Multi-Monitor-Setup
Worum geht es?
Ich habe sowohl im Büro als auch zu Hause drei externe Monitore hochformatig an meinem Notebook angeschlossen und kann somit zusammen mit dem internen Monitor 4 Bildschirme nutzen. Auf dieser Seite dokumentiere ich primär für mich selbst, wie das funktioniert bzw. was dafür notwendig ist.
Hardware im Büro
Die drei externen Monitore des Typs
DellU2412M sind an einer DELL-Dockingstation D3100 via USB 3 angeschlossen. Diese Dockingstation verfügt über zwei eigene Mini-Grafikkarten der Marke
DisplayLink, da mein eigenes Notebook nicht so viele Monitore steuern könnte. Die Leistung reicht für Office-Anwendungen und Videos, aber würde vermutlich nicht für Spiele reichen.
Die Monitore haben eine Auflösung von 1200 x 1900, d.h. ich habe im Büro eine Auflösung von
3600 x 1900.
Hardware zuhause
Die drei externen Monitore des Typs Dell U2518 haben eine Auflösung von 1440 x 2560, d.h. meine Gesamtauflösung beträgt
4320 x 2560 auf einer Fläche von 100 x 57cm.
U4025QW als Alternative?
Beim U4025QW hast du zwar mehr Breite (5120 statt 4320 Pixel), aber nur 2160 Pixel Höhe. Zwei übereinander angeordnete Fenster erhalten dann jeweils nur rund 1080 Pixel Höhe (abzüglich Titelleisten usw.). Das ist zwar nutzbar, aber deutlich knapper.
Du gewinnst also Breite, verlierst aber Höhe. Für viele Anwendungen ist zusätzliche Höhe wertvoller als zusätzliche Breite.
Noch ein interessanter Vergleich: Ein einzelner U4025QW hat etwa 11,1 Mio. Pixel. Deine aktuelle Konfiguration hat 3 × 1440 × 2560 = 11,06 Mio. Pixel.
Du bewegst dich also praktisch auf derselben Gesamt-Arbeitsfläche – nur die Geometrie ist völlig anders. Das macht die Entscheidung weniger zu einer Frage der Größe als der Arbeitsweise.
Bildschirmaufteilung / Fensterverwaltung
Zur effizienten Fensterverwaltung nutze ich das Tool
FancyZones aus den Powertoys von Microsoft, mit denen sich auf Bildschirmen Einschnapp-Bereiche definieren lassen, auf denen dann ein Programmfenster fallen gelassen werden kann.
Früher habe ich dafür DisplayFusion verwendet und Tastaturkürzel für die einzelnen Bildschirmbereiche verwendet. DisplayFusion hat mir aber zu viel Background-CPU gebraucht und darum habe ich es wieder abgeschaltet.
Bildschirmhelligkeit
Windows bietet keine schlaue eingebaute Möglichkeit, um die Helligkeit aller angeschlossenen Bildschirme zu steuern.
Twinkle Tray
https://twinkletray.com/
Veraltet: f.lux
f.lux ist eine Software zur Anpassung von Bildschirmhelligkeiten und Farbtemperatur an die Tageszeit.
f.lux macht das aber nicht durch direkte Monitorsteuerung, denn nicht alle drei Monitore haben bei der Einstellung von f.lux die gleichen Einstellungen.
Veraltet: Monitorian
Monitorian ist eine kostenlose App aus dem Appstore, um Bildschirmhelligkeit von meheren Monitoren (gleichzeitig) zu steuern.
Cool: Wenn die Helligkeiten aller Monitore zusammengeschaltet sind, dann lässt sich anschliessend die Helligkeit aller 4 Monitore gleichzeitig mit den entsprechenden Helligkeitstasten auf dem Notebook steuern.
Veraltet: ClickMonitorDDC 7.2
ClickMonitorDDC 7.2 ist ein Programm, das eine sehr detaillierte (auch zeitgesteuerte) Steuerung der Bildschirmhelligkeiten erlaubt. Die Software wird nicht mehr weiterentwickelt, ist aber unter
https://github.com/chrismah/ClickMonitorDDC7.2 weiterhin downloadbar.