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Vespasian

Ein kaiserlicher Pfennigfuchser.

Titus Flavius Vespasianus, am 17. November 9 nach Christus bei Reate, dem heutigen Rieti, als Sohn eines Ritters geboren, stieg rasch in hohe zivile und militärische Ämter auf. 66 übernahm er den Oberbefehl im jüdischen Krieg, dessen erfolgreiche Beendigung er seinem Sohn Titus überließ, nachdem ihn das Ostheer zum Kaiser aufgerufen hatte (69).

Sein Sieg über das Heer des Kaisers Vitellius bei Betriacum machte ihn zum Alleinherrscher, und gleich packte er die Reorganisation des zerrütteten Staatsgefüges mit der notwendigen Weitsicht und Härte an. Vespasian war ein sparsamer Herrscher, verfocht eine rigorose Steuerpolitik (die Besteuerung öffentlicher Abtritte kommentierte er mit den Worten "Geld stinkt nicht !") und sorgte neben einer Heeresreform für die Ausweitung des Beamtentums auf Provenziale. Die Wiederherstellung geordneter Staatsfinanzen erlaubte ihm schließlich die Errichtung prachtvoller Bauten, von denen das Kollosseum in Rom am bekanntesten ist. Als Vespasian am 24. Juni 79 in Rom starb, folgten ihm seine Söhne Titus und Domitian nacheinander auf den Thron.

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-- AndreasBucher - 21 May 2003