Monroedoktrin 1823

Abstract

Aus der Botschaft des Präsidenten Monroe an den Kongress: Unsere Politik lässt eine Einmischung in den europäischen Mächtekampf nur zu, wenn wir ernstlich bedroht oder unsere Rechte geschmälert werden. Wenn aber eine Regierung, deren Unabhänigkeit wir anerkannt haben, angegriffen wird, sehen wir das auch als eine unfreundliche Gesinnung gegen die uns (USA). vgl. The Monroe Doctrine

Aufgaben

Aufgabe 1 Beschreiben und bewerten sie Monroes Charakterisierung einer "idealen" aussenpolitischen Strategie!

  • USA mischt sich nicht in Angelegenheiten anderer Staaten ein, diese sollen sich jedoch auch nicht bei ihnen einmischen. (-> Isolationismus)

Aufgabe 2 Welches Verhältnis zwischen Innen- und Aussenpolitik, welche Stellung der USA in der Welt und im damaligen Mächtesystem kommt im Konzept des Isolationismus zum Ausdruck?

  • Aufgrund der grossen Probleme hat die Innenpolitik gegenüber der Aussenpolitik Vorrang. Sie wollen ihre Stellung im Mächtesystem behalten und nicht in Kriege verwickelt werden. Dies können sie mit Isolationismus am besten durchsetzen.

Aufgabe 3 Betrachten sie dabei das Monroe-Doktrin vor dem Hintergrund britischer Kolonialgeschichte und des Unabhängigkeitskrieges!

  • Bei der Loslösung von England erklärten die USA ihre Unabhängigkeit. Folglich können sie sich mit anderen,von ihnen als unabhängig anerkannten Staaten identifizieren und sehen in einem Angriff gegen diese ebenfalls eine feindliche Gesinnung gegen sie.

-- DavidBurkhardt, SaschaNlabu, LucaHuesler - 30 Oct 2002