NicoleHunziker - 14 Sep 2004

06 Sep 2005 - 11:23 | Version 16 |
MeinKrimi

Berichte

Stundenpläne an der NKSA

An der fakultativ besuchten Schule hört man oft Schüler über den mit relativ vielen Stunden gefüllten Stundenplan reklamieren. In der Grundschule habe man immer einen Nachmittag frei, hingegen zur Kantonsschule, in der man zehn Halbtage den Unterricht besucht und keinen Nachmittag frei hat. „Dazu hat man auch noch viel mehr Hausaufgaben als in der Grundschule!“

Diese Meinung teilt die Mehrheit aller Kantonsschüler. Besonders ärgern sich die diesjährig eingetretenen Schüler über die verlorene Freizeit. Sie sind sich dies nicht gewohnt. Sie haben davon gewusst, nur dass einem eine Woche ohne einen freien Nachmittag ziemlich lang erscheinen kann, waren sie sich nicht bewusst. Sie sind oft am Ende der Woche in den letzten Stunden nicht mehr im Stande normal in der Schule zu sitzen und zu zuhören, geschweige denn etwas richtig aufzunehmen und zu lernen. „Das war anders als wir in der Grundschule in der Mitte der Woche einen Nachmittag frei hatten und uns einwenig ausruhen konnten. Da waren wir nach dem Mittwoch wieder bei Kräften und konnten frisch und munter in den Rest der Woche starten.“

Nun will die Schulpflege eine Studie über die Lernfähigkeit und Ausdauer der Schule machen, um herauszufinden ob die Überanstrengung und die Müdigkeit der Schüler, die Ende Woche immer auftritt, tatsächlich beweisbar sind. Man wird vorerst eine Umfrage im Schulhaus starten und dann wird man versuchen mit den Ergebnissen eine Statistik daraus zumachen. Da es ein ernstzunehmendes Problem ist laut den Schülern, das auch die Noten beeinträchtigt, weil auch Ende Woche noch Prüfungen geschrieben werden, muss jetzt auch der Schulrat miteingeweiht werden.

Wir, die NZA, haben die Studenten selber befragt und es ist heraus gekommen, dass sich viele nicht in der Lage fühlen sich in der Zeit, die sie jetzt noch die Schule besuchen werden, zu überlegen was sie später einmal beruflich machen sollen. „Wir haben zu wenig Freizeit um herauszufinden für was wir uns wirklich interessieren und ausserdem auch zu wenig Zeit um ein wenig zu jobben und sich etwas Geld zu verdienen.“ Wir haben auch einige befragt was ihre Anforderungen wären: „Wir möchten einen freien Nachmittag pro Woche als Pause oder auch einfach etwas weniger Hausaufgaben schliesslich haben wir auch ohne Hausaufgaben genug für die Schule zu tun.“ Ob diese Anforderungen berücksichtigt und erfüllt werden können ist noch unklar.

Wir werden nun die Situation weiter mitverfolgen und sicher wieder hier davon Berichten.

Meldungen

Haselnüsse für Aschenputtel

Märchenland, 13. Dez.1850. Der Prinz berichtet wie er sein Aschenputtel vor der Stiefmutter und deren Tochter gerettet hat. Sie sei ihm am Ball, wo er sich verloben sollte, sofort aufgefallen. Sie habe ihm erst als er sie an Hand ihres Schuhs wiedergefunden hatte, nachdem sie ihm aus unerklärlichen Gründen davon gelaufen ist, von den drei Zauberhaselnüssen die ihr drei verschieden Outfits verliehen haben erzählt. Ohne diesen hätte sie kein Kleid für den Ball gehabt und wäre nie dort erschienen. Der Prinz will nun die Person die für diesen Zauber verantwortlich ist, besonders ehren.

Wave

Fröhliches Beisammensein FCG Aarau,12. Nov. (Nicole Hunziker) Ich rannte um 8.30 Uhr auf meinen Zug und erreichte in knapp. Auf der bekannten Fahrt nach Aarau in den Jugendkreis lehnte ich mich zurück und versuchte meinen Atem zu beruhigen. In Aarau angekommen marschierte ich mit meinen Kollegen, die ich unterwegs traf, zum Gebäude wo der Abend statt finden sollte. Ich begrüsste alle herzlich und dann ging es mit einer Zeit des Worships los. Es folgte ein kurzer Input und schliesslich tauschten wir noch über die vergangene Woche aus und verabschiedeten uns dann. Ich wurde netterweise von einer Kollegin mit dem Auto heimgefahren.

Zur Zeit

Je suis tombée du cheval- Corinnes erster französischer Satz

Die naturliebende und aktive Corinne spielt sehr gerne mit ihrer Gitarre und oft hört man sie dazu mit ihrer kräftigen Stimme singen. Sie hat sehr gerne Kinder und in der Freizeit nimmt sie sich so oft sie kann Zeit um mit ihren Nachbarskinder zu spielen. Ein grosses Hobby von ihr ist ebenfalls das Malen und Zeichnen von Bilder. Auch an den verschiedenen Sprachen dieser Welt und den Kulturen der Länder zeigt sie grosses Interesse. Schon als kleines Kind war sie mit ihrer Familie in Frankreich. Dort entdeckte sie die französische Sprache durch eine eher unglückliche Situation. Sie stürzte beim reiten vom Pferd und zog sich eine Gehirnerschütterung und ein blaues Auge zu. Da musste sie häufig die Frage: „Qu’ est-ce que tu as fait?“ mit dem fleissig erlernten Satz:“ Je suis tombée du cheval.“, beantworten. Dies erfüllte die kleine Corinne zugleich mit Stolz. Auch andere Länder, vor allem Nachbarländer der Schweiz, lernte sie durch die Ferien, die sie dort verbrachte, kennen. Die Ferien und ihre Grosseltern die im Ausland leben sind es auch die sie ein wenig mit ganz Europa verbinden. Als eine Verbindung mit anderen Ländern sieht sie auch die Postkarten, die von Freunden zugeschickt bekommt. Sie findet aber, dass sie leider noch nicht seht viel von Europa gesehen hat. Vor allem der Norden Europas möchte sie noch auskundschaften. Die Länder die sie bereits besucht und bereist hat, haben ihr alle auf eine bestimmte Weise gefallen. Allerdings fühlt sie sich sehr wohl in der Schweiz. Auch das Land selber und seine Vielfalt gefällt ihr. Das Spezielle an der Schweiz, findet sie, ist ihre Neutralität. Corinne ist stolz, dass die Schweiz der EU noch nicht beigetreten ist und unterstützt dies voll und ganz. Die eigene Währung, der Schweizer Franken bedeutet ihr viel, sie findet ihn einfach toll und einzigartig. Für sie ist es langweilig wenn alle Länder die gleiche Währung haben und die Schweiz ist für Corinne alles andere als ein langweiliges Land. Wenn die Schweiz ein Tier wäre, würde sie die Schweiz als eine Kate sehen. Flink, schlau, aber doch gemütlich und manchmal auch als ein kleines Raubtier, das die Krallen herauslassen kann.

Corinne ist ein ziemlich sozialer Mensch. Sie hat sehr gerne Kinder und darum möchte sie sich auch später im Beruf mit Kindern beschäftigen. Ihre Berufsideen sind deshalb Kindergärtnerin oder Lehrerin. Aber auch allgemeines Arbeiten mit Menschen interessiert sie sehr. Für sie wäre ein Beruf wie Physiotherapeutin ebenfalls eine tolle Herausforderung. Selber bezeichnet sie sich als ein sehr toleranter Mensch der seine Mitmenschen annimmt wie sie sind. Einfühlsamkeit, Spontaneität und Grosszügigkeit, diese Eigenschaften zeichnen Corinne aus.

Ihre Familie ist ihr sehr wichtig, vor allem ihr Bruder der sie in vieler Hinsicht als ihr Vorbild sieht. Sie bewundert seine kämpferische Persönlichkeit und für sie ist kämpfen auch der Inhalt ihres Lebensmotto. Schon wenn sie am Morgen aufsteht und noch müde in den Spiegel blickt nimmt sie eine starke kämpferische Haltung an und sagt sich: „ Lass dich durch nichts unterkriegen!“. Später sitzt sie gut gelaunt am Tisch und geniesst ihr Frühstück. Darauf macht sie sich fertig für die Schule und radelt dann mit ihrem selbst bemalten Velo zur neuen Kantonsschule Aarau, die sie seit den Sommerferien besucht. Ihre Mittagspause verbringt sie in der Mensa und geniesst das gemeinsame Essen mit ihren Schulkollegen und Schulkolleginnen. Zugleich hat sie genügend Zeit um mit den Anderen auszutauschen und zu lachen. Sie liebt es in grosser Gemeinschaft zu essen. Am Nachmittag sitzt sie wieder in der Schule und lernt fleissig. Nach der Schule widmet sie sich als erstes ihren Hausaufgaben. Wenn sie diese erledigt hat, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten indem sie Musik macht, sich in einen spannenden Roman vertieft, sich gemütlich vor den Fernseher setzt oder die freie Natur, die ihr seht wichtig ist, geniesst. Ab und zu backt und kocht sie sehr gerne etwas feines. Am Abend nach dem Abendessen, das sie gemeinsam mit ihrer Familie einnimmt, zieht sie sich dann gerne in ihr Zimmer - ihre „Oase der Ruhe“ - zurück und entspannt sich beim „Alleinsein“. Gelegentlich spielt Corinne mit ihrer Familie Gemeinschaftsspiele oder sie bessert ihr Sackgeld mit babysitten am Abend auf. An den Wochenenden sieht man sie immer in Gemeinschaft von Leuten. Seien das ihre Kollegen und Freunde oder sei das ihre Familie, das Wochenende ist für sie da, um Beziehungen zu pflegen. Viel Zeit nimmt sie sich dann auch für ihren Bruder Joel, der wegen seiner Ausbildung zum Informatiker unter der Woche zu beschäftigt ist. So verbringt Corinne Zufrieden ihre Tage.