Einleitung:

Die genauen Ursprünge der altägyptischen Kultur lassen sich nicht mit Sicherheit angeben. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass die frühen Bewohner des Niltales von den Kulturen Vorderasiens abstammen. Wenn man die Entwicklung der ägyptischen Kultur und ihrer Grundlagen beschreiben möchte, ist man größtenteils auf archäologische Funde wie Ruinen, Gräber und Monumente angewiesen. Hieroglypheninschriften haben wertvolle Informationen geliefert.

Frühzeit (3150-26869):

Klimatische Veränderungen aufgrund der letzten Eiszeit zwangen die Nomadenstämme, näher am Wasser zu siedeln. Es entstanden größere Ortschaften, die als sogenannte "Gaue" verwaltet wurden. Bis zur Verschmelzung von Oberägypten (der Süden) und Unterägypten (Norden) war es ein langer Weg. Als 1. Pharao der 1. Dynastie wird heute Narmer oder Menes genannt, wobei noch heute streitig ist, ob es sich hierbei wirklich um ein und dieselbe Person handelt. Auch das lebenswichtige Bewässerungsystem des Nils war bereits sehr gut ausgebaut und glich einem Netz aus Kanälen und Gräben um die Felder zu bewässern. Zu dieser Zeit gab es bereits Handelsbeziehungen (Möbel und Tongefässe) nach Asien und den Mittelmeerinseln. Eine Einwanderungswelle von Völkern aus dem Norden führte zu neuen Ideen und ließ den Staat aufleben. Gleichzeitig änderte sich jedoch auch das politische Klima. Es gibt Zeugnisse von langwierigen kriegerischen Streitigkeiten zwischen dem Süden und dem Norden, wobei Oberägypten den Sieg davon trug und die Herrschaft über beide Länder für sich beanspruchte. Ungefähr zu dieser Zeit wird auch die Erfindung der Schrift vermutet - den Hieroglyphen (1). Die Mathematik wuchs ebenfalls aus den Kinderschuhen heraus und ein Kalender mit 365 Tagen wurde eingeführt.

Zusätzliche Links:

http://www.aegypteninfo.de/

Fussnoten

(1)Hieroglyphen http://www.selket.de/hieroglyphen.htm (2)Götter http://www.selket.de/goetter.htm

-- AstridFrey - 30 Oct 2002 und Philipp Frei, Andreas Künzli, André Grüter