SonguelsKurzgeschichte

++++Bericht+++

Studenten aus dem Schulzimmer vertrieben!!

Anklage gegen das Verhalten des Biologielehrers!

In der Neuen Kantonsschule Aarau kam es am Dienstag, den 07. September zu einem Konflikt zwischen den Studenten und dem Biologielehrer. Die empörten Studenten wurden ohne Rücksicht aus dem Schulzimmer verjagt. Es wird eine Anklage gegen das unerklärliche Benehmen des Lehrers erstellt. Da die Klassenlehrerin einer Krankheit wegen nicht unterrichten konnte, übernahm dies der Biologielehrer. Beteiligte dieses schrecklichen Ereignisses berichteten, dass der Lehrer schon von der ersten Stunde an einen unsympathischen Eindruck gemacht habe. Vielmals habe er ihnen auch vorgeworfen, dass sie nicht gut genug für diese Schule seien. So schlecht wie er gelaunt, trat er an jenem entsetzlichem Tag ins Schulzimmer und kurz darauf begann er schon wieder an, der gesamten Klasse Vorwürfe zu machen. Ein junger, tapferer Student stand darauf auf und teilte ihm mit, dass er die Klasse mies behandle, was dem Lehrer ganz und gar nicht passte. Dieser verlor den Verstand, packte denjenigen und alle anderen Studenten und warf sie aus dem Schulzimmer. Die Studenten konnten lange Zeit nicht realisieren, was gerade vorgegangen war. Da sie ungerecht behandelt wurden, entschieden sie sich, diesen Vorfall dem Schuldirektor zu melden und eine Anklage zu erstellen, damit der Biologielehrer nie wieder in diesem Beruf tätig sein kann. Zurzeit ist die Klassenlehrerin wieder gesund, worüber die Klasse natürlich sehr froh ist. Die Anklage ist nun erstellt. Man wartet gespannt auf das Resultat.

Das ist nur die Spitze des Eisbergs!

So lautet die Antwort der 17-jährigen Marita auf die Frage, wie es sich in einem Austauschjahr anfühlt. Mit singen hat alles begonnen. Die damals noch kleine Marita liebte es zu singen und entdeckte dadurch die Fremdsprache. Schon kurz nach dem 7. Lebensjahr, besuchte sie den Schulunterricht nur noch auf englischer Sprache, was natürlich von Vorteil war. Heute spricht sie schon fast so gut Englisch wie ihre eigene Muttersprache Estnisch. In Estland hatte es hübsche 17- jährige nicht einfach. Das Schulsystem dort ist viel strenger. Morgens besuchte sie die Grundschule. Nach diesem anstrengenden Tag, musste sie noch zur Musikschule. Als wäre dies nicht schon genug, besuchte sie von Zeit zu Zeit noch den Tanzunterricht. Übermüdet wie sie war, kam sie nach Hause und durfte noch ihre Hausaufgaben lösen. So erging es Marita fast jeden Tag. Nach ihrem 17. Lebensjahr hatte sie genug davon, worauf sie beschloss, alles zurückzulassen und neue Herausforderungen anzunehmen. Dies wurde von ihrer Familie, die es für eine einmalige , gute Chance hielt, bestens unterstützt. Die übermüdete Estländerin wollte ein neues Land, neue Sprachen und neue Leute kennen lernen. So wollte sie ein Austauschjahr machen und ihre Entscheidung fiel auf die kleine aber interessant Schweiz. Sie fühlte sich von der Schweizer Kultur beeindruckt und wollte ihr Wissen über diesen Staat bereichern. Nun ist die 17- jährige schon seit einigen Monaten hier und lebt seine Träume. Sie fühlt sich in bestem Zustand, was natürlich sehr wichtig ist. Denn anfangs diese Jahres, hatte Marita etwas Schwierigkeiten mit der Klasse, da sie kein Deutsch verstand und die Schweizer Schüler sich nicht gewohnt waren, sich auf Englisch zu unterhalten. Nun aber ist auch dieses Problem überwunden und sie führt ein tolles Leben. Etwas Wertvolles fehlte ihr jedoch, ihre Familie. Diesen Lücken versuchte sie durch die Liebe ihrer neuen Austauschfamilie zu füllen, was ihr bisher auch sehr gut gelungen ist. In kurzer Zeit hat diese liebevolle Familie das junge Mädchen in ihre Herzen eingeschlossen und so ist ein vertrautes Familienverhältnis herangewachsen. Die Sehnsucht nach ihrer eigenen Familie ist nun geringer.

Der Alltag der neuen Austauschschülerin in der Schweiz ist ihrer Sicht nach weniger streng. Heute muss sie nun nicht mehr bis spät in die Nacht zur Schule und darauf hin noch Hausaufgaben machen. Nun hat sie mehr Freizeit und kann mal richtig Zeit für sich und ihre Freunde nehmen. Ihr Tag beginnt um 6.30 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück muss sich die hübsche 17- jährige schon wieder auf den Schulweg machen. Im Zug hat sie , während der zehn Minuten langen Fahrt, Zeit , um sich vom Bett auf den heutigen Tag umzustellen. Am Bahnhof in der grossen Stadt Aarau angekommen, muss sie zuerst noch bis zur Schule laufen. Nach dem kleinen Marsch beginnt nun der Schultag. Den mühsamsten Teil hat sie nun hinter sich. Der Unterricht selbst fällt ihr nicht mehr so ansträngend wie früher. Denn zu Beginn konnte sie kaum Deutsch und musste sich im Unterricht erst recht konzentrieren, damit sie nur ein kleines Bisschen verstehen konnte. Dies führte zur Ermüdung, so dass sie am Abend kaputt war. Nun aber hat sie auch diese Zeiten hinter sich. Was sie auch von Vorteil findet, sind die Zwischenstunden, in denen sie Zeit hat, ihre Aufgaben zu lösen. So hat sie es am Abend nicht so streng. Dieses Austauschjahr in der unabhängigen Schweiz hat ihr auch gezeigt, dass ein Stadt alleine geführt werden kann ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Deshalb ist sie der Meinung, dass die Vereinigung der europäischen Städte nicht nötig sei. Das eigentliche Ziel dieser Organisation ist ein vereinigtes Europa. Das soll heissen, dass alle Staaten dieser Vereinigung zusammenhalten um ein moderneres Europa mit derselben Währung zu schaffen, Somit wird auch das Reisen innerhalb dieses Bündnisses viel einfacher ergehen. Da Marita selber in einem Staat lebte, das erst gerade dieser Vereinigung beigetreten ist , kann sie sehr gut sagen, ob es von Vorteil oder Nachteil ist dort beizutreten. Nicht nur Estland, sondern fast alle armen europäischen Länder hat diese Organisation nichts mehr gebracht, als ein noch grösseres Elend. Mit der Einführung des Euros wurde alles teurer, was schlussendlich dazu führte, dass man begann Zucker oder anderes chemisch herzustellen. Die 17- jährige hat schon mehrere europäischen Städte besucht und kennt auch die Situation dieser Länder. Diesen Ländern wurde vieles versprochen, das aber nicht eingehalten worden ist. So kommen wir zum Entschluss, dass die Vereinigung der europäischen Städte nur denjenigen Staaten etwas bringt, welche reich genug sind. Doch auch diese Staaten können es überleben, ohne dieser Vereinigung beizutreten. Nehmen wir ein Beispiel an der Schweiz.

Wollt auch ihr neue Herausforderungen annehmen, so versucht es doch einmal mit einem Austauschjahr!!!!!!!!