Schloss Aarburg


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Wer die «Aarburg» gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaute, ist ungewiss. Vermutlich waren es die Grafen von Froburg, die den Felsriegel, der den südlichen Abschluss der Aareklus bildet, befestigten. Von hier sicherten sie ihren Besitz und zogen Steuern auf der Strasse und dem Fluss ein. Damit war der Name gegeben: Aare und Burg = Aarburg.


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Ende des 13. Jahrhunderts ging die Burg an das aufstrebende Geschlecht der Habsburger über. Der erwachende Gotthardverkehr brachte beachtliche Einnahmen. 1415 wurden Burg und Städtchen von den Bernern übernommen. Sie erkannten die wehrtechnisch günstige Lage und bauten die Burg 1574/75 und 1658/73 zur «Veste» aus. Sie sollte die Verbindung zum bernischen Unteraargau und zum reformierten Stand Zürich unweit der engsten Stelle des bernischen Herrschaftsbereiches schützen. Mit dem Einmarsch der Franzosen am 10. März 1798 ging für das Städtchen Aarburg eine wichtige Epoche zu Ende: Das Amt Aarburg wurde aufgehoben, die regionalen Aufgaben der Stadt Zofingen übertragen und ein neuer Bezirk geschaffen.

Nach der Gründung des Kantons Aargau im Jahre 1803 gelangte die Festung in den Besitz des Staates und diente zeitweise als kantonales Zeughaus und Zuchthaus. 1893 wurde sie einer neuen Nutzung als Heim für straffällig gewordene Jugendliche zugeführt. Heute beherbergt die


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