Rhetorische Figuren

Rhetorische Figuren, auch Stilmittel genannt, werden in der LyrikB verwendet um bestimmte Satzteile oder Stellen hervorzuheben. Die Rhetorik hatte vor allem in der griechischen und römischen Antike einen hohen Stellenwert. Nach und nach wurde sie aber immer mehr zu einem Bestandteil der Poetik. So verwenden sie heute die Autoren zur Verdeutlichung, Veranschaulichung und Ausschmückung einer Aussage. Es gibt zahlreiche rhetorische Figuren.

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Eben weil es so zahlreiche Figuren gibt und wir uns auch nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnten, waren wir zuerst einmal ziemlich überrumpelt von der Aufgabe. Aber nachdem wir uns ein bisschen mehr mit dem Thema befasst haben, wurde alles etwas klarer. Das dachten wir jedenfalls, bis wir uns daran machten, die verschiedenen Figuren, auf die wir uns beschränkt hatten, im Büchlein OidipusB herauszusuchen. Da einige Figuren nicht genau festegelegt sind, waren wir uns mehr als einmal nicht sicher ob es richtig ist, was wir gefunden zu haben meinten. Auch fielen uns bestimmte Redewendungen gar nicht auf, weil sie Bestandteil der heutigen Sprache sind. Nicht gerade geholfen hat uns, dass die Sprache im Büchlein Oidipus komplex ist.

Doch schliesslich hatten wir auch dies geschafft und machten uns daran die Texte auf diese Seite zu bringen. Damit hatten wir zum Glück keine weiteren Probleme.

Ueber die Richtigkeit der auf diesen Seiten gezeigten Figuren kann man sich streiten, darum bitten wir euch, sie mit Vorsicht zu beachten.

Wir haben uns mit folgenden rhetorischen Figuren oder Redewendungen im Bezug auf Ödipus befasst:

Bezeichnung: Beispiel:

AllegorieB ...ein Erlengebüsch, das auf die verlassene Strasse zugeht, vor einem Regen, macht drei Strophen vergessen, redet nicht, bewegt sich auf finstere Art.

AnapherB „Was ist die Welt / Und ihr berühmtes Glänzen?/ Was ist die Welt und ihre ganze Pracht?“ (Hofmann von Hofmannswaldau)

HyperbelB Balken im Auge; eine Ewigkeit warten. Ein Meer von Tränen. „Ich fühle eine Armee in meiner Faust“ (Schiller)

IronieB „Du bist mir vielleicht ein Held!“

MetapherB Das Meer des Lebens. Der Strom des Lichts.

MetonymieB Ein Glas trinken. Im Schiller lesen.

SymbolB Die blaue Blume als Symbol für die Romantik.

VergleichB Er war stark wie ein Löwe.

QuellenangabenB