KristinasKurzgeschichte

KristinasBericht

Märchen: Schneewittchen

Vergiftung, was wird folgen?
Schlaraffenland, 12. November. (kk, mb) Der noch unbekannte Massenmörder hat wieder zugeschlagen. Am Freitagmorgen haben sieben kleine Männer die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Diese wurde mit einem sehr gefährlichen Gift umgebracht, welches sich nach neuesten Forschungen in einem Apfel befand. Sieben Augenzeugen berichten, dass der Mörder alt und weiblich sei. Die Polizei ermittelt in diesem Fall seit 3 Monaten, das Motiv des Mörders bleibt aber weiterhin unbekannt. Dieser Mord war bis jetzt einer der aufschlussreichsten, da die Polizei nun 90% der Bevölkerung als Täter ausschliessen kann.


Hund verursacht einen Unfall

Brugg, 14. November Vor dem Tierheim Outback Kennel’s in Brugg rannte letzten Donnerstag mitten auf der Strasse ein zweijähriger Border Collie. Nichtswissend spazierte dieser über die verkehrsreiche Strasse. Insgesamt fünf Autos rammten gegeneinander. Der Hund war dem Besitzer entwischt und rannte zur nächsten Strassenseite, weil er dort eine Katze sah. Die Polizei und ein Krankenwagen kamen nach ein paar Minuten. Es gab keine Verletzte. Der Besitzer haftet für den Hund.


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30 Aug 2005 - 11:40 | Version 19 |

Interview "Zur Zeit"

(Katharina Schulz)

"Apple-cake-juice" das waren die ersten Wörter, welche die fröhliche Katharina bei einem Schnupperkurs lernte. Ach ja und sie war erst sechs Jahre alt! Schon damals fand sie gefallen an dieser Sprache; lernte dort alle Früchte und auch ein paar Höflichkeitsformen. "Englisch faszinierte mich schon immer", schwärmt sie; auch in der Schule hat diese junge, talentierte Frau überhaupt kein Problem mit Englisch. Außerdem lernt sie auch Französisch, das sie mittlerweile fließend sprechen kann. Sie interessiert sich vor allem auch für russisch, das sie später unbedingt mal lernen möchte. Katharina interessiert sich nicht nur für Sprachen, sondern auch für Kulturen und um nette Menschen kennen zu lernen, das nützt sie besonders in den Ferien in Amerika, Österreich, Deutschland, Zypern, Italien und Griechenland aus. Auf Zypern lernte sie eine Irländerin kennen und verständigte sich mit ihr damals wie auch heute auf Englisch. Ihre Tante in Amerika besucht sie am allerliebsten ... "Diese Weite und wunderschöne Landschaft beeindruckt mich immer wieder", so sagt die Fünfzehnjährige. In den Winter- und Sportferien geht sie am liebsten mit ihrer Familie in den Bergen Skifahren. Die junge Kantischülerin mag überhaupt nicht Hektiker und Leute welche zu direkt sind. Katharina ist in Österreich geboren, wo auch ihre Mutter herkommt, jedoch ihr Vater aus Deutschland. Sie zog mit etwa 4 Jahre in die Schweiz aus. Dort merkte sie schon bald im Kindergarten, dass es in der Schweiz noch ein Dialekt gibt, nämlich das Schweizerdeutsch, dies lernte sie aber auch bald. Heute spricht sie neben Deutsch und Schweizerdeutsch auch fließend Englisch und Französisch. Sie möchte später mal Kunstgeschichte und Sprachen studieren. Ihr Traumberuf wäre Sprachlehrerin zu werden.

Wenn punkt 6:00 ein schrilles "Riiiiing!", ertönt, ist das ein Zeichen für Katharina zum Aufstehen. Nur mühsam kriecht sie aus ihrem gemütlichen Bett und geht frühstücken. Meistens gibt es Milch mit Müesli oder ab und zu auch mal ein Konfibrot. Doch nach dem Frühstück geht auch schon die Hektik los, denn um 7:16 fährt der Bus zum Bahnhof und dort muss sie den Zug erwischen, welcher sie bis zum Aarauer Bahnhof fährt. Die Fahrt dauert etwa zehn Minuten. Die erste Schulstunde beginnt schon um 7:40. Nach fünf anstrengenden Stunden Unterricht, gibt es eine Mittagspause, die etwa eine Stunde dauert. Katharina gönnt sich in dieser Zeit ein Menü von unserer Kantine, am liebsten hat sie Pizza, welche immer am Freitag serviert wird. Manchmal erledigt sie noch schnell ihre Hausaufgaben oder lernt für die bevorstehende Prüfung. Um 13:00 geht der Unterricht schon weiter; manchmal hat Katharina bis 17:25 Schule. Wenn sie nach Hause kommt, macht sie zuerst eine längere Pause; da schaut sie zum Beispiel fern oder liest ein Manga-Heft. Doch die Pause darf nicht ewig dauern, denn sie hat wie fast immer einen Berg Hausaufgaben, die sie zu erledigen versucht. Am Wochenende, wenn sie nicht den ganzen Tag lernen muss, unternimmt sie etwas mit ihren besten Freundinnen wie zum Beispiel ins Kino gehen. Katharina übt ihr Englisch indem sie englische Lieder hört. Am liebsten hört sie „Flower-Power“ und Jazzmusik von der Band Early September und zum Teil Punkrock. Die aufgestellte Pferdenärrin geht oft reiten. Beim Reiten entspannt sich Katharina total und muss nicht an den Schulstress denken. Sie liebt Querflöte zu spielen und wenn sie mal eine Pause zwischen dem Lernen macht, zeichnet sie bewundernswerte Mangas. Sie ist auch fast jeden Abend im Internet um zu chatten oder ihre Mails zu checken, nebenbei hört sie auch Musik."Das bringt gute Laune, nach einem anstrengenden Schultag!", behauptet Katharina.

Katharina hat eine ganz klare Meinung, dass ein Beitritt der Schweiz zur EU nicht schaden würde, aber dass die Schweiz auch nicht in den nächsten 100 Jahren beitreten würde. „Die Gründe sind wohl die derzeitige Politik, die eine solche Entscheidung nicht zulässt...“ , so sagt sie. Sie denkt auch, dass die Schweiz es nicht so nötig hat der EU beizutreten wie andere, ärmere Länder. „Vielleicht sehe ich das aber auch zu pessimistisch!“, sagt sie mir nach einer kurzen Überlegungspause. Sie würde es toll finden, wenn es überall in Europa die gleiche Währung wäre. Sie denkt auch, dass die Chancen für die jungen Leute, welche ins Ausland studieren gehen oder eine Arbeit finden wollen schlechter stehen. Katharina sieht das ganze aus einer etwas anderen Sicht. Sie ist EU-Staatsbürgerin und lebt in einem Staat der nicht zur EU gehört, da bekommt sie schon manchmal ihre Zweifel.