Die goldene Finanzierungsregel

Das Problem der Staatsverschuldung sieht wie folgt aus: Teufelskreis.jpg

Aus diesem Grund wachsen die Staatsschulden erheblich an, weil noch zusätzlich Zinsen, zu den noch sonstigen Staatschulden bezahlt werden müssen.

Die goldene Finanzierungsregel ist eine Richtlinie für eine akzeptable Staatsverschuldung.
  • Sie besagt, dass die Höhe der Budgetdefizite die Höhe der Staatsinvestitionen nicht übersteigen sollte.
Hier die staatliche Schuldenquote der Schweiz in der Vergangenheit: Das BIP ist immer höher als die totale Staatsverschuldung

staatlicheSchuldenquoten2.jpg

+ Jedoch sind Kredite für investive Zwecke (Infrastrukturinvestitionen) gerechtfertigt, da sie zum wirtschaftlichem Wachstum beitragen und zu höheren Erträgen in Form der daraus resultierenden Steuereinnahmen führen. Diese Erträge kommen künftigen Generationen zugute.

- Kredite, die zur Finanzierung von Konsumentenausgaben dienen sind jedoch problematisch. Beispiele: Sozial-, Personal-, oder Rüstungskosten

  • Jedoch nicht nur der Bund braucht Richtlinien für Finanzierungen, sonder jeder Betrieb und Haushalt. Natürlich aber nicht in dem Ausmasse des Staates. Die Regel nach der sie sich richten können ist auch die goldene Finanzierungsregel. Sie ist identisch mit dem Anlegedeckungsgrad 2. Wobei die Kennzahlen einer Unternehmung ihre finanzielle Situation im Vergleich zeigen.

AnlagegradE

Rechenbeispiel einer UG für Kennzahlen (Anlagegrade) -- CarmenSchilliger - 19 Feb 2003