ProbeSchreibtestTobias

**HALLO smile cool wink frown, sad smile big grin Wie gohts?????***

Oisi Klass!!

Yasmin Berglas, Gabriela Bollmann, Nicolas Brunner, Lisa Eigenmann,

Lilian Fehlmann, Florence Forster, Denise Graf, Winnie Gut,

Eva Hofmann, Andreas Meier, Martin Michel, Nicole Notter,

Jennifer Nussbaum, Stephanie Nussbaumer, Maria Padrutt, Isabelle Reding,

Carina Sommer, Tobias Staubli, Noe Stoll, Mikela Szolanski,

Janagan Thillainathan, Joseline Walther, Nadja Walti

1B(2005)

+++++Fotos siehe Link unten

ProbeSchreibtestTobias

+++Piano-Mann

+++++1. Innerer Monolog

Was soll ich nur tun?

Wie konnte mir das passieren? Ich war doch immer so ein guter Kellner und nun wurde mir einfach fristlos gekündigt. Könnte ich doch alles rückgängig machen. Und alles begann nur wegen diesem blöden Streit mit Claudette, mit der ich seit 2 Jahren zusammen lebe. Sie ist eine wunderbare Pariserin, aber manchmal einfach zu eitel und zu stolz. Ja zu stolz. Und nur weil ich einmal von einer anderen Frau schwärmte, entstand schon ein Streit, der mit der Trennung und dem Rauswurf aus ihrer Wohnung endete. Sie ging mir heute einfach nicht aus dem Kopf. Und dieser fette, verwöhnte Gast reklamierte bei meinem Chef. Und mein geldgieriger und herzloser Chef entliess mich ohne mit der Wimper zu zucken. Wie kann man nur so wenig Mitgefühl haben. Er weiss doch genau dass ich das Geld angewiesen bin.

Was soll ich nun tun?

Von meinen Eltern zu Hause in Waldmünchen bin ich verstossen worden, weil ich es bevorzugte in die Metropole Paris zu ziehen um ein abenteuerliches leben zu führen anstatt ihr Gut zu erben und ein stinkiges, langweiliges und sehr anstrengendes Leben als Bauer zu frönen. Was hat mein Leben noch für einen Sinn? keinen . Der Job ist weg, die Frau meines Lebens ist weg und ein Zuhause habe ich auch keines mehr. Weder in Paris noch in Waldmünchen.

Was soll ich nur tun?

Es hat keinen Sinn mehr. Ich habe alles, was mir wichtig ist innerhalb eines Tages verloren. Verdammt noch mal. Herr wie kannst du mir das nur antun?! Habe ich das wirklich verdient?

Was soll ich nur tun?

Es hat nur wirklich keinen Sinn mehr. Das Leben. Eigentlich ein schönes Leben. Bis jetzt. Es hat keinen Sinn mehr. Es gibt keinen Ausweg mehr. Ich muss es tun. Aber ich kann es nicht tun. Ich muss es aber tun.

+++++2. Erlebte Rede

Was sollte er nur tun?

Wie konnte ihm das passieren? Er war doch immer so ein guter Kellner gewesen und nun ist ihm einfach fristlos gekündigt worden. Könnte er doch alles rückgängig machen. Und alles hatte nur wegen diesem blöden Streit mit Claudette begonnen, mit der er seit 2 Jahren zusammen lebte. Sie war eine wunderbare Pariserin, aber manchmal einfach zu eitel und zu stolz. Ja zu stolz. Und nur weil er einmal von einer anderen Frau geschwärmt hatte, war schon ein Streit entstanden, der mit der Trennung und dem Rauswurf aus ihrer Wohnung geendet hatte. Sie war mir heute einfach nicht aus dem Kopf gegangen. Und dieser fette, verwöhnte Gast hatte bei meinem Chef reklamiert. Und mein geldgieriger und herzloser Chef hatte mich ohne mit der Wimper zu zucken entlassen. Wie konnte er nur so wenig Mitgefühl haben. Er wusste doch genau dass er auf das Geld angewiesen war.

Was sollte er nun tun?

Von seinen Eltern zu Hause in Waldmünchen war er verstossen worden, weil er es bevorzugt hatte in die Metropole Paris zu ziehen, um ein abenteuerliches Leben zu führen anstatt ihr Gut zu erben und ein stinkiges, langweiliges und sehr anstrengendes Leben als Bauer zu frönen. Was hatte sein Leben noch für einen Sinn? keinen . Der Job war weg, Die Frau seines Lebens war weg und ein Zuhause hatte er auch keines mehr. Weder in Paris noch in Waldmünchen.

Was sollte er nur tun?

Es hatte keinen Sinn mehr. Er hatte alles, was ihm wichtig war innerhalb eines Tages verloren. Verdammt noch mal. Herr wie konntest Du ihm das nur antun?! Hatte er das wirklich verdient?

Was sollte er nur tun?

Es hatte nur wirklich keinen Sinn mehr. Das Leben. Eigentlich ein schönes Leben. Bis jetzt. Es hatte keinen Sinn mehr. Es gab keinen Ausweg mehr. Er musste es tun. Aber er konnte es nicht tun. Er musste es aber tun.

+++++3. Auktoriales Erzählverhalten

Der Abend neigte sich dem Ende zu und die Gassen von Kent leerten sich allmählich. Alle Leute, allen voran die Männer, zog es vor den Fernseher, denn heute fand das Sportereignis des Jahres statt. Nur beim Bahnhof herrschte noch reges Treiben. Züge trafen im Fünf-Minuten-Takt ein und die Passagiere strömten wild durch einander. Um 18:30 Uhr traf der Eurostar aus Paris ein und eine grosse Traube aus blau gekleideten Fussball-Fans pilgerte Richtung Fussball-Stadion, um dem Fussballmatch, der heute um 20:15 stattfand, beizuwohnen. Es waren französische Fussballanhänger, die ihre Mannschaft im heutigen Spiel unterstützen wollten. Es ging um die WM-Qualifikation und England benötigte einen Sieg um ihr Ziel noch zu erreichen. Frankreich war schon gesetzt, dachte aber nicht im leisesten daran England ein Geschenk zu machen. Aber unter all den fussballbegeisterten Menschen befand sich ein junger, blonder Mann, der viel wichtigere Sorgen hatte, als dieses Spiel. Denn für ihn stand mehr als nur die WM-Qualifikation auf dem Spiel. Für ihn gang es ums Überleben. Er kam auch mit dem Eurostar aus Paris und trottete nun langsam und ziellos durch die Gegend. Mit geneigtem Kopf schlurfte er zum Bahnhof Kiosk. „ Ja, was wollen sie?“, fragte die Verkäuferin freundlich und weil sie keine Antwort bekam, fügte sie dann mit etwas lauterer Stimme, „hmhm,ja, was darf es sein?!“ hinzu. Der blonde Mann schreckte verwirrt auf und antwortete mit stockender Stimme und unverkennbarem französischen Dialekt: „Isch hätte gerrrne aine Flasche Wodka.“ „Gut das macht dann1Pound“, kam die prompte Antwort. „Bien, dann nähme isch zwai.“ Der Franzose zückte 2 Pounds, die noch an seine letztjährigen Ferien hier in kent erinnerten, aus seinem Portemonnaie und streckte sie der Kassiererin entgegen. „Halt,halt, sind sie denn überhaupt schon 18?“ „Natürrlisch“, entgegnete der blonde Mann und zückte missmutig seinen Pass. Natürlich war er schon 18, er war nämlich schon 20, was dann auch die engländische Kiosk-Frau nach längerem Pass-Studium erkannte. „Es tut mir Leid“, entschuldigte sie sich und der blonde Jüngling, der im Pass unter dem Namen Kaspar Hauser verzeichnet ist lässt ein leises „schschon gut“ ertönen und geht davon. Er verliess die mit Menschen überfüllte Bahnhofhalle und trat aus der stickigen, nach Schweiss und Hektik riechenden Bahnhofsluft hinaus in die frische Luft. Er zog die Luft tief ein und ein Gefühl von Freiheit durchströmte seine Lungen. So verweilte er einige Momente und auf diese Weise tankte er wieder Kraft auf um seine wichtige Mission zu beenden.

Und dann marschierte er los, bewaffnet mit einer Flasche Wodka in der linken Hand und einer Flasche Wodka in der Rechten Hand. Aber um so mehr der Inhalt seiner Wodka-Flaschen schwand desto kleiner wurde auch sein Selbstvertrauen und sein anfänglich so aufrechter und fröhlicher Gang mündete immer mehr in ein Torkeln. Er suchte halt und fand in bei einer Parkbank.Er setzte sich. Unzählige Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf: 'Werde ich wohl mein Ziel erreichen ? Werde ich es wohl durchstehen? Oder wird mein Schwindel wohl auffallen?'

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_Gute Idee, den Satz 'Was Sollte er nur tun?' leitmotivisch zu verwenden, d.h. immer wieder zu wiederholen. Einzelne Details, die Sie selber erfinden, wirken ebenfalls überzeugend. Im Allgemeinen ist der Text noch zu sehr allgemein gehalten, es fliesst zu wenig äussere Handlung ein._

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