Es war eine harte, aber sehr "lustige" Zeit. Ich muss sagen, sogar die schönste meines Lebens. Im folgenden Text möchte ich ihnen meinen Alltag ein wenig näher bringen.

Nach dem Aufstehen um 5 Uhr musste ich zuerst zu Hause Dienst leisten. Nach diesen kurzen Arbeiten, durfte ich endlich in meine geliebte deutsche Schule. Das war das Grösste. Unsere Schule verstand es noch uns zu erziehen. Sie lehrte uns Ordnungsliebe, Dankbarkeit, Fleiss , Korrektheit und vor allem lehrte sie uns die Bedeutung unseres deutschen Reiches. Wir waren es, welche schon so oft Ordnung in der Welt schufen. Dank UNS ist die Welt das, was sie heute ist. Wir sind die Lieblinge der Nation. Unsere Generation wird später über das Schicksal der Erde entscheiden. Unsere jetztigen Feinde sollen schon jetzt vor uns zittern, denn wir sind diejenigen, die über sie bestimmen. Es ist besser auf unserer Seite zu stehen, als gegen uns.

Das Turnen, mein absolutes Lieblingsfach unserer geliebten deutschen Schule. Dort lehrten sie uns das Kriegsspielen. Dort wurde mir klar dass es das Ziel war, uns zu einer richtigen Männergemeinschaft zu erziehen. Unser Land verstand es die Jugend zu erziehen.

Was ich immer noch nicht verstehen kann, ist, dass die Mädchen damals jammerten, sie haben zu wenig Rechte. Sie haben das höchste aller Rechte, nein sogar das Privileg, Krieger für unser geliebtes Land zu gebären, welche später im Krieg gerade solche beschützen werden, welche diese Aufgabe haben. Also, auch Frauen sind ein Teil unserer Ideologie, nein besser noch eines Traumes, welcher alle Länder anstreben, aber nur wir früher oder später verwirklichen werden.

Zum Schluss möchte ich noch einmal meine Dankbarkeit gegenüber unserem heilig geliebten Vaterland ausdrücken. Ich weiss nicht, wie man der jüngeren Generation ein heiligeres Geschenk als den Patriotismus lehren kann.

verfasst im Jahre 1921

-- EnzoPavese - 04 Dec 2002 Natinalhymne

Bemerkung: Also Herr Schaufelberger hat deinen Link zu der Nationalhynmne sehr gut gefunden!