Der trojanische Krieg

14 Jan 2005 - 00:27 | Version 23 |

»Als nun aber der zwölfte Morgen gekommen, schritten zurück zum OlymP die ewig währenden Götter, alle mit ZeuS an der Spitze. Nicht hatte die Wünsche des Sohnes ThetiS vergessen, sie tauchte empor aus der Woge des Meeres, stieg in der nebeligen Frühe zum hohen OlymP und Himmel, und auf dem obersten Scheitel des zackengeschmückten OlymP fand den KronideN sie sitzen, weitblickend und fern von den anderen.«

HomeR, Illias

Einführung

Der größte Krieg, der die Welt in jener fernen Zeit erschütterte, war der Feldzug gegen TrojA. Dieser gewaltige Zusammenstoß dauerte zehn Jahre und forderte das Leben zahlreicher Herren. Die Griechen des griechischen Festlands bekämpften und besiegten die Trojaner, die Griechen Kleinasiens. Der Mythos berichtet, dass der Trojanische Krieg wegen der „Schönen HelenA“ entbrannte. Jedoch war dieser Krieg kein mythisches Ereignis, wie die archäologischen Ausgrabungen zeigten, die alles ans Tageslicht brachten, wovon HoMer in der Illias berichtet. Heute wissen wir, dass die Griechen mit ihrer ganzen Streitmacht an die gegenüberliegende Küste segelten, um das wohlhabende und kultivierte TrojA zu erobern. Zudem gab es keine Schwierigkeiten sich mit den Trojanern zu verständigen, denn sie waren vom gleichen Stamm und sogar Verwandte. Die Streitmacht der Griechen belief sich auf 100000 bis 135000 Bewaffnete und die Flotte umfaßte 1186 Schiffe.

Die griechische Streitmacht

Ein griechischer Krieger Ein rekonstruiertes griechisches Kriegsschiff
hoplit.jpg griechischesKriegsschiff.jpg

Kämpfende homerische Helden:

Antike Historiker glaubten, dass die Ursache und der Anlass des Trojanischen Kriegs die Suche nach neuem Land war, während der Mythos über diesen Krieg von Ereignissen berichtet, welche erzählenswert sind. Hier begann alles mit der Hochzeit von PeleuS und ThetiS.

Die Hochzeit von PeleuS und ThetiSAchilleuS

PeleuS war der König von PhthiA. Er verehelicht sich mit Thetis, einer Meeresgöttin. Bei dieser Hochzeit waren alle Götter anwesend, um Geschenke zu machen und an dem Festmahl teilzunehmen. Nur eine Göttin war nicht eingeladen: EriS, die Göttin des Streites. Um sich zu rächen, warf EriS im geeigneten Augenblick einen goldenen Apfel zwischen die drei Göttinnen HerA, AthenA und AphroditE. Man erzählte, dass dieser Apfel aus dem Garten der HesperideN stammte und die Aufschrift „Der Schönsten“. Unter den drei Göttinnen brach ein Streit aus, da jede den Apfel für sich beanspruchte. PariS, der jüngste Sohn des PriamoS, hütete auf einem Berg der TroaS seine Herde. ZeuS befahl Hermes, den jungen PariS mit einer schwierigen Aufgabe zu beauftragen. Er sollte nämlich entscheiden, welcher Göttinn er den Apfel geben sollte. Er entschied sich ohne zu zögern den Apfel AphroditE zu geben. Sie versprach ihm dafür „Liebe in der Gestalt der Schönen HelenA“. Die anderen zwei Göttinnen rächten sich, in dem sie im anschließenden Krieg die AchäeR unterstützten. Aus der Verbindung von PeleuS und ThetiS entstammte AchilleuS, der größte Held des Trojanischen Krieges. ThetiS wollte für ihren Sohn Unsterblichkeit erlangen und tauchte ich deshalb in die heiligen Wasser des StyX. Dabei hielt sie ihn an den Fersen. Der Ausdruck „AchillesfersE“ hat sich bis in unsere Tage erhalten.

Die Trojaner

Die Burg von TrojA lag auf dem Berge IdA jenseits des HellesponT. Sie war vom RoseidoN und ApollO unter Mithilfe von LaomedoN erbaut worden. In der Zeit, in welcher sich die Ereignisse zutrugen, herrschte PriamoS über TrojA, ein Sohn des LaomedoN, der mit HekabE verehelicht war. PriamoS hieß ursprünglich PodarkeS und war der Bruder der HesionE, die dem TelamoN nach SalamiS gefolgt war. Sie hatte ihn geheiratet und TeukroS und AjaX geboren, welche beide am Trojanischen Krieg teilnahmen. Es hat den Anschein, dass AchäeR und Trojaner nicht nur dem gleichen Stamm angehörten (Gleiche Sprache, Religion und Sitten), sondern oft sogar der gleichen Familie. In der Burg von Troja war PriamoS Vater einer so großen königlichen Familie, wie es sonst keine gab. Ausser seinen Töchtern hatte er fünfzig Söhne, Der älteste war HektoR, ihm folgten PariS, DeiphoboS, ElenoS, PolydorS, TroiloS, und viel andere. Zu den bekannteren Töchtern zählen KreusA, LaodikE, PolyxenE und KassandrA, die eine Wahrsagerin war.

PariS und HelenA, die Frau des MenelaoS

AgamemnoN, der König von MykenE hatte KytemnästrA geheiratet und MenelaoS deren Schwester HelenA. MenelaoS herrschte über SpartA, wo er auch PariS und sein Gefolge empfing, als er ihn besuchte und reiche Geschenke brachte. Als PariS HelenA sah, wurde er von ihrer Schönheit geblendet. MenealoS ehrte den fremden Prinzen entsprechend den Gesetzen der Gastfreundschaft, doch er musste am zehnten Tag nach Kreta reisen. Da ergab sich für PariS eine Gelegenheit, sich HelenA zu nähern, die der Macht AphroditeS nicht widerstehen konnte. Sie nahm die Schätze an, die ihr PariS schenkte und folgte ihm nachts. Das Paar reiste heimlich ab und kehrte nach TrojA zurück, wo sie Hochzeit feierten. Diese Nachricht brachte IriS, die Botin der Götter, nach KretA.

Der Feldzug der AchaeeR gegen TrojA

Als MenelaoS erfuhr, was gesehen war, verließ er sofort KretA und reiste zu seinem Bruder AgamemnoN nach MykenE. Gemeinsam mit dem weisen NestoR, dem König von PyloS, beschlossen sie, die Fürsten und Helden ganz Griechenlands zu einem Feldzug aufzurufen, der eine Frage der Ehre war. Der Räuber musste bestraft werden, denn niemand konnte in Zukunft seiner Gemahlin sicher sein, wenn die heiligen Gesetze der Gastfreundschaft ungesühnt verletzt werden konnten. Das Verhalten des PariS gegenüber MenelaoS empfand jeder der Fürsten als gegen sich selbst gerichtet. So beteiligten sich OdysseuS, der Sohn des LaerteS, der über IthakA herrschte, der tapfere AchilleuS Herrscher über PhthiA, der größte aller Kämpfer, der weise NestoR, Herrscher über PyloS, DiomedeS, Fürst von ÄtoliA, AjaX, der Sohn des TelamoN, der kretische König IdomeneuS und der weise PalamedeS.

Die Opferung der IphigeniE: Die Ausfahrt nach TrojA

Die Flotte für den Feldzug hatte sich in AuliS versammelt. Doch die Winde halfen nicht, denn kein Lüftchen wehte und die Schiffe konnten nicht auslaufen. Man befragte den Seher KalchaS nach der Ursache dieser Windstille. Der Seher antwortete, dass die Göttin ArtemiS mit AgamemnoN zürnte, der in einem ihrer HainE einen heiligen Hirsch getötet habe. Die himmlischen Winde würden so lange nicht wehen, bis AgamemnoN seine älteste Tochter, die schöne IphigeniE, geopfert hätte. Anfangs wollte AgamemnoN nichts davon wissen. Das Heer war jedoch in Aufruhr. Deshalb befolgte man den Plan des OdysseuS, die Botschaft nach MykenE zu schicken, dass IphigeniE mit ihrer Mutter kommen sollte, angeblich, um AchilleuS zu heiraten. Voll Freude über das unverhoffte Glück ihrer Tochter eilte KlytemnästrA nach AuliS. Dort war aber schon der Altar bereitet und der Seher stand mit dem Opfermesser bereit. In einer gespannten Stimmung fanden die Vorbereitungen statt. In diesem Augenblick, in dem KalchaS das Messer erhob, brachte die Göttin ArtemiS, die der Zeremonie aufmerksam gefolgt war, IphigeniE in einer Wolke nach TauriS, wo sie Priesterin in ihrem Tempel wurde. Auf dem Altar lag eine Hirschkuh, ein Beweis der Gunst der Göttin, die unter dem Jubel des Heeres geopfert wurde, Sofort begannen die Winde zu wehen und die Schiffe der Griechen setzten die Segel zur Fahrt nach TrojA, um die Schande der HelenA zu sühnen.

Der Trojanische Krieg: Illias

ilias_bris_h.jpg TrojA oder IlioN, das ApollO mit dem silbernen Bogen beschützt, war der Schauplatz der blutigsten Kämpfe. Auf Seiten der AchaeeR fiel in diesen Kämpfen als erster ProtesilaoS, der durch ein Denkmal geehrt wurde. Die Göttinnen AthenA und HerA halfen dem Heer der AchaeeR, In der Ilias, dem homerischen EpoS, werden zahlreiche Ereignisse aus dem Trojanischen Krieg erzählt. Die meisten handeln von dem tapferen AchilleuS und der Ruhm seiner Taten verbreitete sich überall.

Der Streit des AchilleuS mit AgamemnoN

Das Schicksal hatte bestimmt, dass Achilleus in dem Kampf um TrojA fallen sollte. Deshalb hatte seine Mutter ThetiS ursprünglich auch verhindern wollen, dass er an dem Feldzug teilnehme. AgamemnoN aber, der Oberbefehlshaber des Heeres, unternahm alles Erdenkliche, um AchilleuS und seine gewaltigen MyrmidoneN bei sich zu haben. In der neunjährigen Belagerung von Troja, überfiel Achilleus zahlreiche Nachbarstädte und plünderte sie. Er erbeutete dabei viele Frauen, die er als Sklavinnen AgamemnoN schenkte. Nur eine von ihnen, DiomedE, behielt er für sich. Sie kam aber nach der schönen BriseiS, die Tochter der BriseiS war bei einem Raubzug erbeutet worden, ebenso wie ChryseiS nach der Eroberung der befestigten Stadt ThebeN. Chryseis war die Tochter des ChryseS, eines Priesters des ApollO. Sie stand BriseiS an Schönheit und Herkunft nichts nach und war dem AgememnoN versprochen worden. Als der Priester ChryseS, der auf der Insel ChrysE im Heiligtum des ApollO diente, erfuhr, dass seine Tochter gefangen war, legte er seine Priestergewänder an und begab sich mit wertvollen Geschenken als Lösegeld in das Lager der Griechen. AgamemnoN aber, der auf ChrysE nicht verzichten wollte, jagte den greisen Priester des ApollO auf schimpfliche Weise davon, was den Zorn ApolloS erregte. Der Gott mit dem silbernen Bogen sandte gnadenlos seine Pfeile in das Lager der AchäeR, die zuerst unter den Tieren und dann unter den Menschen die Pest verbreiteten. Damit begann der Streit zwischen den beiden Helden.

Die Rache des AchilleuS

Um ihrem Sohn zu helfen, stieg ThetiS zum Thron des ZeuS empor und bat ihn, ihrem Sohn Genutuung zu gewähren, da sein Leben so kurz sein sollte. Sie flehte ZeuS an, er solle bewirken, dass die AchäeR und AgamemnoN den Wer des AchilleuS erkennen und letzterer die geschehene Beleidigung betreue. Tatsächlich leisteten die Götter den Belagerern keine Hilfe und ApollO mit dem silbernen Bogen säte mit den Pfeilen HektorS und der anderen Trojaner Tod und Verderben. PatrokloS, der beste Freund des AchilleuS, bat ihn, nicht länger untätig zuzusehen, wie die Trojaner bis zu den Schiffen der AchäeR vorstießen uns sie zu verbrennen drohten. Doch AchilleuS blieb unbeirrbar. Er saß in seinem Zelt und wollte nichts vom Kampf hören. Darauf beschloss PatrokloS, der Liebling des AchilL, die MyrmidoneN in den Kampf zu führen. Um die Trojaner zu täuschen, wollte er die Rüstung des AchilleuS tragen. Diese Rüstung war einzigartig, da sie von HephaistoS auf Bitten der ThetiS angefertigt worden war. Als PatrokloS in dieser Rüstung auf dem Wagen und mit den Waffen des AchilleuS in den Kampf zog, wichen die Trojaner ängstlich zurück, weil sie glaubten, dass der Herrscher der MyrmidoneN wieder kämpfte. Es gelang PatrokloS die Feinde, die bis zum Lager der AchäeR vorgedrungen waren, zurückzutreiben und ihnen dabei auch zahlreiche Verluste beizubringen. Während die Trojaner zurückwichen, erfuhr Hektor plötzlich von ApollO, wer sein Gegner wirklich war, dem er einen tödlichen Treffer beibrachte. AchilleuS vergaß alle persönlichen Zwistigkeiten mit AgamemnoN und ging wieder in den Krieg, um sich zu rächen. Die Trojaner fürchteten sich, doch AchilleuS näherte sich immer mehr an TrojA. Nach vielen Kämpfen und Schlachten traf AchilleuS vor dem SkäischeN Tor mit HektoR zusammen und die beiden begannen, ihre Kräfte aneinander zu messen. Als ZeuS das Schicksal der beiden wog, neigte sich die Seite HektorS zum HadeS. HektoR verlor den Kampf und AchilleuS kehrte wieder in sein Lager zurück. PrimoS, König und Vater des HektoR, wollte den Leichnam seines Sohnes für die Bestattung erbitten. AchilleuS vergaß seinen Hass und gab dem König den Leichnam HektorS.

Der Tod des AchilleuS

Der Kampf um TrojA ging weiter. AchilleuS führte sein Heer und hatte die Trojaner bis an die Stadtmauern zurückgetrieben. Doch da traf ihn Paris mit dem tödlichen Pfeil an seiner verwundbaren Stelle, der Ferse. Um den Leichnam von AchilleuS entbrannte ein heftiger Kampf. OdysseuS und AjaX gelang es schließlich, den Leichnam in ihr Lager zurückzubringen, wobei GlaukoS, der Enkel des BellerophoN, versuchte, den Toten mit einer Schlinge zu rauben. Er wurde jedoch von AjaX getötet. ThetiS veranstaltete die Leichenfeier von AchilleuS und seinem geliebten PatrokloS. Die Asche der beiden wurden in einer goldenen Amphore auf einem großen Grabhügel zusammengetan.

Das hölzerne Pferd

Nach dem Tod des AchilleuS fragten sich die Belagerer von TrojA, wie es ihnen jemals gelingen könnte, diesen Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden. Zehn Jahre waren vergangen und sie hatten die Hoffnung aufgegeben. Doch der kluge OdysseuS, der König von IthakA, wollte den Sieg durch eine List herbeiführen. Er machte einen Plan, welcher, nach Besprechung mit anderen Heerführern, durchgeführt wurde. Die AchäeR bauten ein riesiges hölzernes Pferd, dessen hohler Bauch eine verborgene Türe besaß. Als es fertig war, versteckten sich eines Abends OdysseuS und acht Krieger im Bauch des Pferdes. OdysseuS und acht Krieger versteckten sich im Pferd. Man ließ das Pferd weithin sichtbar in der Nähe der trojanischen Mauern stehen, verbrannte die Zelte und bestieg die Schiffe. Die Trojaner beobachteten der Abzug der Griechen. Die Griechen weihten das Pferd der Göttin AthenA. Vergebens sprach KassandrA, die Tochter des PriamoS, von dem Übel, das ihnen aus dem Pferd erwachsen würde. LaokooN, der Priester des ApolloN, warf ein Speer auf das Pferd. Beim Auftreffen war ein hohler Ton hörbar. LaokooN versuchte vergeblich die Trojaner zu überzeugen. Während er dies ankündigte, kamen vom Meer her zwei riesige Schlangen, von AthenA gesandt, und erwürgten ihn und seine Söhne. Die Trojaner nahmen das Geschenk schließlich an, da sie darin ein göttliches Vorzeichen sahen. Wenn sie es nicht angenommen hätten, hätte AthenA sie gestraft. In der Nacht verließ OdysseuS den Bauch des Pferdes, die Flotte kehrte zurück und die Griechen drangen durch die weit offenstehenden Tore ein und begannen einen fruchtbaren nächtlichen Angriff. In diesem Gemetzel tötete OdysseuS den PriamoS am Altar des ZeuS. Die Stadt wurde niedergebrannt und geplündert. Inmitten der großen Zerstörung suchte MenelaoS im Königpalast nach seiner Frau, welche die Ursache dieses Krieges war.

Die Heimkehr der Helden

IlioN, die Burg von TrojA, war durch die List des OdysseuS gemäss dem Beschluss der Götter gefallen. Die überlebenden Helden machten sich auf den Rückweg. MenelaoS und Helena kehrten nach SpartA in ihren Palast zurück. Ein schreckliches Ende fand AgamemnoN, der Oberbefehlshaber des Feldzuges. Seine Frau KlytemnästrA hatte sich mit ihrem Vetter AigistheuS verbunden. Nach seiner Rückkerhr nach MykenE wurde AgamemnoN von seiner Frau im Bade getötet. Ihr Sohn OresteS tötete die treulose und mörderische Ehefrau und ihren Liebhaber AigistheuS, um Rache zu nehmen. AjaX aus LokrI fand den Tod bei einem Schiffbruch, DiomedeS und IdomeneuS verbrachten viele Jahre in der Verbannung in Süditalien. Der weise Greis NestoR war einer der wenigen, der sein ruhiges Leben dort wieder aufnehmen konnte, wo er es einst verlassen hatte. Der listige und gewandte OdysseuS kehrte nicht in sein Königreich zurück, da er verher noch eine Fülle von Abenteuern zu bestehen hatte.

Fazit

Trotz Kampfgeschrei und Schlachtenschilderung sollte man nicht vergessen, daß die Illias weder ein kriegerisches noch ein heldisches Gedicht ist. Der Krieg wird auf beiden Seiten als schmerzlich erfahren und viele Heroen sind tragische Gestalten und verstehen sich in ihren menschlichen Gefühlen.

Der letzte Gesang am Schluß der Illias bringt dies ganz deutlich zum Ausdruck: PriamoS, der Sohn von LaomedoN, der König von TrojA, schleicht nachts während der Belagerung in das gegnerische Lager des größten Kriegers der AchäeR, AchilleuS. Dieser hatte seinen geliebten Sohn HektoR besiegt. PriamoS erfleht die Herausgabe des Leichnams HektorS, obwohl dieser im Kampf PatrokloS, den engsten und über alles geliebten Freund von AchilleuS, getötet hat. AchilleuS gibt den Leichnam HektorS an seinen Vater und beide beweinen gemeinsam ihr Schicksal.

Mit der Beisetzung HektorS endet die Illias. Der Krieg ging weiter bis zur Eroberung und Zerstörung Trojas, worüber nur noch in Rückgriffen in der OdySee berichtet wird.

Quelle: Buch der griechischen Mythologie

-- AndreasPfeiffer - 22 Nov 2002