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PPP Philosophie Dienstag

Matura => Grosses Eintragsloch

Dienstag, 11.5.04
  • Erinnerung an Konstruktionsaufgaben aus der Geometrie. Besonderheit, dass geometrische Figur und Konstruktion allgemeine "Regeln" oder "geometrische Zusammenhänge" symbolisieren, die für alle gleichartigen Figuren gelten3. Etwas, was man *wahrnehmen kann, bezieht sich demnach unmittelbar auf etwas Abstraktes, Gedachtes, das allgemeingültig ist. Vermutung: Das könnte doch auch in anderen Bereichen als der Geometrie so sein. Z.B. könnten wahrnehmbare gute Handlungen unmittelbar auf ein allgemein gültiges Gutes an sich bezogen sein, dass man durch Denken erfassen können müsste.
  • The Matrix bis Zusammenbruch Neos nach "Welterklärung - angewandter Platon, wie noch zu zeigen sein wird.
  • Sonnengleichnis: Schritte nachvollzogen.

Dienstag, 4.5.04
  • Prüfung: Philosophie im Überblick, Antike, östliches Denken, philosophische Disziplinen.
  • Abschluss Menon, Sklavengespräch. Anregendes Gespräch darüber, ob Sokrates' Demonstration seiner Lerntheorie (Lernen = Erinnern) gelungen sei. Neben naheliegendem Einwand der Suggestion durch Sokrates - sagt dem Jungen ja alles vor - Überlegung, dass Wiedererinnern in grösseren Schritten oder gar in einem möglich sein müsste. Zugeständnis, dass der Junge mindestens "logisch denken" können muss. Stundenende bricht weitere Auseinandersetzung ab!

Dienstag, 30.3.04
  • Repetition Sokrates' Methode
  • Fortsetzung GA zur angewandten Ethik

Dienstag, 23.3.04
  • Zum aufgeklärten Egoismus: Kartenspiel nach Gefangenendilemma. Erste Runde ohne klare Strategie ergibt Resultate, die um bis zu 50% tiefer liegen, als die durch Kooperation erreichbare Punktzahl. Zweite Runde mit (Tit-for-tat-Strategie deutlich besser. Allerdings "schlägt" niemand den durch Kooperation erreichbaren Wert.
    • Schlage vor, daraus eine Maturaarbeit zu machen (Spieltheorie, Psychologie, Ethik; Feldversuch).
  • Gruppenarbeit zur angewandten Ethik: Themenwahl und Einstieg.
  • Kurze Einführung in den educanet - Homepage-Generator. Prof/innen rümpfen natürlich die Nase, aber Zaghafte sehen, wie simpel es ist.
  • Repetition vgl. 18.3.04

Dienstag, 16.3.04
  • vgl. 11.3.04
  • Grösste Zustimmung findet Situationsethik Sartres (im anderen Kurs nicht besprochen). Befürchtung, dass andere Ethiken zuwenig "massgeschneidert" oder zu kompliziert sind, um bei konkreten morlaischen Fragen zu helfen. Ablehnung der Diskursethik, weil nur auf Normen, also Rahmenbedingungen zielend, nicht im Einzelfall anwendbar. Ablehnung auch für Hedonismus, die egoistische Tendenz missfällt.
  • Besprechung Kant Über ein vermeintliches Recht aus Menschenliebe zu lügen. Text des theoretischen Teils in UG eingedeutscht. Mörder-Fall in PA diskutiert.
    • Allgemeine Ablehnung von Kants Begründung; Nebenschauplatz: Hätte auch heute ein Lüge, die zum Tod einer Person führt, strafrechtliche Konsequenzen? Überzeugung überwiegt, die Handlungsfolgen seien für den moralischen Wert einer Handlung entscheidend, mithin überwiegt wiederum Utilitarismus. Bemerkenswert: Eine Schülerin weist auf Pflichtenkonflikt hin; neben der Pflicht zur Wahrheit geht es hier auch um die Pflichten, Leben zu schützen oder Freunden zu helfen. usw.

-- DominiqueBurger - 14 May 2004