Nicole Hunziker

07 Sep 2005 - 06:32 | Version 16 |

HörspielInterpretation

KurzgeschichteNicole

Die Geschichte handelt

Deutsch: Verschiedene Textsorten 2. Erzählender Text: Sinnesebene

Die Luft war feucht und ein dicker Nebel verhüllte den Horizont. Der Obdachlose Joey schlich sich langsam, wie eine Schnecke an den kleinen holzigen Marktstand heran es roch nach Leder und Kunststoff ebenfalls lag ein leichter Geruch nach Schweiss in der Luft. Joey hatte seine Augen starr auf die Grüne Lederjacke gerichtet. Seine Zähne klapperten und er pustete sich drei mal stark etwas warme Atemluft in seine steifgefrorenen blauen Hände und überlegte noch einmal ganz genau wie er das ganze anstellen sollte. Er wartete bis sich ein paar Leute um den Stand tummelten und der etwas ungepflegte kleine Verkäufer mit einigen Kunden beschäftigt war. Noch immer fand Joey den Zeitpunkt nicht günstig genug. Er schlich sich noch dichter an das gewollte Objekt heran. Langsam beobachtete er ob ihn auch niemand entdeckt hatte. Plötzlich eilte eine Dame an ihm vorbei aber sie beachtete ihn kaum, lange nach dem sie an ihm vorüber gegangen war roch er noch ihr stark blumig riechendes Parfüm. Da,... der Verkäufer war gerade mit einem vom Wind davongetragenen Plastik beschäftigt, das war seine Chance! Schnell huschte er aus seinem feuchten dunklen Versteck hinter der Mauer hervor schnabte sich mit seinen steifen knochigen Händen die ledrige Jacke und rannte dann Los über die glitschigen Pflastersteine durch die bummelnden Leute hindurch. Er musste sich grosse Mühe geben nicht auszurutschen. Plötzlich,... da ein Ast der sich in sein dünnes altes Hemd verfing. Rasch riss er sich los und ein weiteres Loch entstand in seinem Hemd. Er spürte die kalte Luft durch das Loch hineinziehen.

Eigener Stil Vorlage Seenot

Müde geschriebener Text: Ich habe gestern in der Zeitung etwas gelesen, na ja... gelesen ist vielleicht übertrieben ich habe den Text mit meinen müden Augen überflogen und bin dabei mehrere Male fast eingenickt. Erstaunlicherweise kann ich mich trotz meiner Müdigkeit noch ziemlich genau an den Bericht erinnern. Es handelte sich um einen Besoffenen, der sich als Kapitän fühlte. Nichts Aussergewöhnliches und auch nichts Aufregendes. Er machte sich dann in seiner Weggetretenheit einen Spass daraus, der Rettungsstation der Küste die Meldung eines gekenterten Schiffes weiterzugeben. Total doof eigentlich und völlig unrealistisch...also weiter, die Rettungsstation ging natürlich darauf ein, das Schiffe kentern ist keine Seltenheit an der westlich von der Seeinsel Bornholm liegender Küste. Nach 1 1/2 Stunden suchen gab die Rettungsbesatzung die Suche auf und der Kapitän in der Badewanne wurde entlarvt- Wahnsinnig spannend...!


_Kommentar bk: Gute Idee, die Geschichte unspannend zu erzählen. Dabei können Sie sich ruhig noch mehr Freiheiten herausnehmen. Sie halten sich recht eng an den Zeitungstext - bei Ihrer Idee wäre aber viel mehr Ausgestaltung möglich. So könnte die Relativierung am Ende viel stärker ausfallen: Die Sprecherin nimmt alles wieder zurück, was sie gesagt hat ("Vielleicht war es aber auch ganz anders, vielleicht war's ja nur ein Gedanke, was der Mann in der Badewanne gehabt hat. Oder war ich selber in der Wanne gestern?" usw. usf.) - Achten Sie auch noch mehr darauf, dass Sie sich überlegen: Wer spricht/schreibt? Zu wem? Warum? Es wird einem nämlich nicht klar, in welcher Situation sich die Person hier befindet._

Original

Ich, der schlaue Kater Tommy

Das Ganze spielte sich in dem muffig riechenden und nebligen London ab. Es war gestern Nacht in der dunkelsten und feuchtesten Gasse. Ich hörte während dem ich auf leisen Pfoten auf den widerlich riechenden Pflastersteine umhergeisterte. Dann entdeckte ich das grau gelbe Haus in einem der reichsten Viertel von London es roch nach frisch gebackenem Brot und in der neumodischen topp sauberen Küche brannte ein dämmriges Licht. Ebenfalls roch es nach Hünchen was mir das Wasser im Munde zusammenlaufen liess. Ich schlich leise um das grosse mächtige Gebäude herum und erblickte dann das gesuchte Katzentor. Mit Knarrenden töne liess mich das enge Tor hinein ich hielt den Atem an, hatte mich jemand bemerkt? Es schien nicht der Fall zu sein und so tappte ich langsam und vorsichtig auf dem weichen nach Blumen riechenden Teppich weiter. Schon entdeckte ich das erste das ich für mein Frauchen mitnehmen würde es war ein wunderschöner goldener Kerzenleuchter der herrlich glänzte und eine glatte Oberfläche hatte. Weiter fand ich schöne Damenschuhe aus echtem schwarzem Leder und einer pinkfarbenen Masche aus reiner Seide vorne auf den Spitzen und drei weiss goldene Ringe mit Saphiren und Diamanten bestückt. Dann lockte mich der feine Geruch von den Hühnchen in die grosse Küche. Ich eilte den mit Parkett belegten Flur, der mit funkelnden Kronleuchtern erhellt wurde, hindurch und trat in denn dämmrigen Raum. Heisse Luft strömte mir entgegen und eine nach schweiss riechende dicke Köchin hetzte hastig von einem Ort zum anderen. Beinahe hätte sie mich entdeckt, doch ich schnappte mir rasch das dampfende Hünchen und schlüpfte, so schnell wie es meine Beine unter der schweren Belastung zuliessen, aus dem Katzen Türchen wieder hinaus in die kühle Natur. Im ersten Augenblick fröstelte ich win wenig aber schon bald gewöhnte ich mich an die kühle feuchte Umgebung und denn Matschigen Untergrund. Ich stapfte also mit meiner schweren Beute nach Hause durch di Dunkle Nacht. Im warmen Zuhause angekommen, empfing mich der gewohnte Geruch nach Zigaretenrauch und Duftspray. Ich legte die drei glizternde Ringe, die Schuhe und den Kronleuchter auf den dunkelroten Teppich und kuschelte mich dann in mein weiches Körbchen. Schnell schlief ich ein und träumte von meinem überraschten Frauchen, das mich morgen erwarten wird.


_Kommentar bk: Gut gelingen Ihnen die Beschreibungen der verschiedenen Gerüche, der Atmosphäre allgemein, z.B. in "Heisse Luft strömte mir entgegen und eine nach schweiss riechende dicke Köchin hetzte hastig von einem Ort zum anderen." Da wirkt die Handlung sehr lebendig, farbig. Dazwischen flacht die Spannung etwas ab und am Ende ist mit dem Traum ein Ende da, das den Text nur halbwegs abrundet. Wie wärs, wenn er sich die Reaktion etwas genauer vorstellte und z.B. andeutete, dass sie natürlich gar nicht begeistert sein wird? - Achten Sie v.a. auch auf die sprachliche Form, insbesondere auf die Sprachrichtigkeit (z.B. "Mit Knarrenden töne")._


Überarbeitung von Alexandra: Ich, der schlaue Kater Tommy Was ich erlebt habe, spielte sich in dem muffig riechenden und nebligen London ab. Es war gestern Nacht in der dunkelsten und feuchtesten Gasse, die ich je gesehen habe. Ich hörte das Rascheln der Blätter unter meinen Pfoten und eine heulende Eule etwas entfernt von mir, während dessen ich auf leisen Pfoten auf den widerlich riechenden Pflastersteine umhergeisterte. Dann Liess ich die dunkle Gasse hinter mir und entdeckte das grau gelbe Haus in einem der reichsten Viertel von London. Es roch nach frisch gebackenem Brot und in der neumodischen topp sauberen Küche brannte ein schummriges Licht. Ebenfalls roch es nach Hünchen was mir das Wasser im Munde zusammenlaufen liess. Ich schlich leise um das grosse mächtige Gebäude herum und erblickte dann das gesuchte Katzentor. Mit Knarrenden töne Knarrend liess mich das enge Tor hinein ich hielt den Atem an., Hhatte mich jemand bemerkt?? ... Ich erstarrte für eine kurze Zeit... Es schien jedoch nicht der Fall zu sein und so tappte ich langsam und vorsichtig auf dem weichen nach Blumen riechenden Teppich weiter. Schon entdeckte ich (das erste) dwas ich für mein Frauchen mitnehmen würde. Es war ein wunderschöner goldener Kerzenleuchter, der herrlich glänzte und eine glatte Oberfläche hatte. Weiter(mega guet ; )) fand ich schöne Damenschuhe aus echtem schwarzem Leder und einer pinkfarbenen M Seidenmasche aus reiner Seide vorne auf den Spitzen und drei weiss goldene Ringe mit Saphiren und Diamanten bestückt. Dann lockte mich der feine Geruch von den Hühnchen in die grosse Küche. Ich eilte den mit Parkett belegten Flur entlang, der mit funkelnden Kronleuchtern erhellt wurde, hindurch und trat in denn dämmrigen Raum. Heisse Luft strömte mir entgegen und eine nach schweiss riechende dicke Köchin hetzte hastig (wederholig)von einem Ort zum anderen. Beinahe hätte sie mich entdeckt, doch ich schnappte mir rasch schleunigst das dampfende Hünchen und schlüpfte, so schnell wie es meine Beine unter der schweren Belastung zuliessen, aus dem Katzen Türchen wieder hinaus in die kühle Nachtur. Im ersten Augenblick fröstelte ich wein wenig aber schon bald gewöhnte ich mich an die kühle feuchte Umgebung und denn Mmatschigen Untergrund. Ich stapfte( schleppte mich) also mit meiner schweren Beute nach Hause durch die Ddunkle Nacht. Im warmen Zuhause angekommen, empfing mich der gewohnte Geruch nach Zigarettenrauch und Duftspray. Ich legte die drei glizterndeglitzternden Ringe, die Schuhe und den Kronleuchter auf den dunkelroten Teppich und kuschelte mich dann in mein weiches Körbchen. Schnell schlief ich ein und träumte von meinem überraschten Frauchen, das mich morgen erwarten wird.

Der Dieb auf leisen Pfoten London. - Ein britischer Kater klaut wie ein Rabe und bringt damit seine Besitzerin in Schwierigkeiten. Frauchen Alin Daffin aus Taunton in Südwestengland macht sich nun nach einem Bericht der englischen Zeitung "Mirror" vom Freitag Sorgen, dass die Leute denken könnten, sie habe ihren Kater Tommy zum Stehlen erzogen. Offenbar hat Tommy einen guten Geschmack - in letzter Zeit ist er mit Schuhen, Designerkleidung und Brieftaschen nach Hause gekommen. Daffin glaubt, dass Tommy sich nachts durch die Klappe in der Haustür aus dem Staub macht und in fremde Häuser durch dort angebrachte Katzenklappen eindringt. "Am Anfang war es noch ganz lustig, aber dann wurden die Sachen immer wertvoller", sagte Daffin. Bisher hat es die Katzenliebhaberin dem "Mirror" zufolge noch nicht geschafft, die Besitzer der mittlerweile 50 Gegenstände ausfindig zu machen. (Reuters/Tagesanzeiger 09.10.99)

Ein neues sehr schmackhaftes Dessert:
Der verstohlene, feine Kater

Zutaten Für eine Person: 1 sauber gewaschener Platz in London 1 knackige Kaztenbesitzerin (am besten eignet sich dafür eine Dame Namens Alin Daffin.) 1 diebischer Kater mit knusprigem Fell 1 grosse Portion Sorgen ein paar heisse Gerüchte 50 gestohlene Gegenstände in feinster Art 1 Bericht aus der englischen Zeitung „Mirror“ Keine ungeniessbare Besitzer

Zubereitung: Beginnen sie mit dem Londoner Platz, geben sie dazu den diebischen Kater. Dies vorsichtig vermischen. Nun ziehen sie den Zeitungsbericht vom Freitag und die Portion Sorgen darunter. Geben sie danach ein paar Gerüchte über den Diebischen Kater und seine Besitzerin Namens Alin Daffin dazu. Dies alles schaumig rühren. Die 50 gestohlenen Gegenstände gut würzen und aufteilen in Designerkleidung, Schuhe und Brieftaschen das alles muss von den nicht gefundenen Besitzern stammen und sie müssen von dem Kater auf seinem knusprigen Fell heimgetragen worden sein. Mit witzigen Momenten und Ernsthaftigkeit abschmecken!!!

Tipp: Garnieren sie das ganze mit einer Suchaktion nach den Besitzern des Diebesgut.

EINEN GUTEN APPETITT!!!!


Grundidee: Es handelt sich um zwei Knaben. Ihre Namen sind Timm und Marco. Timm reagiert immer seltsam wenn Marco ihn bei ihm zuhause besuchen will und er bringt immer irgendeine Ausrede. Marco will das Geheimnis von Timm lüften er plant bei ihm zuhause einzubrechen so bald sich eine günstige Gelegenheit bietet. Eines Nachts ist es dann so weit. Er steigt zum Fenster hinein und schleicht leise in den Gang plötzlich bemerkt er Geräusche und er versteckt sich rasch in einem dunklen Zimmer. Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, merkt er dass er sich in einem Schlafzimmer befindet. Plötzlich merkt er dass er nicht alleine im Raum ist. Hinter ihm steht ein riesen Monster. Es faucht und schlägt auf Marco ein. Er schreit um Hilfe und plötzlich wacht er auf und merkt das er in seinem eigenen Zimmer im Bett liegt –Das alles war nur ein Traum!!!

1.Gruselgeschichte Timm und Marco sind dicke Freunde, doch Timm ist irgendwie seltsam. Er gibt nur wenig von sich Preis und wenn man weiter fragt blockt er sofort ab und hat immer irgendeine Ausrede parat. Auch wenn sie sich treffen die Beiden, ist der Treffpunkt nie bei Timm. Marco hat es satt, die Heimlichtuerei, er schmiedet einen Plan. Eines Nachts, bei Vollmond und heulenden Eulen, macht sich Marco leise auf denn dunklen etwas feuchten Weg. Er führt ihn direkt zu Timms Haus. Leise knirschen seine Schuhe auf dem feuchten Boden. Endlich kommt er an einem Fenster, das mit Spinnenweben verhangen ist und ihm geeignet zum Einbrechen scheint, an. Das Fenster steht einen Spalt weit offen, er schiebt es vorsichtig auf. Mit leisem unheimlichem Knarren vergrössert er den Spalt so weit bis seine schmale Gestalt hinein passt. Endlich ist er im Hausinneren. Vorsichtig schaut er um sich, Dunkelheit um gibt ihn. Ein kleiner Schauer rieselt ihm den Rücken runter. Ein seltsamer Geruch steigt ihm in die Nase. „Klack“, eine Tür hat sich vom Wind selbst geschlossen. Marco hält erschrocken den Atem an. Inzwischen bereut er es sehr, dass er in das Haus seines Freundes gestiegen ist. Kalte Angst packt ihn plötzlich als er Schritte hört. So leise wie möglich bewegt er sich in die Gegenrichtung der immer näher kommenden Schritte. An einer Tür angekommen, schlüpft er ohne zu überlegen hinein. Das Zimmer ist stockdunkel und die Luft ist stickig und heiss. Auf einmal spürt er eine kleines Lüftchen das ihm sagt das er nicht alleine im Zimmer ist. Sein Herz steht für Sekunden still und er wagt es nicht zu atmen. Langsam dreht er sich um und entdeckt eine riesen Gestallt die sich vor ihm auftürmt. Ein Monster mit grossen grünen Augen, fletschenden Draculazähnen und einem widerlichen Gestank, den es von sich gibt. Marco beginnt hilflos zu schreien und mit seinen Händen um sich zu schlagen, da beginnt au das Monster mit seinem lauten Gebrüll und schlägt auf Marco ein. Sofort gewinnt das Monster die Oberhand doch plötzlich merkt Marco das er sich in seinem Bett befindet und über ihm seine Mutter ist, die schon eine ganze Weile versucht ihn aus seinen Träumen wachzurütteln –Das ganze war nur ein Horror- Albtraum.

2. Tagebucheintrag Es war gestern nacht. Ich habe seit Wochen geplant mehr über das Haus, indem Timm, mein bester Freund, wohnt heraus zu finden. Ich wollte ihn schon ein paar Mal bei ihm zu Hause besuchen, doch er möchte das scheinbar nicht und hatte jedes Mal eine Ausrede parat. Also habe ich einen Einbruch in sein Haus geplant. Natürlich nur um das Geheimnis seines Hauses heraus zufinden und zu lüften.

3. Sms Waren zwei Freunde,einer war seltsam,anderer wollte über ihn mehr erfahren.Machte Plan Nachts ins Haus zu gehen.Im Haus angekommen kam Angst auf entdeckt zu werden.Plötzlich taucht Monster auf und schlägt auf ihn ein.Wacht auf merkt war nur ein Traum.

4. Rezept Zutaten: 1 neugierig Junge
                      1. seltsamer Freund
                      2. -3 geschmiedete Pläne
                      3. unheimliche Nacht
                      4. ½ Portionen Angst
                      5. Albtraum

Man beginnt mit dem neugierigen Junge...