch nach._

26.08.04

† Todesanzeige

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Kater Tommy. Er war der schlauste und lustigste Kater, den ich kannte...

TOMMY DAFFIN

Heute kam mein Liebster auf tragische Weise ums Leben. Ich werde mich für den Rest meines Lebens an ihn erinnern. Er bereicherte mein Leben und klaute für mich und damit sein kurzes aber schönes Leben beendete.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 28 August 2004, um 11.00 Uhr in Taunton statt; anschliessend Urnenbeisetzung.

Traueradresse: Alin Daffin, Highstreet 3, in Taunton

26.08.04

Deutsch-Nachttext verschiedene Textsorten

Grundidee:

Eine Mädchenclique möchte schöne gemütliche Ferien in einem abgelegenen, alten Ferienhaus verbringen. Während der Fahrt dort hin rechnen sie nicht damit, dass die Autobahnstrasse überschwemmt sein könnte. Sie möchten um Hilfe rufen, doch sie haben keinen Empfang auf dem Handy und die Autobahn ist menschenleer. Auf einem Berg sehen sie ein Haus, welches beleuchtet ist, doch die armen Mädchen ahnen nicht, dass sich dort ein Psychopat versteckt, der vor kurzer Zeit seinen Psychiater ermordet hat...

1.Interview

Form:
  • schockierend
  • informativ
  • spannend

Wie fühlen Sie sich heute Mrs Samper?

Na ja ich habe mich gut erholt, aber der Schock sitz tief in meinem Inneren.

Ich habe gehört, dass ihre Freundinnen nicht mit uns sprechen wollen, warum eigentlich?

Die armen können es immer noch nicht fassen, was eigentlich passierte...

Dachten Sie, dass sie je wieder lebend aus dem Haus kommen würden?

Nein ich dachte, das ist jetzt unser Ende ich kann nur Gott danken, dass ich jetzt hier bin...

2.Tagebucheintrag

Form:
  • Mit Gefühlen verbunden
  • Aus eigener Sicht

Liebes Tagebuch Es ist sehr viel passiert, ich bin so unendlich froh, dass ich hier reinschreiben kann. Wir wollten ja in die Ferien gehen, wie ich es dir letztes Mal erzählt habe. Wir fuhren auf der Autobahn. Es regnete wie aus Kübeln und wir kamen nur mühsam vorwärts. Tanja nervte mich die ganze Zeit und motzte die ganze Zeit. Plötzlich hielt Sandra einfach an und ich sah auch den Grund dafür. Etwa zwei Meter vor uns war die Autobahn überschwemmt...