Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen, eine Gefahr für den Weltfrieden?

Saddam Hussein stellt auch weiterhin chemische und biologische Waffen her. Eine unberechenbare Gefahr, da sich das Massenvernichtungspotential in den Händen eines skrupellosen Diktators ist. Ein gezielter und effizienter Militärschlag gegen die bedrohende Gefahr, ist die einzige Sprache die ein Diktator, wie Saddam, versteht.

Bei der Einschätzung von Saddam Husseins Aufrüstung und Massenvernichtungswaffen kommt die britische Regierung in ihrem Irak-Dossier, gestützt auf die Arbeit des Geheimdienstes, zu folgenden Schlüssen: Der Irak produziert weiterhin Wirkstoffe für chemische und biologische Waffen; zu diesem Zweck sind auch mobile Labors eingerichtet worden. Es bestehen militärische Pläne für den Gebrauch dieser Waffen und ein Teil von ihnen kann innert 45 Minuten eingesetzt werden. Der Irak hat heimlich versucht, Technologien und Material zu erwerben, die zur Herstellung von Nuklearwaffen verwendet werden können (z.B. für Gaszentrifugen zur Anreicherung von Uran). Sollte der Irak spaltbares Material (angereichertes Uran oder Plutonium) und andere unerlässliche Komponenten aus ausländischen Quellen erhalten, könnte er eine Nuklearwaffe innerhalb von ein bis zwei Jahren herstellen. Der Irak hat, entgegen seinen Verpflichtungen nach dem Golfkrieg, bis zu 20 Raketen des Typus al-Hussein mit einer Reichweite von 650 Kilometern behalten. Er hat ein neues Testgelände für die entwicklung vom Missilen mit grösserer Reichweite gebaut, die sowohl Israel und die Nachbarstaaten in der Golfregion als auch die Nato-Mitglieder Griechenland und Türkei treffen könnte.

Die Gefahr scheint wirklich zu bestehen, da Saddam sein Vernichtungspotential als brutaler und sadistischer Diktator, auch schon in der Vergangenheit gebraucht hat. Sie wurden bereits schon im Krieg gegen den Iran, als auch, was die Brutalität von Saddam verdeutlicht, gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Von daher müssen sich alle betroffenen Länder, vor allem die Nachbarstaaten wie auch Israel, in acht nehmen. Dass vor allem für Israel eine Gefahr besteht zeigt die Geschichte wie auch die Beziehungen zu den USA, die als zusätzliches Aggressionsmittel dienen könnten. Wie die Vergangenheit, so zeigt sich auch heute wieder, dass Waffeninspektoren ihre Arbeit nur mit mühe, im Irak ausführen können. Weiter muss man davon ausgehen, dass Saddam mit seinen Waffen kaum freiwillig rausrückt. Von daher bleibt als einziges Mittel ein Militärschlag. Die Geschichte belegt freilich, dass im Umgang mit Diktatoren Diplomatie ohne militärischen Rückenhalt keine Wirkung erzielt. Die leidenden, unter einem Militärschlag, wäre die Bevölkerung. Da sie dem irakischen Volk noch mehr Leiden bringen würde. Des weiteren sagen Kritiker dass eine aggressive Antwort am falschen Platz käme. Weiter geht man davon aus, dass Saddams Armee deutlich schwächer ist als 1990-91 (Kuwait). Eine Entwaffnung Saddams und dessen verschwinden könnte zu einem Vakuum führen. Alle diese Sachen müsste man auch in betracht ziehen wenn man Saddams Waffen als „Weltgefahr“ hinstellt.

Wie man sieht ist eine Entwaffnung Saddams notwendig. Doch eines der grössten Probleme stellt die Frage, wie man das anstellen sollte und was passiert nach einem Irak-Krieg, wenn man annimmt, dass Saddam abgesetzt wird. Wer schaut dann für Ordnung, wie werden sich die Machtverhältnisse verteilen, ....

Damian Lingg 5k