Hansjörg_Schneider, Silberkiesel, Bastei-Lübbe

Inhalt

GuyKayat ist mit dem Zug unterwegs in die Schweiz, mit im Gepäck: Diamanten. Im Zug wird er das erste Mal nervös, als er den Zöllner sieht, er täuscht einen Hustenanfall vor und verschwindet auf der Toilette des Zugs. Danach schleust er sich ohne weitere Schwierigkeiten bis an den Basler Bahnhof.

Doch schon vor der Übergabe verspürt er wiederum Nervosität und wird dann, bevor die Diamanten den richtigen Besitzer erreichen von KommissärHunkeler und seinem Team am Basler Bahnhof verfolgt. Er rettet sich auf die Toilette und spült die die Diamanten in die Kanalisation.

ErdoganCivil Kanalreiniger bei der Stadt Basel, fand die Diamanten im verstopften Abflusskanal unter denm Basler Bahnhof. Er nimmt die Diamanten mit nach Hause zu seiner Freundin Erika. Diese ist jedoch nicht begeistert von der Sache, da sie glaubt man findet es bald heraus wem die Diamanen gehören und es dann Probleme für sie und Erdogan geben könnte.

Derweil wird der von der Polizei verhaftete Guy Kayat nach einer Befragung wieder freigelassen und begiebt sich in ein Hotel in Basel. Er weiss, er muss die Diamanten wieder beschaffen, die Frage ist nur wie. Die Polizei beschattet ihn. Während Erdogan Civil nocht nicht so genau weiss, was er mit den Diamanten anstellen soll, bricht Guy Kayat bei den Abwasserreingungswerken ein, wird jedoch nicht fündig. Nach einem Erfolglosen Versuch die Diamanten bei einem Juwilier zu Geld zu machen, kriegt Erdogan ein Anruf, er soll die Diamanten zurückgeben, sonst passiert Erika etwas. Geschockt von der Nachricht fährt Erdogan zusammen mit Erika über die Grenze nach Frankreich und wird von Guy Kayat verfolgt.

Erdogan plant in die Türkei zu fliehen und besorgt sich Flugtickets. Die beiden werden aber von Guy Kayat beobachtet und fliehen am nächsten Tag durch den Hinterhof ihres Hauses.

Wertung

Hansjörg Schneiders Silberkiesel ist in einer frischen, leichten Sprache geschrieben und lässt sich hervorragend lesen. Das Buch zieht den Leser ab den ersten Zeilen in den Bann und lässt dank Spannung und nahtlosen Übergängen nicht mehr los. Die Geschichte ist vielschichtig und tiefgründig und man kann an manchen Stellen zwischen den Zeilen weiter lesen. Hinter den schwerelosen Sätzen zeigen sich Satire und politische Anspielungen, sowie viel Witz und Lebensphilosophie. Der Text ist Unterhaltsam und vielseitig, dass heisst, es verlaufen parallel zur Kriminalgeschichte noch andere kleine Geschichten, die dem Buch Kontrast geben und am Schluss zusammenlaufen. Die Ermittlungen sind einfach und realistisch, es werden keine überdimensionale Rätsel gelöst was den Roman glaubhaft und Fassbar und den Fall nicht lächerlich macht.