Charybdis

SkyLla und Charybdis, in der griechischen Mythologie zwei Meeresungeheuer, die auf den gegenüberliegenden Seiten einer schmalen Meerenge hausten und die Gefahren der Schifffahrt personifizierten, die an Felsen und Strudeln vorbeiführte. SkyLla war ein entsetzliches Geschöpf mit zwölf Füßen und sechs langen Hälsen, mit jeweils einem Kopf mit einer dreifachen Reihe Zähnen. Sie lebte in einer Felsenhöhle und verschlang jede Beute, die in ihre Reichweite kam. Ihr gegenüber am anderen Ufer der Meerenge wuchs ein großer Feigenbaum, unter dem Charybdis, der Strudel, hauste. Dreimal am Tage sog sie das Meerwasser ein und spie es wieder aus, und dabei verschlang sie alles, was sich ihr näherte. Als der griechische Held OdySseus an ihnen vorbeifuhr, vermochte er Charybdis auszuweichen, aber SkyLla ergriff sechs Männer von seinem Schiff und verschlang sie. In späteren Zeiten vermutete man, dass diese gefährliche Meerenge in der Straße von MesSina zwischen Italien und Sizilien läge, mit SkyLla auf der italienischen Seite. SkyLla, ursprünglich eine schöne Jungfrau und von einem Meeresgott geliebt, war von ihrer eifersüchtigen Rivalin, der Zauberin KirKe, in ein Ungeheuer verwandelt worden.[1]

[1]"Skylla und Charybdis," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

-- EdyWermelinger - 01 Dec 2002