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PPP Philosophie Donnerstag

Matura => Grosses Eintragsloch

Donnerstag, 13.5.04
  • Besprechung der Prüfung; u.a. Auszug aus dem Parmenides -> Schwierigkeit mit dem Begriff der Teilnahme oder Teilhabe. Wenn die Idee in allen Dingen ist, die an ihr teilhaben, dann muss sie vielfältig, geteilt sein; dem Begriff nach bildet sie jedoch eine unteilbare Einheit.
  • Ergänzungen zum Sonnengleichnis
    • Haben auch technische Gegenstände wie z.B. MP3-Player teil an einer Idee? Wenn ja, dann sind technische Gegenstände Entdeckungen, keine Erfindungen. Warum aber hat man den MP3-Player bzw. die Idee des MP3-Players nicht schon früher entdeckt? Offenbar musste man zunächst andere Ideen entdecken - oder sich an sie erinnern -, die die Herstellung eines MP3-Players erst ermöglichten, z.B. Ideen der Halbleitertechnik, der digitalen Aufzeichnunge, der Datenkompression. Wie überzeugend ist eine solche Erklärung? Welche stillschweigenden Annahmen macht die "Ideenlehre" über die Welt?
  • Liniengleichnis; Unklarheiten überwunden; Beispiel durchgespielt: Was kann man über die Erde aufgrund der psychischen Vermögen eikasia, pistis, dianoia, und noesis herausfinden?

Donnerstag, 6.5.04
  • THE MATRIX Anfang bis Erklärung Matrix; Parallele zu Platons Unterscheidung von scheinhafter sinnlicher und wirklicher geistiger Welt.
  • Sonnengleichnis erarbeiten: Gedankenschritte nachzeichnen; Ergebnisse in schematischer, graphischer Form darstellen.

Donnerstag, 1.4.04
  • Führende Wissenschaftler haben empirisch nachgewiesen: Es gibt gar keine Philosophie! Gehen wir getrost nach Hause.
  • Repetition Sokrates' Methode; Produktionsaufgabe. Bei der Bespechung der Resultate entsteht ein argumentatives Ping-Pong zwischen einer Schülerin und einem Schüler. An diesem Beiepiel noch einmal die Vorteile des indirekten Argumentierens gezeigt.
    • Versuch: Beim nächsten Streitgespräch nicht argumentativ zurückgeben, sondern mit dem Gesprächspartner mitgehen, mitfragen und sehen, wo er einen hinführt. Es bestehen Chancen, dass er/sie sich selber ad absurdum führt.
  • Fortsetzung GA zur angewandten Ethik

Donnerstag 25.3.04
  • Repetition östliches Denken; wichtigste Anliegen und Positionen des (antiken)*indischen* und chinesischen Denkens. Übung: Zuorndnen von Texten zu diesen Positionen.
  • vgl. 23.3.04*

Donnerstag, 18.3.04
  • Kant: Über ein vermeintliches Recht... (vgl. 16.3.04): Mörder-Beispiel als völlig unrealistisch eingestuft, was Auseinandersetzung mit Kants Ablehnung, den moralischen Wert von Handlungen von ihren Folgen aus zu beurteilen erschwert. Dennoch einige Klärungen: z.B., dass moralisches Handeln nicht die Neigung, so zu handeln voraussetzt.
  • Repetition Philosophie im Überblick: Lernziele formuliert; Übung, antike griechische Quellen einer mythischen bzw. rationalen Perspektive zuzuordnen; Schreibanlass: einen natürlichen Prozess mythisch und rational erklären.

Donnerstag, 11.3.04
  • Vergleich der erarbeiteten ethischen Grundpositionen mit den intuitiven Definitionen guter Handlungen vom Anfang des Kurses.
  • Expert/innenrunde: Besprechung eines moralischen Dilemmas (Höhlenforscher iom Siphon) aus der Sicht der ethischen Grundpositionen.
  • Bewertung der ethischen Grundpositionen: Grösste Zustimmung für einen Aufgeklärten Egoismus, grösste Ablehnung für Habermas' Diksursethik. Kant und der Utilitarismus bekommen je drei ablehnende Voten. In einer anschliessenden spontanen Diskussion zeigen sich aber andere Präferenzen: einige Schüler argumentieren dezidiert utilitaristisch, betonen die Folgen einer Handlung; andere vertreten nun doch - unter der Hand - ganz kantianische Überlegungen. In der Pause intensives Streitgespräch über Kant, von dem die Schüler nicht einsehen wollen, wie er völlig von der Siutation absieht, in der gehandelt werden muss. Ich werde nächstes Mal Kants Auseinandersetzung mit dem Lügen aufnehmen.

-- DominiqueBurger - 14 May 2004