ThusharasKurzgeschichte

Überfüllte Mensa und lange Warteschlange vor der Mensa

30 Aug 2005 - 11:32 | Version 16 |

Die Schüler/-innen empfinden das lange Anstehen vor der Mensa mühsam und deshalb braucht es dringend eine Vergrösserung der Mensa der Neuen Kantonsschule Aarau.

Aarau, 14 Nov. (t.Th-ag)

Die hungrigen Schüler der Neuen Kantonsschule Aarau strömen um 12 Uhr sofort in die Mensa. Doch kaum ist man dort angekommen, steht man mindestens 15 Minuten an, um das Menü zu erhalten, da die Mensa zu klein und die Warteschlange schon vor Beginn der Mittagspause beginnt. Auch die Mensa ist sehr überfüllt, so man kaum Sitzplätze finden kann.

Das Schulhaus am Mittag
Wie auch in anderem Gymnasium sieht man auch in der Mensa der Neuen Kantonsschule Aarau eine Menge von Schüler/-innen am Mittag, die sich bemühen ihr Mittagessen so schnell wie möglich zu bekommen. Auffällig ist es sehr, wie jeder Schüler um seinen Platz kämpft. Sie versuchen den Lehrer in der letzten Stunde vor der Mittagspause zu überreden, die Lektion 5 Minuten früher zu beenden. Da die Mensa ständig überfüllt ist müssen sich die Schüler, die sich keinen Platz ergattern konnten, im Gang auf dem Boden oder draussen zu Recht machen. Im Winter ist es noch schlimmer, weil die Schüler draussen keine Plätze zur Verfügung haben.

Wie gross sind die Chancen einen Platz zu haben?
„Man hat Glück, wenn der Lehrer von der vorherigen Lektion vor der Mittagpause 5-10 Minuten früher gehen lässt. Man findet dann schnell Plätze und wir können sogleich für andere Schüler besetzen“, kommentiert eine Schülerin, die jetzt in der Mensa einen Platz gefunden hat und sich auf das Essen freut. Im Winter befinden sich die meisten Schüler in der Mesa, da sie in der Kälte ungern raus wollen. Im Sommer hingegen entscheiden sich viele in die Stadt zu gehen, um dort ihr Essen zu besorgen, da sie Mensa zu klein und unangenehm finden.

Eine Vergrösserung ist sehr nötig
Um dieses Problem zu verhindern, muss man dringend die Mensa vergrössern. Nach den Meinungen der Schüler sollte sich die Schulpflege ernsthaft überlegen, dieses Problem zu lösen.


"Diwali- ein indisches Fest"

Zürich, 14. Nov. Ein wunderschönes indische Fest der Lichter, Diwali, fand gestern in Zürich statt. Das Fest ist um 18 Uhr eröffnet. Dort versammelte sich mehr als 200 Leuten; vor allem die Hindus. Die Schweizern waren auch dort, denn sie interessierten sich an dieses Fest. Mit einer Zeremonie fing es an und die Lampen wurden angezündet. Es sah wunderschön aus im Abendlicht. Folglich gab es auch Feuerwerken und Tanzen.

Diwali ist ein Fest der Lichter. Sie schmücken ihre Häuser mit Öllampen, um den Sieg des Guten über das Böse durch das licht über die Dunkelheit zu symbolisieren. Die Hindus feiern dieses Fest jedes Jahr, sowie die Christen Weihnachten Feiern.


„Junge dynamische Saxophonistin“

„Zuhause sein, mit meiner Familie, macht mir sehr viel Spass!“ sagt die junge Saxofonistin Alexandra Döbeli, die mit ihrer Familie eine „Familienband“ hat. Ihr Vater spielt Bass, ihre drei Brüder spielen Schlagzeug, Trompete und Akkorden, ihre älteste Schwester Piano und ihre jüngste Schwester verschiedene Blockflöten. Zusammen herrscht eine ausgezeichnete Laune in dieser Familie. Während sie spielen, bereitet ihre Mutter ein schmackhaftes Essen vor, denn die „Band“ wird nach dem Üben sehr hungrig.

Sie besucht seit August 2004 die neue Kantonsschule in Aarau. Es sei nicht sehr abwechslungsreich, findet sie. „Es gibt sehr viel zu lernen, vor allem für die Proben muss man richtig schaffen.“

Alexandra’s Schulalltag sieht so aus: Zwischen 6 und 6.30 Uhr steht sie auf, (ausser, wenn sie eine Prüfung hat, dann steht sie schon um 5 Uhr auf, um fleissig zu lernen.). Dann geht sie zusammen mit ihrer besten Freundin Nicole mit dem Tram in die Schule, wobei sich die Freundinnen immer etwas zu erzählen haben. Morgens hat sie normal Schulunterricht und über Mittag versucht sie, wenn möglich, nach Hause zu gehen, weil ihre Familie ihr sehr viel bedeutet. Sonst isst sie in der Mensa der neuen Kantonsschule. Am Nachmittag hat sie wieder Unterricht, und danach geht sie mit Nicole nach Hause. Manchmal machen sie im Tram die Hausaufgaben, dann haben die beiden zu Hause nicht mehr viel zu tun.

Mich hat es beeindruckt, dass diese Kantischülerin für ihre Familie immer Zeit findet. Wenn Alexandra zuhause ist, spielt sie Saxofon. Das beruhigt sie sehr und lässt ihre Müdigkeit schnell verschwinden. Am Abend isst sie immer mit ihrer Familie. Anschliessend geht sie lernen und spielt manchmal zusammen mit der „Familienband“, was ihr sehr viel Spass macht. Wenn sie noch Zeit hat, kontrolliert sie ihre Mails und chattet im Internet. Was sie NIE vergessen wird, ist ihrem Freund zu telefonieren. Ohne ihn geht es einfach nicht. Er ist sehr wichtig für sie. Danach fängt der Tag wieder von vorne an...

In den Ferien nimmt sie es viel lockerer. Morgens schläft Alexandra viel länger und dann verbringt sie Zeit mit ihrer Familie. Sie macht viel mit Kolleginnen ab; zum Einkaufen gehen oder um mit ihnen zu schwatzen. Wenn sie für sich alleine Zeit braucht, geht sie in die Natur oder zum Joggen. Sonst ist sie mit ihren Geschwistern zu Hause. Alexandra ist froh, dass sie so viele Geschwister hat, weil sie alle immer hilfsbereit sind. Zum Reden hat sie ihre Mutter oder Schwester, nur leider ist ihre Schwester nicht immer zu Hause, da sie eine Lehre macht. Auch Sport treibt sie gerne, vor allem Mannschaftssport wie z.B. Volleyball. Natürlich spielt auch die Musik eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

Alexandra will gerne einige Sprachen mehr oder weniger perfekt beherrschen können. Ganz sicher will sie fünf Sprachen lernen, nämlich Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch. Da sie eines Tages auch im Ausland arbeiten will, ist es ihr sehr wichtig, mit anderen Leuten in der jeweiligen Sprache kommunizieren zu können. Alexandra hat noch keine bestimmten Zukunftspläne. Sie möchte vor allem einen guten Matura-Abschluss. Sie würde gerne Arbeitserfahrungen sammeln und mit diesem Geld in die Ferien gehen, um ihre Lieblingsorte zu besichtigen. Danach will sie an der Fachhochschule das Fach Sozialkunde belegen oder in Frankreich studieren. Um ihr musisches Talent zu fördern, möchte sie später einmal eine Ausbildung an einer Jazzschule absolvieren.

Zur EU: Wäre die Schweiz in der EU vertreten, würde ihr die Entscheidung leichter fallen, da sie in einem beliebigen europäischen Land studieren oder arbeiten könnte. So wären auch die Diplome international anerkannt. Grundsätzlich ist Alexandra aber gegen einen Beitritt in die EU, da keine eigene Meinung mehr eingebracht werden könne. Die Schweiz müsste dann das machen, was die EU sagt und könnte nicht mehr selber freie Entscheidungen treffen. Aber viel wisse sie nicht über die EU.

Zur Schweiz: Alexandra fühlt keine allzu grosse Verbindung zur Schweiz. Was sie hier in der Schweiz besonders gut findet ist, dass dies ein sicheres und sauberes Land ist, im Vergleich zu z.B. Frankreich. Ihre Erfahrung zeigt jedoch auch, dass in anderen europäischen Ländern die Sachen viel billiger sind als in der Schweiz (z.B. Lebensmittel, Kino, Kleider etc.). Weil sie an anderen Kulturen interessiert ist, findet sie es gut, dass es an den Hochschulen viele ausländische Student/-innen gibt. Sie will lieber im Ausland arbeiten, um sozial benachteiligten Menschen zu helfen. Am Liebsten in Brasilien. Sie bewundert die brasilianische Kultur und es fasziniert sie einfach. Deshalb würde sie dort sehr gerne einen Sozialeinsatz machen und den dortigen Lebensstil näher kennen lernen.