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Werner J. Egli

Schrei aus der Stille

WernerJ.Egli hat den Jugendroman „Schrei aus der Stille", der im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, geschrieben. In diesem Jugendroman wird beschrieben, wie es in einem Schwarzenghetto einer amerikanischen Grossstadt hergeht. Im ersten Teil wird erklärt wie Scotty, ein Negerjunge, dazu kommt seinen Bezirk zu filmen. Im zweiten Teil, der eigentliche Hauptteil, erzählt der Autor was Scotty filmt. Im dritten Teil, am Schluss der Erzählung, filmt Scotty einen Selbstmord. Scotty könnte mit dem Film eine Menge Geld verdienen. Wieso es dann doch nicht so sein wird, was genau der Junge filmt und wie er auf die Idee kommt einen Film zu drehen, wird im Folgenden erzählt.

Scotty wollte schon von klein auf Reporter werden. Auf die Idee, einen Film über seinen Bezirk zu machen, hat ihn die Schulpsychologin Dr. Bishop gebracht. Zu ihr muss Scotty eines Tages, weil er einen Klassenkameraden geschlagen hat. Dr. Bishop möchte von ihm wissen, wieso er das getan hat, doch Scotty möchte nicht darüber reden, weil er so "down" ist wegen dem Vorfall am Morgen. Der Freund seiner Mutter hat auf einen Nachbarn geschossen und gedroht sich umzubringen. Am nächsten Tag ist Scotty wieder bei der Schulpsychologin. Sie reden über das Leben im und ausserhalb des Bezirks. Die Psychologin meint, man sollte den Leuten im Bezirk eine Stimme geben. Niemand weiss wirklich wie es in einem Schwarzenghetto ist. Scotty klaut darauf hin eine Digitalkamera mit Hilfe von Adrian, einer Schulkollegin. Adrian will den Film „Schrei aus der Stille" nennen, sie unterstützt Scotty beim filmen. Zuerst interviewt Scotty seine Mutter und ihren Freund Roper. Bei Adrian zu Hause interviewt er ihren Onkel aus einem bestimmten Grund. Er missbraucht Adrian und sie bekommt dafür Geld von ihm. Nach dem Besuch bei Adrian, filmt er eine Geburt. Die werdende Mutter ist seine Nachbarin Louise. Sie ist 14 Jahre alt und hat bereits ein Kind. Es stehen sieben Väter zur Auswahl. Er und Adrian interviewen ein 12-jähriges, drogensüchtiges Mädchen, welches die Drogen von der Mutter bekommt. Einige Tage nach dem Interview stirbt das Mädchen an einer Überdosis. Scotty zeigt den Film seiner Klassenlehrerin Ms. Fahey und Dr. Bishop. Beide sind zutiefst geschockt. Ms. Fahey zeigt den Film Mr. Martin. Der arbeitet beim Fernsehsender Kanal 9. Er findet den Film gut, doch er sagt man könne den Film nicht ausstrahlen, weil die Menschen, die dieses Leben nicht kennen, so etwas gar nicht sehen wollen. Scotty filmt trotzdem weiter. Kurze Zeit später bekommt er einen anonymen Anruf. Er solle um 22 Uhr vor dem Kino in der Gasse mit seiner Kamera warten. Um 22 Uhr filmt er in dieser Gasse den Mord eines Gangmitgliedes. Am nächsten Tag ist in den News wieder etwas Neues. Im Waisenhaus des Bezirks werden die Kinder von den Angestellten missbraucht. Es läuft nur noch das in den News. Bis einige Tage später ein berühmter Designer in seinem Büro tot aufgefunden wird. Die Sache mit dem Waisenhaus ist wieder vergessen. Scotty besucht seinen Grossvater im Altersheim. Dort sieht er im Fernseh, dass Roper jemanden umgebracht hat. Scotty geht sofort nach Hause und redet dort mit Roper. Adrian liegt verprügelt auf dem Küchenboden. Sie wollte eigentlich mit Scotty reden. Scotty filmt den Selbstmord von Roper und Kanal 9 will den Film im Kino ausstrahlen mit Roper’s Selbstmord als Schluss. Scotty und Adrian könnten eine menge Geld verdienen, doch sie haben den Teil mit Roper’s Selbstmord weggeschmissen. Erstens, weil der Teil zu krass ist und zweitens, weil dies, der Selbstmord, noch lange nicht der Schluss des Filmes ist. Sie beschliessen weiter zu filmen bis ein passendes Ende gefunden haben.

-- FrosinaMituseva - 29 Jan 2003