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Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt wurde am 5. Januar 1921 als Sohn eines protestantischen Pfarrers in Konolfingen im Emmental geboten. Im Jahr 1935 zog die Familie nach Bern um. 1941 schloss er die Schule mit der Matura ab. Nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik in Bern und Zürich, wurde er Zeichner und Theaterkritiker.

Am 11. Oktober 1946 heiratete er die Schauspielerin Lotti Geisler. Am 6. August 1947 kam das erste Kind zur Welt, Sohn Peter. Am 19. September 1949 folgte die Geburt von Tochter Barbara. Im Jahr 1950 bekam er die Diagnose Diabetes. Ein Jahr darauf war die Geburt der zweiten Tochter Ruth am 6. Oktober.

1952 zog er nach Neuchâtel. Er schrieb Kriminalromane, Kabaretttexte und Schauspielstücke. Im Jahr 1954 machte er erste Erfahrungen als Regisseur. In diesem Jahr konnte er auch seine erste Ehrung entgegennehmen. Er bekam den Literaturpreis der Stadt Bern für die Komödie: „Ein Engel kommt nach Babylon“.

Nach dem Kuraufenthalt im Jahr 1958 folgten Reisen in Europa und Amerika. Er schrieb viele Bücher und Stücke bis ihn 1969 ein Herzinfarkt einholte. Zu dieser Zeit war er mit Werner Düggelin in Basel Theaterdirektor. 1975 musste er einen Krankenhausaufenthalt einlegen, bevor er wieder durch die Welt reisen konnte.

Im Jahr 1983 starb seine Frau Lotti. Nach einem Jahr heiratete er Charlotte Kerr. Nun folgten wieder Preis auf Preis. Im Jahr 1989 vermachte Friedrich Dürrenmatt seinen ganzen literarischen Nachlass der Schweizer Eidgenossenschaft, unter der Bedingung, dass sie ein schweizerisches Literaturarchiv gründet.

Am 14. Dezember 1990 starb Friedrich Dürrenmatt an Folgen eines Herzinfarkts in seinem Haus in Neuchâtel. Am 11. Januar 1991 veranstaltete man eine Gedenkfeier im Berner Münster und im Jahr 2000 wurde in Neuchâtel das Dürrenmatt-Zentrum eröffne

-- EstherWobmann - 29 Jan 2003